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Immobilienbetrug

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Er erwarb sanierungsbedürftige Immobilien zu einem jeweils günstigen Preis und verkaufte diese entweder direkt oder über Mittelsmänner an meist gutgläubige Erwerber zu überhöhten Preisen, die den tatsächlichen Wert der Immobilie deutlich überstiegen. Dazu soll er dann noch die Kreditantragsunterlagen der Erwerber gefälscht haben. Unter normalen Unterlagenbedingungen hätte diese zu keinem Zeitpunkt ein Darlehen erhalten. Getäuscht wurden aber auch die Erwerber über die vermeintlichen Wohnungsgrößen. Weil die fraglichen Kredite meist sehr schnell notleidend wurden, mussten einige Häuser zwangsversteigert werden. Weil der von den geschädigten Banken dabei erzielte Preis stets unter der ausgezahlten Darlehenssumme lag, dürfte der den Banken entstandene Gesamtschaden mehrere hunderttausend Euro betragen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen und die Auswertung der bei den Durchsuchungen beschlagnahmten Beweismittel und Unterlagen dauern derzeit noch an. Der gesamte Vorgang spielt sich im Raum Tübingen/Stuttgart ab.

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