Die Deutsche Finance Group aus München gerät weiter in den Fokus der Finanzaufsicht. Wie das Handelsblatt berichtet, hat die BaFin einen Sonderbeauftragten eingesetzt, um die Verwaltung der geschlossenen Publikumsfonds zu überprüfen. Betroffen sind rund 50.000 Anleger, die etwa 1,5 Milliarden Euro investiert haben. Für zusätzliche Unsicherheit sorgt die Kündigung des bisherigen Fondsverwalters (AIFM) eines Luxemburger Fonds zum 31. Januar 2026. Wirtschaftsprüfer von EY sehen dadurch erhebliche Zweifel an der Fortführung des Fonds. Nach Angaben der luxemburgischen Finanzaufsicht könnte ein Fonds ohne zugelassenen AIFM im schlimmsten Fall sogar zwangsliquidiert werden.
Die Deutsche Finance Group wollte sich zu den Vorgängen nicht näher äußern und verweist auf die Vertraulichkeit der Geschäftsbeziehungen. Die ausführliche Recherche des Handelsblatts ist hier abrufbar:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilienfonds-deutsche-finance-fonds-unter-druck/
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