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Gold, Inflation und das Geschäftsmodell der TGI AG – Eine ausführliche Darstellung

qimono (CC0), Pixabay
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Ein User hat uns ein Video der TGI AG Veranstaltung von Montag zugespielt, wir haben im ersten Schritt einmal die wesentlichen Inhalte zusammengefasst. Im 2 Teil wollen wir die Präsentation dann einmal aus unserer Sicht, auch kritisch Hinterfragen:

Die präsentierten Inhalte beschäftigen sich mit zwei eng miteinander verknüpften Themen: Zum einen mit der wirtschaftlichen Rolle von Gold im Vergleich zu klassischen Währungen, zum anderen mit einem speziellen Geschäftsmodell, das den Erwerb von Gold zu vergünstigten Konditionen ermöglichen soll. Im Mittelpunkt steht dabei die These, dass das aktuelle Geldsystem langfristig an Kaufkraft verliert und Gold eine stabile Alternative darstellt.


1. Grundsatz: Geld vs. Gold

Ein zentrales Argument der Präsentation liegt im fundamentalen Unterschied zwischen Geld und Gold. Beide fungieren zwar als Zahlungsmittel, doch ihre Eigenschaften unterscheiden sich erheblich.

Gold ist ein physischer Rohstoff mit begrenzter Verfügbarkeit. Es wird seit Jahrtausenden als Wertaufbewahrungsmittel genutzt und besitzt einen intrinsischen Wert, da es nicht beliebig vermehrt werden kann.

Geld hingegen – insbesondere modernes Fiatgeld – basiert auf Vertrauen. Es hat keinen eigenen materiellen Gegenwert und kann von Zentralbanken in großen Mengen geschaffen werden, sowohl physisch als auch digital.

Diese Unterschiede führen laut Darstellung zu einem entscheidenden Effekt:

  • Während Gold knapp bleibt, kann Geldmenge stetig wachsen.
  • Mehr Geld trifft auf gleichbleibende oder begrenzte Güter.
  • Die Folge sind steigende Preise, also Inflation.

2. Inflation als versteckter Vermögensverlust

Ein besonders hervorgehobener Punkt ist die Wirkung von Inflation. Diese wird als ein Prozess beschrieben, der schleichend Vermögen entwertet.

Im Alltag zeigt sich das beispielsweise durch:

  • steigende Energiepreise,
  • höhere Kosten für Lebensmittel,
  • allgemein zunehmende Lebenshaltungskosten.

Während Steuern als direkte Belastung wahrgenommen werden, wirkt Inflation indirekt. Der Kontostand bleibt gleich, aber die Kaufkraft sinkt. Das bedeutet konkret: Für denselben Geldbetrag kann man sich weniger leisten.

Die Präsentation argumentiert, dass dieser Effekt oft unterschätzt wird und langfristig größere Auswirkungen haben kann als sichtbare Abgaben.


3. Entwicklung des Goldpreises

Zur Untermauerung dieser Argumentation wird die historische Entwicklung des Goldpreises herangezogen. Dabei wird jedoch eine wichtige Perspektivverschiebung vorgenommen:

  • Ein steigender Goldpreis wird nicht nur als Wertzuwachs von Gold interpretiert,
  • sondern vor allem als Verlust der Kaufkraft von Geld.

Beispielhafte Aussagen:

  • In den letzten Jahren sei Gold stark im Wert gestiegen.
  • Über längere Zeiträume (z. B. seit Einführung des Euro) seien noch deutlich größere Steigerungen zu beobachten.

Die Kernaussage lautet:
Wer frühzeitig Geld in Gold getauscht hat, konnte seine Kaufkraft besser erhalten oder sogar steigern, während Geldvermögen real an Wert verloren hat.


4. Schlussfolgerung: Währungswechsel als Strategie

Aus diesen Überlegungen wird eine strategische Empfehlung abgeleitet:

  • Ein Teil des Vermögens sollte in Gold umgeschichtet werden.
  • Dies wird als „Währungswechsel“ verstanden – weg von Fiatgeld hin zu einem Sachwert.

Dabei wird betont, dass diese Entscheidung unabhängig vom speziellen Angebot der TGI AG betrachtet werden sollte. Das Geschäftsmodell baut lediglich auf diesem Grundgedanken auf.


5. Vorstellung der TGI AG

Die TGI AG (Trust Gold International) wird als Goldhändler mit Sitz in Liechtenstein beschrieben. Ihr Kerngeschäft entspricht dem klassischen Modell:

  • Ankauf und Verkauf von Gold
  • Gewinn durch die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis

Allerdings wird gleichzeitig klargestellt, dass dieses traditionelle Modell allein nicht ausreicht, um besondere Vorteile wie Rabatte zu ermöglichen. Deshalb wurde ein erweitertes Konzept entwickelt.


6. Das Konzept „Goldkauf mit Rabatt“

Das zentrale Angebot besteht darin, Gold mit einem Preisvorteil zu erwerben. Dieses Modell basiert auf einem zeitlichen Element:

  • Kunden kaufen Gold zum heutigen Zeitpunkt.
  • Die physische Auslieferung erfolgt erst nach mehreren Jahren (z. B. drei Jahre).
  • In dieser Zeit erhalten sie einen Rabatt auf den Kaufpreis.

Die Logik dahinter:

  • Der Kunde verzichtet auf sofortige Verfügbarkeit.
  • Im Gegenzug erhält er einen finanziellen Vorteil.

Dieses Prinzip ähnelt in gewisser Weise einem Vorschuss- oder Vorauszahlungsmodell, kombiniert mit einer späteren Lieferung.


7. Finanzierung des Rabatts

Ein entscheidender Punkt ist die Frage, wie dieser Rabatt überhaupt möglich ist.

Die Präsentation erklärt:

  • Der klassische Goldhandel bietet dafür nicht genügend Marge.
  • Deshalb wird eine zusätzliche Wertschöpfungskette genutzt.

Diese besteht aus Kooperationen mit Unternehmen, die direkt im Goldabbau tätig sind. Dort entstehen laut Darstellung zusätzliche Gewinne, die teilweise an die Kunden weitergegeben werden.


8. Partnerunternehmen im Goldabbau

Die TGI AG arbeitet mit mehreren Partnerfirmen zusammen, insbesondere in Afrika. Diese Unternehmen sind im Bereich Goldförderung aktiv.

Ein Beispiel zeigt:

  • Goldabbau ist ein komplexer und langfristiger Prozess.
  • Es sind Genehmigungen, Infrastruktur und Technik erforderlich.
  • Moderne Maschinen ermöglichen effiziente Verarbeitung großer Mengen Gestein.

Ein konkretes Beispiel beschreibt eine Anlage, die:

  • große Mengen Gestein verarbeitet,
  • das Gold mechanisch (ohne Chemikalien) herausfiltert,
  • kontinuierliche Produktion ermöglicht.

9. Vorteile für die Partnerunternehmen

Die Kooperation bringt laut Darstellung auch Vorteile für die Förderunternehmen:

  • Sie erhalten regelmäßige Einnahmen durch Goldverkäufe.
  • Sie müssen nicht auf große Investoren angewiesen sein.
  • Sie behalten mehr Kontrolle über ihre Projekte.

Im Gegensatz zu klassischen Investoren, die oft große Anteile verlangen, bietet dieses Modell eine alternative Finanzierungsform.


10. Die Wertschöpfungskette im Detail

Das Gesamtsystem lässt sich in mehreren Schritten darstellen:

  1. Kunden investieren Geld in Goldkäufe.
  2. Das Kapital wird in die Geschäftsstruktur eingebunden.
  3. Partnerunternehmen nutzen es für Produktion und Wachstum.
  4. Durch Goldabbau entstehen Gewinne.
  5. Ein Teil dieser Gewinne wird verwendet, um:
    • Rabatte zu finanzieren,
    • das System stabil zu halten.

Dieses Zusammenspiel wird als „Vorteilsgemeinschaft“ beschrieben, in der alle Beteiligten profitieren.


11. Sicherheit und Struktur

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Sicherheit:

  • Zusammenarbeit mit mehreren Partnern (Risikostreuung)
  • langfristige Verträge (z. B. bis 2040)
  • Betonung von Transparenz und Nachhaltigkeit

Auch ethische Aspekte werden angesprochen:

  • kein Einsatz von Kinderarbeit
  • möglichst umweltschonender Abbau

12. Gesamtbewertung der Darstellung

Die Präsentation kombiniert zwei Ebenen:

a) Makroökonomische Argumentation

  • Kritik am bestehenden Geldsystem
  • Betonung von Inflation und Kaufkraftverlust
  • Darstellung von Gold als stabile Alternative

b) Konkretes Geschäftsmodell

  • Goldkauf mit zeitlicher Verzögerung
  • Finanzierung durch zusätzliche Wertschöpfung
  • Kooperation mit Goldproduzenten

Die zentrale Botschaft lautet:

  • Gold kann helfen, Vermögen zu schützen.
  • Das vorgestellte Modell bietet darüber hinaus zusätzliche Vorteile.

Fazit

Zusammengefasst beschreibt der Text ein System, das auf drei Grundannahmen basiert:

  1. Geld verliert langfristig an Wert.
  2. Gold ist ein stabiler Sachwert.
  3. Durch geschickte Kombination von Handel und Produktion lassen sich zusätzliche Erträge generieren.

Das vorgestellte Modell versucht, diese drei Punkte miteinander zu verbinden und daraus ein Angebot abzuleiten, das sowohl auf Werterhalt als auch auf zusätzliche Rendite abzielt.

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🔍 1. Die Basis-Argumentation: korrekt, aber geschickt genutzt

Die Präsentation startet mit etwas, das im Kern stimmt:

  • Inflation existiert
  • Geld kann an Kaufkraft verlieren
  • Gold kann als Sachwert stabiler sein

👉 Das Problem:
Diese richtigen Aussagen werden genutzt, um Vertrauen aufzubauen – und danach wird ein konkretes Produkt „angedockt“.

Das ist ein klassisches Muster:

Wahre allgemeine Aussage → emotional verstärken → konkretes Angebot als Lösung präsentieren

Aber:

  • Aus „Inflation ist real“ folgt nicht automatisch, dass dieses spezielle Modell sinnvoll ist.
  • Gold ≠ automatisch gutes Investment (auch Gold schwankt, zahlt keine Zinsen, hat Lagerkosten etc.)

⚠️ 2. „Goldkauf mit Rabatt“ – der kritischste Punkt

Das Kernversprechen ist:

Du bekommst Gold unter Marktpreis, wenn du wartest.

Das ist wirtschaftlich hoch problematisch.

Warum?

❗ Grundregel:

Niemand verkauft Gold dauerhaft unter Marktpreis ohne Ausgleich.

Wenn doch, muss die Differenz irgendwo herkommen.

Die Erklärung im Modell:

  • Gewinne aus Goldabbau
  • Wertschöpfungskette
  • Partnerunternehmen

👉 Klingt plausibel, aber:

  • Goldabbau ist ein risikoreiches, kapitalintensives Geschäft
  • Gewinne sind nicht garantiert
  • Preise, Fördermengen, politische Risiken schwanken stark

➡️ Ein stabiler, planbarer „Rabatt“ passt nicht zur Realität dieser Branche


⚠️ 3. Zeitverzögerung = Risikoübertragung auf den Kunden

Der Kunde:

  • zahlt heute
  • bekommt Gold erst Jahre später

Das bedeutet:

  • Du gibst Kapital ab
  • Du trägst das Risiko der Zwischenzeit

Fragen, die sich daraus ergeben:

  • Was passiert bei Insolvenz?
  • Gibt es echtes Eigentum am Gold – oder nur einen Anspruch?
  • Wo ist das Gold konkret gelagert?
  • Ist es individualisiert oder nur bilanziell?

👉 Das sind entscheidende Punkte – werden aber in solchen Präsentationen meist nur oberflächlich behandelt.


⚠️ 4. „Wertschöpfungskette“ – oft ein Nebelwort

Der Begriff klingt stark, sagt aber wenig Konkretes.

Typische Fragen:

  • Wie genau fließen die Gelder?
  • Gibt es geprüfte, unabhängige Zahlen?
  • Wie hoch sind die tatsächlichen Gewinne im Bergbau?
  • Wer kontrolliert die Partnerunternehmen?

👉 Ohne belastbare, geprüfte Daten bleibt das eine Behauptung, kein Beweis.


⚠️ 5. Partnerfirmen im Ausland – klassisches Risiko

Goldabbau in Ländern wie Sambia etc. bringt zusätzliche Risiken:

  • politische Instabilität
  • Korruption
  • rechtliche Unsicherheiten
  • Enteignungsrisiken
  • Produktionsausfälle

👉 In Präsentationen wird das oft als „Chance“ dargestellt – tatsächlich ist es ein Risikofaktor.


⚠️ 6. MLM-Struktur (falls vorhanden)

Wenn das Modell über Empfehlungen/Vertriebspartner läuft:

  • Provisionen müssen finanziert werden
  • Fokus verschiebt sich oft von Produkt → Vertrieb
  • Neue Kunden werden entscheidend für Stabilität

👉 Das ist kein automatischer Betrug, aber:

  • erhöht strukturell das Risiko
  • verstärkt die Abhängigkeit vom Zufluss neuer Gelder

⚠️ 7. Der entscheidende Punkt: Wo entsteht der Gewinn wirklich?

Die zentrale Frage lautet:

Wird der „Rabatt“ wirklich durch reale Wertschöpfung finanziert – oder indirekt durch neue Einzahlungen?

Das ist der Dreh- und Angelpunkt.

Ohne:

  • geprüfte Geschäftsberichte
  • transparente Cashflows
  • unabhängige Audits

bleibt das offen.


⚠️ 8. Typische Warnsignale im Gesamtbild

Mehrere Punkte passen zu bekannten Mustern problematischer Modelle:

  • Kombination aus „sicher“ + „Rendite“
  • komplexe Struktur, schwer nachvollziehbar
  • Verweis auf externe Partner statt klare Zahlen
  • emotionale Argumente (Inflation, Angst vor Geldsystem)
  • zeitverzögerte Leistung

👉 Kein einzelner Punkt ist ein Beweis – aber die Kombination ist relevant.


🧠 Fazit (klar und ehrlich)

Die Präsentation ist rhetorisch gut gemacht und nutzt reale wirtschaftliche Themen.
Aber:

  • Die Grundargumentation (Inflation, Gold) ist solide
  • Das konkrete Modell wirft jedoch viele kritische Fragen auf

Der entscheidende Punkt ist nicht:

„Ist Gold sinnvoll?“

Sondern:

Ist dieses konkrete Konstrukt nachvollziehbar, transparent und wirtschaftlich logisch?

Und genau da bleiben erhebliche Zweifel.

10 Kommentare

  • Guten Morgen – ich musste ja wirklich schmunzeln. Da beschwert sich allen Ernstes ein anonymer Troll bei der Redaktion über Kommentare, die andere über ihn geschrieben haben. Das hat schon fast etwas Poetisches. Natürlich hat mich die Redaktion kontaktiert. Aber ganz ehrlich: Ich sehe keinen Anlass, irgendetwas zurückzunehmen. Wer selbst fleißig austeilt, sollte sich nicht wundern, wenn auch mal Gegenwind kommt.

    Besonders charmant finde ich ja die Kombination aus großen Vorwürfen und maximaler Anonymität. Zwei Buchstaben als Identität – das ist schon mutig. Oder praktisch. Je nachdem, wie man es sieht. Wenn ich mich recht erinnere, gab es da auch mal kleinere Ungereimtheiten bei den angegebenen Kontaktdaten. Aber gut, Details…

    Mein Eindruck bleibt jedenfalls: Hier wird viel Lärm gemacht, aber wenig Substanz geliefert. Und ob die Kommentarspalte ohne diese Beiträge wirklich ärmer wäre – darüber darf man zumindest diskutieren.

  • Danke für die ausführliche und vergleichsweise ausgewogene, sachliche Darstellung. Auf dieser fundierten Grundlage können wir gerne weiterführende, faktenbasierte Diskussionen führen. Ich finde besonders hilfreich, dass Sie zwischen den grundsätzlichen Argumenten zu Gold und dem konkreten einzigartigen Geschäftsmodell unterscheiden. Für mich bewährt sich das Geschäftsmodell seit fast drei Jahren, aber die aktuellen politischen Entwicklungen machen natürlich auch mich nachdenklicher, weshalb ich so viel recherchierte, sodass die Frage zunehmend wichtiger wird, wie robust es auch unter Stress wäre – wirklich so sicher wie dargestellt? Die Risiken werden zwar in den AGBs und auch im Kleingedruckten benannt, aber nach außen wird das Geschäft als sehr sicher dargestellt. Meiner Einschätzung nach kann das stimmen, weil es so funktionieren könnte, aber kontrollieren, ob intern wirklich alles so abläuft wie dargestellt können wir leider nicht; wir können bislang nur vertrauen oder nicht kaufen. In diesem Sinne wünsche ich mir auch zunehmend Transparenz, soweit sie möglich ist, ohne möglicherweise schädigende Geschäftsgeheimnisse zu verraten.
    Aus meiner Sicht ist die entscheidende Frage also auch die offene nach der tatsächlichen wirtschaftlichen Umsetzung im Detail, insbesondere in Bezug auf reale Produktionskosten, Liquidität und die Zuverlässigkeit der bislang weniger bedeutenden Partnerunternehmen. Gleichzeitig wäre es aus meiner Sicht interessant zu beleuchten, inwiefern der aktuell hohe Goldpreis die Margensituation im Mining-Bereich verändert und ob sich daraus zumindest teilweise die dargestellten positiven Effekte erklären lassen. Das würde aktuell für eine gewisse Robustheit sprechen.

  • Was ich ohnehin nicht verstehe: Bei der TGI ist man ja ums Filmen und Schneiden bemüht.
    Dann frage ich mich aber:

    Goldproduktion:
    – Wieso verlaufen Meetings zur Goldproduktion in Meetingräumen statt vor Ort an der Mine?
    – Wieso gibt es keine Zeitrafferzusammenfassung vom Goldabbau über einen Tag, besser eine Woche, noch besser einen Monat?
    – Wieso gibt es keine Drohnenaufnahmen der angeblichen Mine, der Lizenzfläche, der Anlage im Betrieb?
    – Wieso sehen wir keine Maschine, die tatsächlich arbeitet, mit Datum, Ort und Zeitstempel?
    – Wieso fehlen Aufnahmen von Schichtwechseln, Mitarbeitern an der Anlage, Lieferketten zur Raffinerie?
    – Wieso gibt es kein einziges Video, in dem ein Doré-Barren live gegossen, gewogen, für den Kunden beschriftet und die Dokumentation ausgestellt wird?

    Lagerung / Goldbunker:
    – Wieso gibt es keine Videos zum „Goldbunker“, zu den verwahrten Doré-Barren in was auch immer, zu den Dokumenten, die zu diesen Vorgängen gehören? Einfach die Kamera drüberziehen.
    – Wieso wird der Tresor nie gezeigt – mit Adresse, Verwahrer, Eingangs- und Ausgangsprotokollen?
    – Wieso fehlt eine Bestandsliste mit Barren-Seriennummern, individuellem Gewicht und Reinheit?
    – Wieso gibt es keinen begleiteten Rundgang eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers durch das Lager – mit Kamera?
    – Wieso werden Kunden nicht stichprobenartig eingeladen, „ihren“ Barren physisch zu besichtigen?

    Raffination:
    – Wieso gibt es keine Videos zu den Raffinerien, welche die Doré-Barren in Feingold aufarbeiten?
    – Wieso wird nie der Lieferweg dokumentiert: Mine → Logistik → Raffinerie → LBMA-Zertifizierung → Tresor?
    – Wieso fehlen Assay-Reports (Feingehaltsanalysen) der einzelnen Chargen?

    Dokumentation und Nachweise:
    – Wieso gibt es keine Lieferverträge mit den Minen, keine Abnahmeverträge mit den Raffinerien, keine Versicherungspolicen für Transport und Lagerung – einfach einmal in die Kamera halten?
    – Wieso wurde bisher kein NI-43-101- oder JORC-Gutachten zur Mine vorgelegt – obwohl genau das im Goldbergbau weltweiter Standard ist?
    – Wieso gibt es keine Patentnummer und keinen Hersteller zur viel beworbenen „Monstermaschine“?
    – Wieso gibt es keine Videos der „Monstermaschine“ im Betrieb?
    – Wieso liegt keine geprüfte und veröffentlichte Bilanz für 2024 und in der Folge 2025 vor?

    Zur Logik des Ganzen:
    Wenn ein Unternehmen gefühlt 10.000 Stunden Videomaterial produziert – warum kommt dann ausgerechnet bei den drei wirtschaftlich entscheidenden Vorgängen (Förderung, Lagerung, Raffination) nie eine Kamera zum Einsatz? Was wir sehen, sind Lifestyle-Szenen. Was wir nicht sehen, sind die Beweise für die Substanz dahinter.
    Eine Kamera ist heute in jedem Smartphone. Die Beantwortung dieser Fragen wäre eine Frage von wenigen Tagen Arbeit – nicht von Jahren.

  • Man könnte alles belegen und trotzdem würde es NIE passen und undurchsichtig sein.
    Von daher ist es eh Wurst was man schreibt oder nicht.

    Aber ein Satz ist ganz interessant: „Ein User hat uns ein Video der TGI AG Veranstaltung von Montag zugespielt“

    Wer sich damit auskennt, weiß was ich meine.
    Ich sage dazu auch nicht mehr.

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