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Amerikas Großstädte verlieren wieder Einwohner – Trumps Einwanderungspolitik zeigt Wirkung

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Nach der Corona-Pandemie schien sich das Leben in vielen amerikanischen Großstädten langsam wieder zu stabilisieren. Millionenmetropolen wie New York, Los Angeles oder Boston gewannen zunächst wieder Einwohner zurück. Doch diese Entwicklung scheint nun bereits wieder zu kippen. Neue Daten des US Census Bureau zeigen: Der Aufschwung vieler Großstädte ist 2025 ins Stocken geraten oder hat sich sogar umgekehrt.

Besonders betroffen ist erneut New York City. Die Stadt hatte während der Pandemie bereits über 388.000 Einwohner verloren. Zwar konnte New York zwischenzeitlich wieder viele Menschen zurückholen, doch nun verliert die Metropole erneut Bevölkerung — allein zwischen 2024 und 2025 mehr als 12.000 Menschen. Auch Los Angeles und Boston verzeichneten wieder Rückgänge.

Experten sehen dafür vor allem einen Hauptgrund:
den starken Rückgang der Einwanderung.

Demografen erklären, dass viele amerikanische Großstädte seit Jahren massiv auf internationale Zuwanderung angewiesen sind, um:

  • Wegzüge in Vororte auszugleichen,
  • alternde Bevölkerungen zu stabilisieren
  • und Arbeitskräfte zu gewinnen.

Doch genau diese Zuwanderung ist zuletzt deutlich zurückgegangen. Laut Experten hängt das auch mit den verschärften Einwanderungsmaßnahmen unter Präsident Donald Trump zusammen.

William Frey vom Brookings Institute erklärt:
„Einwanderung wirkt breit über das ganze Land hinweg. Wenn sie zurückgeht, spüren das besonders die großen Städte.“

Hinzu kommen die extrem hohen Lebenshaltungskosten vieler Metropolen. Immer mehr Menschen ziehen deshalb in günstigere Vororte oder mittelgroße Städte.

Beispiele dafür gibt es zahlreiche:

  • Während New York leicht schrumpfte, wuchs das nahegelegene Port Chester um über vier Prozent.
  • In Texas legte die mittelgroße Stadt Celina sogar um 25 Prozent zu, während Dallas stagnierte.

Die Pandemie hat diesen Trend offenbar zusätzlich beschleunigt. Viele Familien verlassen die teuren Zentren und suchen günstigeren Wohnraum außerhalb der Metropolen.

Besonders bemerkenswert:
Etwa ein Drittel der größten amerikanischen Städte hat heute weniger Einwohner als noch vor fünf Jahren.

Experten warnen zudem vor langfristigen Folgen:
Weniger Einwanderung bedeutet nicht nur weniger Einwohner, sondern langfristig auch:

  • weniger junge Menschen,
  • weniger Geburten,
  • weniger Arbeitskräfte
  • und wirtschaftliche Probleme für alternde Städte.

David Bier vom Cato Institute bringt es auf den Punkt:
„Die Menschen ziehen an Orte, die bezahlbarer und lebenswerter erscheinen.“

Die aktuellen Zahlen könnten dabei erst der Anfang sein. Denn viele Auswirkungen der jüngsten Einwanderungspolitik dürften sich laut Experten erst in den kommenden Jahren vollständig in den Bevölkerungsdaten zeigen.

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