Geschafft

Argentinien hat nach einer Staatspleite und einer 15-jährigen Abstinenz vom Kapitalmarkt die Rückkehr an die Finanzmärkte geschafft. Die Versteigerung von Staatsanleihen mit Laufzeiten von drei bis 30 Jahren sei über insgesamt 22 Prozent der Nachfrage von über 60 Milliarden Dollar abgeschlossen worden, erklärte gestern Finanzminister Alfonso Prat-Gay.„Es war die größte Nachfrage (für Anleihen) in der Geschichte Argentiniens und möglicherweise eine der 20 größten überhaupt“, sagte der Minister. Das sei ein „unglaubliches“ Ergebnis für ein Land, das aus der Staatspleite komme. Zu Zinssätzen und genauem Volumen der Auktionen machte Prat-Gay zunächst keine Angaben.

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