28. März 2017

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GenoGen eG unsere Berichterstattung schlägt Wellen

In den letzten Tagen hatten wir so manchen Kontakt zu Usern, die unsere Berichterstattung gelesen und sich daraufhin mit Fragen an uns gewendet hatten. Wir können viele Fragen jedoch nicht beantworten, da wir nicht im Tagesgeschäft der Genossenschaft drinstecken; wir würden sogar oft die gleichen Fragen stellen wollen, finden derzeit aber auch keinen geeigneten Ansprechpartner. Den Eindruck „da geht im Moment vieles drunter und drüber“ haben nicht nur wir.

Das ist in keinem Unternehmen gut, denn es muss Jemanden geben, der auch in einer solchen Situation einen klaren Kopf bewahrt. Das ist man den Anlegern gegenüber schuldig, denn die sind diejenigen, die den Mist sicherlich auch auslöffeln müssen. Wir haben uns zudem so manche Unterlagen angeschaut, die man uns in die Redaktion übermittelt hat. Unterlagen, die die Genossenschaft auch zur Werbung von Mitgliedern eingesetzt hat. Dort finden wir in einem Prospekt das Markenzeichen des TÜV Süd. Das ist jedoch nicht mit dem TÜV Süd abgestimmt; das heißt, diese Nutzung ist nicht erlaubt. Der TÜV Süd wird sich darum kümmern.

Natürlich macht die Werbung mit solch einem Markenzeichen aus Sicht der Genossenschaft sicherlich Sinn, denn der TÜV genießt in der Bevölkerung großes Vertrauen. Genau deshalb achtet der TÜV Süd aber darauf, dass sein Markenzeichen nicht ohne schriftliche Genehmigung genutzt werden darf. Noch mehr Nonsens ist aber aus unserer Sicht die Werbung mit dem Deutschen Verbraucherschutz Verein. Mit Verlaub, das ist ein Name, mit dem man dann bei Kunden anruft, wenn man nicht von Anbeginn als Finanzberater erkannt werden will. Gerade solche Umfragen, wie die hier aufgeführte, weisen genau in diese Richtung.

Bereich: Finanzen
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Tipps wie Sie ungerechtfertigte Kreditkosten
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Energiekosten-Check
Steuerspar- & Fördermittel-Check
u.v.a.

Kenner solcher Umfragen wissen, worum es dort eigentlich geht: Man will einen Besuchstermin vereinbaren, um dem Kunden etwas zu verkaufen. Ein Finanzberater dürfte heute nach geltendem Recht keine solchen Cold Callings mehr durchführen, unter dem „Deckmantel“ dieses Vereins jedoch darf man das. Nun, ganz klar gesagt, das machen andere Unternehmen auch.

Natürlich wird jetzt jeder Stein umgedreht, alles wird hinterfragt und, mit Verlaub, das ist auch gut so, denn nur so kann man wirklich die „Netten von den Bösen“ trennen. Keiner freut sich mehr als die Anleger, wenn in der Genossenschaft alles in Ordnung wäre. Auch wir drehen natürlich jetzt noch so manchen Stein um.

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