Forderungen an Islands Einlagensicherung

Großbritannien und die Niederlande fordern im Streit um Guthaben der Pleitebank Icesave eine Milliardenzahlung von der isländischen Einlagensicherung TIF.Es gehe um 556 Milliarden Kronen (etwa 3,5 Mrd. Euro), sagte TIF-Chefin Gudrun Thorleifsdottir gestern. Dabei handle es sich um die Zinsen und Kosten in Zusammenhang mit den Sparguthaben, die vom Zusammenbruch des isländischen Bankensystems betroffen gewesen seien.Insgesamt könne sich die Summe auf 1.000 Milliarden Kronen belaufen, was mehr als der Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung Islands entspricht. Die Sicherung verfüge über Mittel in Höhe von 35 Milliarden Kronen. Da es keine staatliche Garantie gebe, werde der isländische Steuerzahler „nie dafür bezahlen müssen“, betonte Thorleifsdottir.

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