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Finger weg, Atlético! Ibrahim Maza muss in Leverkusen bleiben

jorono (CC0), Pixabay
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Als Bayer-04-Fan kann ich über die aktuellen Gerüchte um Ibrahim Maza nur den Kopf schütteln. Kaum zeigt ein junger Spieler sein enormes Potenzial, stehen schon die ersten europäischen Topklubs vor der Tür. Diesmal soll Atlético Madrid angeblich 35 Millionen Euro für den 20-Jährigen geboten haben.

Die Antwort aus Leverkusen kann eigentlich nur lauten:

Nein. Danke. Nächster bitte.

Natürlich klingt eine Summe von 35 Millionen Euro beeindruckend. Aber wer Maza in dieser Saison regelmäßig gesehen hat, weiß, dass sein Wert weit über einer kurzfristigen Ablöse liegt. Bayer hat ihn nicht verpflichtet, um nach einem Jahr Kasse zu machen. Bayer hat ihn verpflichtet, um den nächsten Unterschiedsspieler zu entwickeln.

Nach dem Abgang von Florian Wirtz braucht Leverkusen neue Gesichter, neue Kreativität und neue Identifikationsfiguren. Genau das bringt Maza mit. Er hat Spielwitz, Technik, Mut und diese besondere Fähigkeit, Situationen zu lösen, die andere Spieler gar nicht sehen.

Vier Tore und fünf Vorlagen in seiner ersten Saison sind dabei nur die nackten Zahlen. Wer die Spiele verfolgt, erkennt schnell, dass sein Einfluss deutlich größer ist.

Gerade deshalb wäre ein Verkauf jetzt völlig falsch.

Leverkusen darf nicht wieder in die Situation geraten, jedes aufstrebende Talent sofort abzugeben, sobald die erste große Offerte eintrifft. Wenn Bayer dauerhaft zur europäischen Spitze gehören will, muss der Klub Spieler wie Maza halten und ihnen die Zeit geben, sich weiterzuentwickeln.

Außerdem: Warum sollte Maza jetzt gehen?

Er spielt bei einem Verein, der regelmäßig international vertreten ist, junge Spieler fördert und ihnen Vertrauen schenkt. In Leverkusen kann er sich in Ruhe entwickeln. Bei Atlético Madrid wäre keineswegs garantiert, dass er sofort die gleiche Rolle bekommt.

Die Verantwortlichen haben völlig recht, wenn sie langfristig mit ihm planen. Sein Vertrag läuft bis 2030, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht, und genau so sollte es bleiben.

Für mich steht fest:

Ibrahim Maza ist kein Spieler, den Bayer Leverkusen verkaufen sollte. Er ist ein Spieler, um den man die Mannschaft der nächsten Jahre aufbauen muss.

Atlético Madrid mag interessiert sein.

Aber manche Angebote sollte man einfach ablehnen.

Und dieses gehört definitiv dazu.

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