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Feuerwerk trifft Delta-Flugzeug im Landeanflug auf Chicago

vikashkr50 (CC0), Pixabay
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Ein ungewöhnlicher Zwischenfall hat sich am amerikanischen Unabhängigkeitstag in Chicago ereignet: Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Delta Air Lines ist beim Landeanflug offenbar von einer Feuerwerksrakete getroffen worden. Verletzt wurde nach Angaben der Airline niemand.

Die Maschine des Typs Airbus A319 war mit 52 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern von Atlanta nach Chicago-Midway unterwegs. Kurz vor der Landung kam es in geringer Höhe zu einem heftigen Knall. Der Pilot informierte den Tower unmittelbar nach dem Vorfall: „Wir wurden gerade von einem Feuerwerkskörper getroffen. Es hat sich definitiv wie ein großer Einschlag angefühlt.“

Warnung vor privaten Feuerwerken

Bereits vor dem Zwischenfall hatten die Fluglotsen die Cockpitbesatzung gewarnt. In der Nähe der Anflugschneise würden Anwohner private Feuerwerkskörper zünden, hieß es im Funkverkehr.

Trotz des Einschlags setzte die Besatzung den Landeanflug fort. Das Flugzeug landete sicher auf dem Flughafen Chicago Midway und rollte anschließend aus eigener Kraft zum Gate.

Keine Schäden festgestellt

Nach Angaben von Delta Air Lines wurde der Airbus unmittelbar nach der Landung gründlich untersucht. Dabei konnten keine sichtbaren Schäden festgestellt werden. Auch die US-Luftfahrtbehörde FAA wurde über den Vorfall informiert und hat Ermittlungen aufgenommen.

Feuerwerke sorgen immer wieder für Risiken

Der Vorfall ereignete sich während der landesweiten Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Während in vielen Städten professionelle Feuerwerke veranstaltet wurden, zündeten auch zahlreiche Privatpersonen Raketen und Böller – teilweise in unmittelbarer Nähe von Flughäfen und Flugrouten.

Der Zwischenfall zeigt einmal mehr, welche Gefahren von unsachgemäß abgebrannten Feuerwerkskörpern ausgehen können. Dass die Delta-Maschine den Vorfall ohne Schäden und Verletzte überstand, dürfte vor allem dem Glück und der professionellen Reaktion der Cockpitbesatzung zu verdanken sein.

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