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Ex-Vorstand der OVB Michael Frahnert manövriert „eigenes Unternehmen“ in die Insolvenz

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Über fast 20 Jahre gehörte Michael Frahnert zur OVB wie der 1. FC Köln zu Köln. Umso größer war dann die Überraschung, als man sich dann vor einigen Jahren „in einer Nacht und Nebelaktion getrennt hatte“. Eng mit dem „quasi Rauswurf Frahnerts“ kam auch die spontane berufliche Neuorientierung einiger ihm verbundener Kollegen, die im Nachgang zum ehemaligen Vorstandsvorsitzenden die OVB ebenfalls sukzessive verlassen haben. So haben sich auch die beiden Söhne Frahnerts – Marc Frahnert als ehemaliger OVB-Abteilungsleiter (Leiter Konzernrechnungslegung) und Jan Frahnert als ehemaliger Abteilungsleiter Vertrieb Ausland, ME Osteuropa, beim Deutschen Ring in Hamburg – mehr oder weniger freiwillig – nach Alternativen umgeschaut. Gerade der Senior hatte sich vorstellen können, nach regulärem Ablauf seines Mandates im kommenden Jahr bei „seiner“ OVB in den Aufsichtsrat zu wechseln oder einfach nur als Privatier die weitere Zukunft zu genießen. So hieß es damals aus Kreisen der OVB.

Die „ungewollte“ Neuorientierung seiner Söhne dahingegen mündete in die Gründung eines neuen Finanzvertriebs, der FCG Financial Consultants Group (FCG) – mit Sitz in der Schweiz, in der Jan und Marc Frahnert mit wichtigen Positionen ausgestattet waren.Dem Aspekt der Unabhängigkeit gegenüber externen Einflüssen wie Vertragspartnern (Produktgebern) galt das Hauptaugenmerk bei der rechtlichen Gestaltung des neuen Unternehmens. So legt das Unternehmen laut eigener Darstellung großen Wert darauf, dass ausschließlich Vertrieb und Management an der FCG beteiligt sind und kein Versicherer direkt Anteile am Unternehmen besitzt. Dies schaffe augenscheinlich Neutralität gegenüber Kunden wie Mitarbeitern gleichermaßen. Die neu gegründete Gesellschaft agiert dabei europaweit, wobei Deutschland, unter der Führung des ebenfalls durch die OVB rasch freigestellten Ex-EURENTA-Geschäfsführers Siegfried Naumer, ein wichtiger Motor in der Philosophie des neuen unabhängigen Finanzdienstleisters sein soll. Der Sitz der deutschen Gesellschaft war dabei Frankfurt am Main, Jetzt das AUS des Unternehmens, wie man dem Insolvenzregister entnehmen konnte. Da muss ich Michael Frahnert am Ende seiner beruflichen Laufbahn nun noch den Makel ein Unternehmen in die Insolvenz geführt zu haben zu Eigen machen. Das hatte sich Frahnert sicherlich anders vorgestellt. In Köln, in der OVB Hauptverwaltung, wird man sich da ein „verschmitztes Lächeln nicht verkneifen können“  .

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