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Europa gegen Russland: Ohne die USA nur ein Papiertiger?

qimono (CC0), Pixabay
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Donald Trump hat mal wieder einen dieser Sätze rausgehauen, die selbst gestandene Militärs ins Schwitzen bringen:

„Die Briten haben unglaubliche Soldaten, sie können sich selbst verteidigen!“

Klingt gut – ist aber realitätsfern. Denn selbst die eigenen Generäle in Washington sind sich einig: Die europäische Verteidigung ist in ihrer aktuellen Form schlichtweg zu schwach, um Russland alleine in Schach zu halten.

Die traurige Bestandsaufnahme: Zahlen lügen nicht

🔹 Russland steigert seine Militärausgaben um 41 % – mittlerweile sind es 6,7 % des BIP.
🔹 Europa? Plant 2,5 % bis 2027 – ein freundlicher Klaps auf die Schultern, aber kein ernstzunehmender Gegenschlag.
🔹 Britische Armee: 70.000 Soldaten – das ist weniger als die Besucherzahl eines Premier-League-Spiels im Wembley-Stadion.

Laut ukrainischen Quellen bräuchte es mindestens 100.000 bis 200.000 internationale Truppen, um Russland abzuschrecken. Europa kann gerade mal 30.000 aufbringen – und das auch nur, wenn alle mitspielen.

Europas „Super-Plan“: Wenig Truppen, aber viel Hoffnung

Der aktuelle Vorschlag?

✅ Truppen zur „Beruhigung“ in Städten, Häfen & AKWs aufstellen – aber bloß nicht zu nah an der Front!
✅ Kampfjets und Kriegsschiffe zur Überwachung der Ukraine – mit dem Wunsch, dass Russland sich beeindrucken lässt.
✅ US-Unterstützung aus der Ferne – vielleicht, wenn Trump Lust hat.

Das Problem? Europa hat weder die Waffen, noch die Infrastruktur, noch die militärische Logistik, um eine solche Mission durchzuziehen. Ohne die USA wird es also schnell sehr eng.

Frankreich sagt „Oui“, Deutschland sagt „Vielleicht später“

Während Frankreich bereit scheint, mitzumachen, halten sich Länder wie Deutschland, Italien und Spanien bedeckt.

Selbst kleinere Staaten wie Dänemark, Schweden und die baltischen Länder überlegen mitzumischen – aber nur mit einer US-Sicherheitsgarantie.

Und genau das ist der Knackpunkt: Trump will keine amerikanischen Soldaten in der Ukraine sehen. Er bietet lieber wirtschaftliche „Unterstützung“ in Form von Rohstoff-Deals.

Fazit: Die USA haben den großen Knüppel – Europa hat warme Worte

Die Realität ist bitter: Ohne Washingtons Rückendeckung bleibt Europa eine Verteidigungs-Macht ohne Zähne.

Und solange Trump lieber Geschäfte macht als Truppen schickt, bleibt nur eine Frage offen:

Wie viele PowerPoint-Präsentationen kann Europa noch halten, bevor Putin das nächste Mal zuschlägt? 😏

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