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EU verdreifacht geplante Einreisegebühr – noch vor dem Start

geralt (CC0), Pixabay
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Noch bevor das neue europäische Reiseinformationssystem überhaupt in Kraft tritt, sorgt es bereits für Aufsehen: Die geplante Gebühr für die Einreise in den Schengen-Raum wird fast verdreifacht – von ursprünglich 7 Euro auf 20 Euro (ca. 23 US-Dollar). Betroffen sind künftig Millionen Reisende aus visumfreien Drittstaaten, darunter Bürger:innen der USA, des Vereinigten Königreichs, Kanadas, Japans und vieler weiterer Länder.

Das ETIAS-System (European Travel Information and Authorization System) soll laut EU-Kommission Ende 2026 starten und eine Art „digitale Vorabgenehmigung“ für Reisen in die EU darstellen – ähnlich wie das ESTA-System in den USA oder das ETA in Großbritannien.


📈 Warum wird die Gebühr erhöht?

Die Europäische Kommission begründet die Erhöhung mit:

  • Inflation

  • Gestiegenen Betriebskosten

  • Einer Angleichung an internationale Standards

Zum Vergleich:

  • Das US-ESTA kostet aktuell 21 Dollar

  • Das britische ETA wurde kürzlich auf 16 Pfund (ca. 21 Dollar) erhöht


🌍 Ein Trend zu höheren Reisekosten

Nicht nur Europa erhebt neue Gebühren. Auch die USA planen eine zusätzliche „Visa Integrity Fee“ von 250 Dollar für bestimmte internationale Besucher. Parallel dazu experimentieren selbst einige Regionen innerhalb Europas mit neuen Eintrittsregelungen – etwa italienische Gemeinden, die Eintritt für überlaufene Instagram-Hotspots verlangen.


✈️ Fazit

Reisen nach Europa wird für viele Besucher in den kommenden Jahren spürbar teurer – und das, obwohl das neue System noch nicht einmal gestartet ist. Die Erhöhung vor Einführung dürfte für Diskussionen sorgen – insbesondere im Hinblick auf touristische Zugänglichkeit und internationale Reisefreundlichkeit.

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