General Randy George, der ranghöchste Offizier der US-Armee, wird auf Wunsch von Verteidigungsminister Pete Hegseth sein Amt niederlegen und sofort in den Ruhestand treten. Das bestätigte ein Pentagon-Vertreter.
George war seit 2023 Stabschef der US-Armee. Laut Medienberichten suchte Hegseth eine Führungsperson, die seine eigenen sowie die Vorstellungen von Präsident Donald Trump innerhalb der Armee konsequenter umsetzen kann. Die Angaben wurden von mehreren Quellen bestätigt.
Ein Sprecher des Pentagons würdigte Georges jahrzehntelangen Dienst und wünschte ihm alles Gute für den Ruhestand.
Der Personalwechsel erfolgt in einer angespannten Phase: Das US-Militär befindet sich im Konflikt mit dem Iran und baut gleichzeitig seine Präsenz im Nahen Osten aus, auch mit Einheiten der Armee.
Zudem hatte Hegseth kürzlich angekündigt, eine Untersuchung gegen Armeepiloten einzustellen. Diese waren zuvor in die Kritik geraten, nachdem sie mit einem Hubschrauber am Wohnhaus des Trump-Unterstützers und Musikers Kid Rock vorbeigeflogen waren. Laut Hegseth sollen die Piloten weder bestraft noch weiter untersucht werden.
In den vergangenen Monaten hatte Hegseth bereits mehrere hochrangige Militärangehörige entlassen, darunter auch Frauen und Schwarze Offiziere. Kritiker äußerten deshalb Zweifel, ob bei diesen Entscheidungen möglicherweise auch Herkunft oder Geschlecht eine Rolle gespielt haben könnten. Medienberichten zufolge blockierte er außerdem die Beförderung mehrerer Offiziere zu Generälen.
Auch innerhalb seines eigenen Teams im Pentagon hatte Hegseth zuvor Berater entlassen und ihnen vorgeworfen, Informationen an die Presse weitergegeben zu haben.
General George kann auf über 40 Jahre Militärdienst zurückblicken. Seine Laufbahn begann 1988 nach seiner Ausbildung an der Militärakademie West Point. Im Laufe seiner Karriere war er mehrfach in Afghanistan und im Irak im Einsatz.
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