Erste Urteile gegen BWF Vermittler – aber nur Versäumnisurteile!

Da lässt sich eine Rechtsanwaltskanzleir für ein Urteil „feiern“, das in der Sache eigentlich selber noch garnicht entschieden hat, denn der Beklagte ist, aus welchen Gründen auch immer, erst gar nicht zum Prozess erschienen. Versäumnisurteile können dann auch mal schnell wieder aufgehoben werden vom Gericht, insofern ist dieses Urteil kein echter Gradmesser für die zukünftigen Entscheidungen anderer Gerichte. Wie das Urteil ausgegangen wäre, wenn der Beklagte hier erschienen wäre, das weiss auch die Kanzlei Dr. Späth & Partner eben nicht. In der Mitteilung der Kanzlei heißt es: Verklagt wurden zwei Vermittler desr Anlage bei der BWF-Stiftung, die Anlegern die Anlage vermittelt hatten. Argumentiert wurde von Dr. Späth & Partner Rechtsanwälten damit, dass die Anlage weder anleger- noch objektgerecht war, die Anleger nicht auf die hohen Risiken hingewiesen wurden und auch nicht auf die hohen Kosten der Anlage.In zwei noch nicht rechtskräftigen Urteilen des LG Hof vom 30.11.2015 mit dem AZ. 13 O 370/15 und des LG Berlin vom 04.12.2015 mit dem Az. 3 O 139/15 sind die Vermittler nun in diesen von Dr. Späth & Partner betreuten Verfahren zum Schadensersatz an die dortigen Anleger verurteilt worden. Soweit bekannt, handelt es sich bei beiden noch nicht rechtskräftigen Urteilen um die ersten Urteile in Deutschland gegen Vermittler der Anlage. Zwar handelte es sich bei beiden Urteilen um Versäumnisurteile, sie zeigen aber, dass der Vortrag von Dr. Späth & Partner schlüssig war und Chancen auf Schadensersatz gegen die Vermittler der Anlage bestehen. Zitat Ende

3 Kommentare

  1. derPrüfer 14. Dezember 2015
  2. Donnie 14. Dezember 2015
  3. derPrüfer 13. Dezember 2015

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