Ein Erdbeben der Stärke 4,3 hat am Vormittag den Norden der italienischen Region Toskana erschüttert. Nach Angaben des italienischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie lag das Epizentrum etwa sieben Kilometer westlich von Pisa. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von rund acht Kilometern.
Die Erschütterungen waren gegen 10.15 Uhr in den Provinzen Pisa, Lucca und Massa-Carrara zu spüren. Auch aus Florenz wurden Wahrnehmungen des Bebens gemeldet.
Viele Menschen verließen vorsorglich ihre Wohnungen und Arbeitsplätze und hielten sich im Freien auf. Nach Angaben des toskanischen Regionalpräsidenten Eugenio Giani gingen bei der Notrufnummer 112 mehrere Hundert Anrufe ein.
Verletzte oder größere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.
Erst wenige Tage zuvor hatte ein stärkeres Erdbeben der Stärke 4,7 die Phlegräischen Felder bei Neapel getroffen. Dabei wurden 26 Menschen verletzt. Rund 300 Bewohner mussten ihre Häuser vorübergehend verlassen.
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