Eigentlich sollte Jürgen Sch. auch hier auf der Anklagebank sitzen sollen, aber er ist ja verhandlungsunfähig

Wenn schon das Geld weg ist, dann wollen Anleger wohl vorallem Gerechtigkeit. Doch damit tut sich die Deutsche Justiz schwer. Das zeigt auch ein Verfahren in Düsseldorf, welches mit einem anderen in Leipzig im Zusammenhang zu sehen ist. Es geht um die DM Beteiligungen AG.

Dort soll heute das Urteil in einem Prozess gefällt werden, bei dem Hauptverantwortliche nicht auf der Anklagebank saß, nämlich jener Jürgen Sch. Die jetzt in Düsseldorf vor Gericht stehenden Angeklagten werden dann wohl mit einem Freispruch bzw. mit einer Bewährungsstrafe davonkommen. Der Schaden, um den es hier geht, liegt bei 90 Millionen Euro von insgesamt ca. 9.000 Anlegern.

Weder in Düsseldorf noch in Leipzig musste sich Jürgen Sch. bis zum heutigen Tage verantworten, da er dauerhaft verhandlungsunfähig ist wegen „andauernder Alkoholsucht“. Das versteht ein normaler Anleger nicht mehr. In 10 Jahren sollte doch eine Entgiftung des Körpers, notfalls in einem Gefängniskrankenhaus, möglich sein. Der Anleger bekommt hier ein saumieses Gefühl.

3 Kommentare

  1. Ingeborg 14. Juli 2017
  2. Drehscheibe 13. Juli 2017
    • Vincent Bochman 14. Juli 2017

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