DVAG Mario Wichura Pleite – eher selten, dass eine DVAG Agentur Pleite geht und dies an die Öffentlichkeit gerät

In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen des Bernd Mario Wichura, geb. am 29.10.1968, Joliot-Curie-Straße 3, 16831 Rheinsberg,
handelnd unter: Bernd Wichura DVAG – Vermittlung von Finanzdienstleistungen,wurde am 03.09.2014, um 12:00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet.
Insolvenzverwalter: Rechtsanwältin Susanne Hennig, Bötzower Stadtgraben 4, 16515 Oranienburg. Auf den Berichtstermin wird verzichtet (§§ 5 Abs. 2, 29 Abs. 2 Satz 2  InsO). Die angemeldeten Forderungen werden im schriftlichen Verfahren geprüft. Die Insolvenztabelle mit den Forderungsanmeldungen sowie den beigefügten Unterlagen sind ab dem 07.11.2014 bis zum Ablauf des Prüfungsstichtages zur Einsicht der Beteiligten auf der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts, Karl-Marx-Straße 18a, 16816 Neuruppin zu den gewöhnlichen Geschäftszeiten niedergelegt. Prüfungsstichtag ist der 27. November 2014. Der Insolvenzverwalter, die Insolvenzgläubiger und der Schuldner können bis zum Ablauf des Prüfungsstichtages, dem 27. November 2014 bei dem Insolvenzgericht schriftlichen Widerspruch gegen den Grund, den Betrag und/ oder Rang einer angemeldeten Forderung erheben. Im Widerspruch ist der Name des Gläubigers,
dessen Forderung bestritten wird, anzugeben. Sollte zwischen Ablauf der Anmeldefrist und dem Prüfungsstichtag eine Forderung angemeldet werden, wird diese mitgeprüft,  sofern hiergegen seitens des Insolvenzverwalters, der Insolvenzgläubiger oder des Schuldners kein Widerspruch erhoben wird. Verspätet eingehende Widersprüche finden keine Beachtung. Wird gegen eine angemeldete Forderung seitens des Insolvenzverwalters oder eines Insolvenzgläubigers kein Widerspruch erhoben, gilt diese als festgestellt. Die Gläubiger, deren Forderungen festgestellt worden sind,  werden über das Prüfergebnis nicht benachrichtigt (§ 179 Absatz 3 Satz 3 InsO). Der
Insolvenzverwalter ist ermächtigt, Anderkonten einzurichten und Festgeldkonten
anzulegen und nach den Regeln einer Treuhandschaft zu führen. Der Insolvenzverwalter
hat in Abständen von 6 Monaten ab dem Prüfungsstichtag schriftlich zu den
Insolvenzakten über den Sachstand und die Geschäftsführung zu berichten.
Es wird festgestellt, dass der Schuldner Restschuldbefreiung erlangt, wenn er
folgenden Obliegenheiten nach § 295 InsO nachkommt:
1. eine angemessene Erwerbstätigkeit auszuüben und, wenn er ohne Beschäftigung
ist, sich
um eine solche zu bemühen und keine zumutbare Tätigkeit abzulehnen;
2. Vermögen, das er von Todes wegen oder mit Rücksicht auf ein künftiges
Erbrecht erwirbt,
zur Hälfte des Wertes an den Treuhänder herauszugeben;
3. jeden Wechsel des Wohnsitzes und der Beschäftigungsstelle unverzüglich dem
Insolvenzgericht anzuzeigen, keine von der Abtretungserklärung erfassten
Bezüge und
kein von Nummer 2 erfasstes Vermögen zu verheimlichen und dem Gericht und dem
Treuhänder auf Verlangen Auskunft über seine Erwerbstätigkeit oder seine
Bemühungen
um eine solche sowie über seine Bezüge und sein Vermögen zu erteilen;
4. Zahlungen zur Befriedigung der Insolvenzgläubiger nur an den Treuhänder zu
leisten und
keinen Insolvenzgläubiger einen Sondervorteil zu verschaffen;
5. soweit der Schuldner eine selbständige Tätigkeit ausübt, obliegt es ihm, die
Insolvenzgläubiger durch Zahlungen an den Treuhänder so zustellen, wie wenn er ein
angemessenes Dienstverhältnis eingegangen wäre
und die Voraussetzungen für eine Versagung nach den §§ 290, 297 bis 298 InsO nicht
vorliegen (§ 287 a Abs. 1 Satz 1 InsO).
Die Dauer der Wohlverhaltensperiode wird gemäß § 287 Abs. 2 InsO auf längstens 6
Jahre, beginnend mit dem Datum der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, dem 03.09.2014,
festgelegt.
Anmeldefrist: 28.10.2014
Neuruppin, den 03.09.2014
15 IN 199/14

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  1. Freunde 2. September 2015

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