„Das ist also das Deutschland, das man inzwischen erleben muss: Junge Berufsprotestierer, deren größter Tagesinhalt offenbar darin besteht, Veranstaltungen anderer Menschen zu stören und anschließend wieder auf dem Handy herumzuscrollen. Keine Argumente, keine Debattenkultur, kein Respekt – stattdessen Trillerpfeifen, Geschrei und peinliche Selbstdarstellung.
Umso richtiger und konsequenter war diesmal die Reaktion des Veranstalters beim Katholikentag. Genau so geht man mit Leuten um, die jede Diskussion kapern wollen. Nicht wie beim DGB unter Yasmin Fahimi, wo man bei linken Pöbeleien lieber wegschaut oder Verständnis zeigt. Frau Fahimi könnte man bei Gelegenheit vielleicht tatsächlich mit auf den Weg geben, dass Niveau keine Hautcreme ist.
Kritik an Politikern ist völlig legitim. Aber wer Veranstaltungen gezielt stört, andere niederbrüllt und sich aufführt wie moralisch überlegene Aktivisten, hat mit demokratischer Debattenkultur nichts mehr zu tun. Diese selbsternannten Klima-Retter glauben offenbar, sie stünden über Regeln und Anstand. In Wahrheit nerven sie nur noch die Mehrheit der Menschen, die arbeiten gehen, Steuern zahlen und sich normal benehmen können.
Und genau deshalb war der Applaus für die klare Ansage des Moderators auch mehr als verdient. Viele Menschen haben schlicht genug von diesem dauernden Theater.“
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