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Der ehrliche, nicht korrupte Donald Trump

CharlVera (CC0), Pixabay
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Es war einmal in einem großen, sehr reichen Königreich namens Amerika ein König mit goldener Frisur und noch goldeneren Versprechen. Sein Name war Donald der Ehrliche. Jeden Tag trat er vor das Volk und erklärte mit ernster Miene:

„Niemand bekämpft die Korruption so hart wie ich! Niemand!“

Das Volk klatschte, die Hofnarren jubelten und die fahrenden Händler verkauften rote Mützen mit königlichen Parolen darauf.

Doch während der König laut über Ehrlichkeit sprach, geschah im Hintergrund etwas sehr Merkwürdiges. Denn im Schloss gab es einen gewaltigen Zauberspiegel namens Börse. Und immer wenn der König Entscheidungen traf, begannen bestimmte Schatztruhen plötzlich wie von Zauberhand zu wachsen.

Eines Tages kaufte König Donald riesige Mengen magischer Nvidia-Kristalle. Nur wenige Monde später öffnete sein Handelszauberer plötzlich wieder die Tore nach China, damit genau diese Kristalle dort verkauft werden konnten. Die Händler jubelten, die Aktien stiegen in den Himmel – und der Schatz des ehrlichen Königs gleich mit.

„Reiner Zufall!“, riefen die Hofsprecher.

Kurz darauf kaufte der König noch mehr Kristalle. Wenige Tage später verkündeten die mächtigen Zauberfirmen Nvidia und Meta ein großes Bündnis. Wieder wuchs der Schatz des Königs.

„Noch ein Zufall!“, schrien die Hofnarren.

Der König investierte außerdem in Palantir, ein magisches Auge, das alles sehen konnte: Grenzen, Bürger und Datenströme. Zufällig erhielt Palantir gleichzeitig gewaltige Aufträge vom Königreich für Abschiebungen, Überwachung und Kriegszauber mit künstlicher Intelligenz.

„Unglaubliches Timing!“, sagte der königliche Sprecher und wischte sich nervös den Schweiß von der Stirn.

Auch Apple, Amazon, Oracle, Boeing und viele andere Händler des Reiches durften sich über die Gunst des Königs freuen. Manche ihrer Oberhändler reisten sogar persönlich mit ihm durch ferne Länder wie China und standen stolz an seiner Seite wie treue Vasallen am Hofe.

Und obwohl der ehrliche König öffentlich donnerte:
„Wir müssen verhindern, dass Politiker durch Insiderwissen reich werden!“
füllten sich seine Schatzkammern schneller als je zuvor.

Da fragte ein kleiner Junge aus dem Volk:
„Wenn ein König Entscheidungen trifft und gleichzeitig mit genau den Firmen Geschäfte macht, die von diesen Entscheidungen profitieren – wie nennt man das dann?“

Da wurde es plötzlich still im Königreich.

Die Hofnarren blickten auf den Boden.
Die Händler schauten nervös zur Börse.
Und der königliche Sprecher erklärte hastig:

„Der König selbst hat natürlich überhaupt nichts damit zu tun. Das machen alles andere Leute.“

Und wenn sie heute noch Aktien kaufen, dann erklären sie wahrscheinlich noch immer, dass das alles völlig normal sei.

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