Ein renommierter deutscher Solaranbieter steht unter Verdacht, sich unrechtmäßig an den Stromspeichern seiner Kunden zu bedienen. Uns liegen Screenshots vor, die darauf hindeuten, dass über Nacht gespeicherter Strom verschwinden könnte – ein beunruhigender Vorwurf, der Fragen aufwirft.
Laut einem Insider aus der Solarbranche könnte ein cleveres, aber fragwürdiges Vorgehen dahinterstecken: Große Unternehmen mit zahlreichen Kunden haben oft Wartungsverträge, die ihnen den Zugriff auf die Solaranlagen ihrer Kunden ermöglichen. Die Betroffenen gehen dabei selbstverständlich davon aus, dass dies ausschließlich zu Wartungszwecken geschieht. Doch was, wenn dieser Zugriff genutzt wird, um ohne Wissen der Kunden deren gespeicherten Strom abzuzweigen und in ein virtuelles Kraftwerk einzuspeisen – und anschließend gewinnbringend zu verkaufen?
Nach unseren Recherchen besteht in vielen Fällen keine vertragliche Grundlage für eine solche Nutzung, und eine Entschädigung der betroffenen Solarkunden findet offenbar nicht statt. Bereits seit Januar 2025 beschäftigen wir uns mit diesem brisanten Thema und haben die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Nach unseren Informationen sind dort inzwischen Ermittlungen im Gange.
Unser Rat an alle Solaranlagenbesitzer: Überprüfen Sie Ihren Strombestand regelmäßig – sowohl morgens als auch abends. Achten Sie darauf, ob sich über Nacht auffällige Veränderungen ergeben. Sollten Ihnen Unregelmäßigkeiten auffallen, könnte es sich lohnen, diesen nachzugehen.
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