Es gibt Spieler, die kommen, ihren Vertrag erfüllen und wieder gehen. Und es gibt Spieler wie Rasmus Kristensen.
Spieler, die das Trikot nicht nur tragen, sondern leben.
Ja, sein Abschied tut weh. Richtig weh. Denn mit Rasmus verlässt nicht einfach nur ein Rechtsverteidiger Eintracht Frankfurt. Es geht ein Leader, ein Kämpfer, einer, der in jedem Spiel alles auf dem Platz gelassen hat. Einer, der nie Ausreden suchte, sondern Verantwortung übernahm.
71 Pflichtspiele, neun Tore, vier Vorlagen – das sind beeindruckende Zahlen. Doch sie erzählen nur einen Teil der Geschichte. Was Kristensen wirklich auszeichnete, war seine Mentalität. Er war einer dieser Fußballer, bei denen man als Fan wusste: Der gibt heute wieder 100 Prozent. Egal ob Regen, Rückstand oder Europapokalabend.
Umso größer ist der Respekt vor seiner Entscheidung.
Rasmus geht nicht, weil irgendwo mehr Geld lockt oder ein größerer Name ruft. Er geht zurück nach Dänemark, weil seine Familie für ihn an erster Stelle steht. Das verdient Anerkennung. Fußball ist wichtig – aber Familie ist wichtiger.
Besonders berührend sind seine Worte, dass sein Sohn in Frankfurt geboren wurde und ihn diese Stadt deshalb für immer begleiten wird. Solche Sätze sagt niemand aus Höflichkeit. Solche Sätze kommen von Herzen.
Auch Markus Krösche hat Größe bewiesen. Einen solchen Führungsspieler lässt man nicht gerne ziehen. Aber manchmal gehört es eben auch zu einem besonderen Verein, den Wunsch eines Menschen zu respektieren.
Lieber Rasmus,
im Namen vieler Eintracht-Fans möchten wir einfach Danke sagen.
Danke für jeden Zweikampf.
Danke für jede Grätsche.
Danke für jeden Sprint.
Danke für deinen unbändigen Einsatz.
Danke, dass du nie aufgegeben hast.
Du warst einer dieser Spieler, auf die wir stolz waren. Einer, den wir jederzeit wieder im Adler-Trikot sehen würden.
Für deinen weiteren Weg beim FC Midtjylland wünschen wir dir und deiner Familie von Herzen nur das Beste. Gesundheit, Erfolg und vor allem viele glückliche Momente mit deinen Liebsten.
Die Eintracht verliert heute einen großartigen Fußballer.
Die Bundesliga verliert einen echten Charakter.
Und wir Fans verabschieden einen Spieler, der immer einer von uns bleiben wird.
Mach’s gut, Rasmus. Die Türen in Frankfurt werden für dich immer offen stehen. Danke für alles!
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