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padrinan (CC0), Pixabay
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Die rasante Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus lässt die Neuinfektionen in Dänemark und Island weiter in die Höhe schnellen. Beide Länder vermeldeten am Montag neue Höchststände. In Dänemark wurden binnen 24 Stunden 16.164 Coronavirus-Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 1.621.

Auch Island meldete eine Rekordzahl an Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden wurden 672 Ansteckungen verzeichnet. Bis Mitte Dezember hatten die isländischen Behörden noch weniger als 200 neue Fälle pro Tag registriert. Vor der Ausbreitung der Omikron-Variante hatten Dänemark und Island eine der niedrigsten Infektionsraten in Europa aufgewiesen.

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In Griechenland hat die Zahl der CoV-Neuinfektionen einen Höchststand erreicht. Von gestern auf heute wurden 9.284 Neuinfektionen registriert, so viele wie noch nie zuvor binnen 24 Stunden. Gesundheitsminister Thanos Plevris kündigte schärfere CoV-Maßnahmen an, die allerdings erst ab 3. Jänner gelten sollen. Würden die Maßnahmen vor Neujahr verschärft, verlagere sich das Problem wegen der Feiertage in den privaten Raum, sagte Plevris bei einer Pressekonferenz heute Abend.

Ab 3. Jänner soll Plevris zufolge im öffentlichen Raum die Pflicht zur FFP2-Maske gelten. Bars und Tavernen müssen dann wieder um Mitternacht schließen. Auch dürfen die Gäste nicht stehen oder gar tanzen, sondern nur sitzen.

Darüber hinaus werden Sportveranstaltungen wie Fußballspiele auf zehn Prozent der möglichen Zuschauerzahl begrenzt. Maximal dürfen dann 1.000 Fans ein Spiel verfolgen. Plevris begründete diese Maßnahme damit, dass bisherige Begrenzungen für Fußballspiele und ähnliche Sportveranstaltungen nicht immer eingehalten worden seien. Die letzte Konsequenz seien Geisterspiele, die er jedoch vermeiden wolle.

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In Belgien könnte sich ein Sinneswandel der Regierung in Bezug auf eine Impfpflicht abzeichnen. Premierminister Alexander De Croo zieht nun doch eine Impfpflicht in Betracht, wie er in einem am Wochenende veröffentlichten Interview mit der Zeitung „De Zondag“ erklärte. Das berichtete das Magaziin „Politico“.

Eine Impfpflicht war schon von den französischsprachigen Sozialisten, die an der Regierung beteiligt sind, gefordert worden. De Croo hatte das bisher als „politische Faulheit“ bezeichnet. Zum Umdenken habe ihn die Situation auf den Intensivstationen gezwungen. Das könne die Regierung aber nicht alleine entscheiden. De Croo: „Diese Debatte muss im Parlament geführt werden.“

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