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Im britischen Großraum Manchester können einem Medienbericht zufolge die ersten Kliniken keine Covid-19-Patienten und -Patientinnen mehr aufnehmen. Zwölf Krankenhäuser seien bereits voll, zitierte der „Guardian“ aus einem internen Dokument des staatlichen Gesundheitsdienstes National Health Service (NHS).

Bürgermeister Andy Burnham forderte heute erneut von Premier Boris Johnson mehr finanzielle Unterstützung für die Menschen und Firmen in der Region.

Der Nordwesten Englands gehört zu den besonders stark von der Pandemie betroffenen Regionen im Vereinigten Königreich. Auch in Liverpool stießen einige Kliniken bereits an ihre Kapazitätsgrenzen: Dort ist dem „Guardian“ zufolge viel Klinikpersonal erkrankt und in Isolation.

Britische Kliniken gelten als chronisch unterfinanziert. Schon bei größeren Grippewellen stehen sie oft vor dem Kollaps.

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Das von der Coronavirus-Pandemie besonders schwer geplagte Belgien hat an einem einzigen Tag mehr als 12.00 Neuinfektionen verzeichnet. Wie ein Sprecher des Krisenzentrums nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga heute in Brüssel mitteilte, wurden für vergangenen Dienstag (13. Oktober) 12.051 neue Fälle registriert. Zum Vergleich: In Deutschland meldeten die Gesundheitsämter nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) für diesen Tag 5.132 Coronavirus-Neuinfektionen. Deutschland hat mehr als siebenmal so viele Einwohnerinnen und Einwohner wie Belgien.

Nach Angaben des Krisenzentrums ergibt sich für den Zeitraum 9. bis 15. Oktober in Belgien eine Zahl von durchschnittlich 7.876 Neuinfektionen pro Tag. Die Regierung des Elf-Millionen-Einwohner-Landes verfügte am Freitag, dass alle Restaurants und Gaststätten für vier Wochen schließen müssen. Von Mitternacht bis 5.00 Uhr gilt eine Ausgangssperre. Die Maßnahmen traten heute in Kraft.

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Der an Covid-19 erkrankte palästinensische Chefunterhändler Sajeb Erekat ist zur weiteren Behandlung in ein künstliches Koma versetzt worden. Der Zustand des 65-Jährigen habe sich über Nacht „verschlechtert und wird nun als kritisch bezeichnet“, teilte das behandelnde Krankenhaus Hadassah Ein Kerem in Jerusalem heute mit.

Der Generalsekretär der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) war am 9. Oktober positiv auf das Coronavirus getestet worden. Erekat hatte sich 2017 in den Vereinigten Staaten einer Lungentransplantation unterzogen und gilt deshalb und wegen seines Alters als Risikopatient. Erekat stelle die Ärzte vor eine „Herausforderung“, da er zusätzlich auch an einer bakteriellen Infektion leide, teilte das Krankenhaus weiter mit.

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