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Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro befindet sich nach Angaben seines Pressebüros in guter gesundheitlicher Verfassung. Es seien trotz seines positiven Coronavirus-Tests keine Komplikationen aufgetreten, hieß es. Der 65-Jährige werde weiterhin von einem medizinischen Team regelmäßig überwacht. Er hatte seine Erkrankung am Dienstag bekanntgemacht.

Brasilien ist gemessen an den festgestellten Infektionszahlen weltweit am zweitstärksten von der Pandemie betroffen, hinter den USA. Das Gesundheitsministerium meldete gestern 42.619 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 1,755 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 1.220 auf 69.184 zu.

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Die bolivianische Übergangspräsidentin Jeanine Áñez hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Sie sei positiv auf den neuartigen Erreger getestet worden, teilte die 53-Jährige in einem im Internetdienst Twitter veröffentlichten Video mit. Ihr gehe es gut, und sie werde von zuhause aus arbeiten. Áñez wird sich laut ihren eigenen Angaben nach 14 Tagen Quarantäne einem weiteren Test unterziehen.

Die konservative Politikerin kam ins Amt, nachdem der langjährige linksgerichtete Staatschef Evo Morales im vergangenen November unter dem Druck wochenlanger Proteste zurückgetreten war. Am 6. September sollen in dem südamerikanischen Land Präsidentschafts- und Parlamentswahlen stattfinden. Die Wahlen waren ursprünglich für Anfang Mai angesetzt gewesen, aber wegen der Corona-Pandemie verschoben worden. Áñez kandidiert bei den Wahlen für das Präsidentenamt.

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Trotz eines Versammlungsverbots haben gestern den dritten Abend in Folge wieder Tausende in Belgrad gegen den serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic und die von ihm verhängten Coronavirus-Restriktionen demonstriert. Anders als zuvor bemühten sich die Demonstranten und Demonstrantinnen um einen friedlichen Verlauf.

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Mit dem Coronavirus infizierte Personen müssen in Slowenien künftig verpflichtend eine Tracking-App nützen. Das sieht ein Gesetz vor, das gestern Abend vom Parlament in Ljubljana mit den Stimmen der Mitte-rechts-Koalition beschlossen wurde. Demnach müssen auch alle Personen in Coronavirus-Quarantäne die App verwenden.

Ministerpräsident Janez Jansa will mit dieser von Opposition und Kritikern als staatlicher Eingriff in die Privatsphäre kritisierten Maßnahme einen weiteren „Lock-down“ angesichts steigender Fallzahlen verhindern.

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Die Zahl der Infektionen wächst wieder in Italien und macht den Gesundheitsbehörden Sorgen. So hat die italienische Regierung gestern beschlossen, Flüge aus 13 Ländern aus dem Nicht-EU-Raum zu stoppen.

Personen, die in den letzten zwei Wochen sich in Armenien, Bahrain, Bangladesch, Brasilien, Bosnien-Herzegowina, Chile, Kuwait, Nordmazedonien, Moldawien, Oman, Panama, Peru und in der Dominikanischen Republik aufgehalten haben, dürfen nicht nach Italien reisen, kündigte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza an. Ziel sei, in Italien einen angemessenen Gesundheitsschutz zu sichern.

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Ein Reporter ist nach der Teilnahme an Pressekonferenzen im Weißen Haus diese Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Person habe eine Maske während der Veranstaltungen am Montag und Mittwoch mit Pressesprecherin Kayleigh McEnany getragen, teilt der Journalistenverband White House Correspondents’ Association (WHCA) mit.

Der Mann habe sich darüber hinaus nicht im Weißen Haus aufgehalten und zeige keine Symptome. Die WHCA will alle Personen informieren, die engeren Kontakt gehabt haben.

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Nach Katalonien wollen auch die Baleareninseln eine äußerst strenge Maskenpflicht einführen. Der Beschluss mit den Details werde noch erarbeitet und solle am Montag in Kraft treten, teilte die Regionalregierung gestern in Palma mit. Auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera werden somit alle Menschen in der Öffentlichkeit selbst dann Mund-Nasen-Schutz tragen müssen, wenn der Sicherheitsabstand gewahrt werden kann.

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