ClinicAll Germany GmbH – das Interview mit dem Unternehmen Clinicall über Risiko und Chancen einer Beteiligung

Es hat lange gedauert, aber in einem angenehmen Gespräch in Leipzig konnten wir aus unserer Sicht für die Anleger wichtigen Fragen klären. Dazu haben wir ein Interview mit Herrn Kamp om Unternehmen Clinicall  geführt. Nachfolgend nun unsere Fragen und die Antworten des Unternehmens.Vielen Dank das Sie sich den Fragen der Redaktion von diebewertung.de stellen wollen.

diebewertung:Seit wann gibt es das Unternehmen Clinicall?

Herr Kamp: ClinicAll hat den Betrieb im November 2008 aufgenommen.

diebewertung:Erläutern Sie uns doch in kurzen Worten die Idee die hinter dem Unternehmen Clinicall und seinem Produktangebot steht?

Herr Kamp: Unterstützung der Digitalisierung im Gesundheitswesen mit intelligenter Software direkt am Krankenbett.

diebewertung:Das Unternehmen Clinicall finanziert sich derzeit überwiegend noch aus Geldern von Kapitalanlegern. Hier hat man Nachrangdarlehen und auch Anleihen herausgegeben. Wir haben ja so provokativ gefragt „Haben die Anleger eine Chance das einbezahlte Kapital wiederzubekommen?. In einem Vorgespräch zu diesem Interview haben Sie mir verständlich erläutert, warum die Anleger genau diese Chance haben, und auch noch mit ihrem Investment gutes Geld verdienen können. Bitte hier nochmals kurz für unsere Leser.

Herr Kamp: Mehr als 80 Prozent aller Kranken- und Rehabetten weltweit verfügen noch nicht über eine entsprechende „point of care“- Software direkt am Krankenbett.      

Hieraus ergeben sich zweistellige Zuwachsraten in den nächsten Jahren. Allein die Länder in denen Clinicall selber vertreten ist verfügen über 1,8 Millionen Krankenhausbetten welche zum Großteil noch nicht entsprechend ausgestattet sind.

diebewertung:Derzeit baut sich der jährliche Verlust in der Bilanz ja noch auf beträgt laut letzter Bilanz nun rund 20 Millionen Euro. Ab welchem Zeitpunkt plant Clinicall nun, aus heutiger Sicht, ohne neue Anlegergelder auszukommen?

Herr Kamp:Die Planung geht davon aus, dass ab dem Wirtschaftsjahr 2020 mit einem kostendeckenden Ergebnis gerechnet wird.

diebewertung: Wie man der Aktuellen Bilanz entnehmen kann findet man hier Zahlungen und Beteiligungen an anderen Gesellschaften, aber auch den Erwerb von Aktien der „Muttergesellschaft“ in den USA. Was hat es mit diesen Finanzanlagen auf sich, und wie kommt der Wert der Aktie von 3,30 Euro je Stück zustande?

Herr Kamp: Aus konzernpolitischen Gründen hat die ClinicAll Germany GmbH ihre Softwarerechte sowie ihr geistiges Eigentum an der Software an Clinicall International veräußert. Der Kaufpreis wurde durch die Hingabe von Aktien ausgeglichen. Aktien der ClinicAll International wurden zu diesem Zeitpunkt am Markt mit € 3,50 gekauft. ClinicAll Germany ist in den Genuss eines Vorzugspreises von € 3,30 gekommen.

diebewertung:Insgesamt hat man den en Eindruck das ihr Unternehmen außerhalb Deutschlands wesentlich erfolgreicher zu sein scheint, als in Deutschland selber. Ist dieser Eindruck richtig und wenn ja, warum ist dem so?

Herr Kamp:ClinicAll ist mit seinen Systemen und Lösungen sowohl in Deutschland als auch international erfolgreich. Der Unterschied, den Sie vielleicht wahrnehmen: In jedem Land werden die Entscheidungen im Gesundheitswesen anders getroffen – in Deutschland mit einer moderaten Geschwindigkeit, aber äußerst nachhaltig und verlässlich. Das betrifft jedes Unternehmen in diesem Bereich und ist daher weder Nachteil noch Vorteil. Die Potentiale für ClinicAll und das Interesse an unseren Lösungen sind sowohl im Inland als auch im Ausland groß. Die Kliniken profitieren unabhängig von ihren Standorten, und hiervon wiederum profitieren unsere Anleger.

diebewertung:Wenn Sie Berater wären, welche Argumente würden Sie nennen warum ich Mein Geld als Anleger in das Unternehmen Clinicall investieren soll?

Herr Kamp: Hier gibt es viele Argumente – die wichtigsten: Digitalisierung ist ein riesiger Wachstumsmarkt, und im Gesundheitswesen muss und wird sie enorm voranschreiten. Das müssen die Krankenhäuser nicht nur von sich aus forcieren, um profitabel zu sein, das wird auch von der Politik vorangetrieben. Darüber hinaus arbeitet ClinicAll in einem Bereich, der niemals und in keinem Land abgeschafft werden kann – Gesundheitsvorsorge wird es immer geben. Besonders wichtig: Es gibt, soweit ich weiß, immer noch keinen Mitbewerber, dessen Systeme das können, was ClinicAll beherrscht – alle IT-Anwendungen einer Klinik auf nur einer Plattform zu vereinen. Dadurch haben Krankenhäuser mit uns echte, messbare Vorteile im Vergleich zu manch anderem Anbieter. Unsere Kunden und Anleger wissen das und entscheiden sich deshalb für ClinicAll.

diebewertung:Herr Kamp wir bedanken uns für das Gespräch.

Nachfolgend die letzte im Unternehmensregister hinterlegte Bilanz des Unternehmens auf deren Basis unsere Nachfrage nach dem „Aktiengeschäft“ beruhte.Die Stelle haben wir in der Bilanz rot gekennzeichnet.

Clinicall Germany GmbH

Neuss

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 3.583.081,82 3.689.354,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.366,06 36.430,68
II. Sachanlagen 615.906,16 666.112,50
III. Finanzanlagen 2.936.809,60 2.986.811,20
B. Umlaufvermögen 2.389.977,83 2.674.967,33
I. Vorräte 138.600,00 156.208,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 450.182,18 741.877,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.801.195,65 1.776.882,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 162.940,77 117.164,39
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Entnahmen 17.814.900,14 13.307.658,86
Summe Aktiva 23.950.900,56 19.789.144,96

Passiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 2.936.808,60 2.986.810,20
III. Gewinn-/Verlustvortrag 0,00 -12.603.769,48
IV. Bilanzverlust 20.776.708,74 3.715.699,58
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 17.814.900,14 13.307.658,86
B. Partiarische Darlehen 9.491.900,00 13.064.300,00
C. Rückstellungen 68.820,00 58.209,00
D. Verbindlichkeiten 14.390.180,56 6.666.635,96
Summe Passiva 23.950.900,56 19.789.144,96

Anhang

für das Geschäftsjahr 2016

Allgemeine Angaben

Die Clinicall Germany GmbH hat ihren Sitz in Neuss und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Neuss (Registernummer 15131).

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angabeerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt.

Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden.

Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Finanzanlagen

Es handelt sich um 889.942 (Vorjahr 905.094) Aktien der alleinigen Gesellschafterin Clinicall International Corporation, New York, zu einem Kaufpreis von € 3,30 je Aktie mit einem Gesamtwert in Höhe von € 2.936.808,60 (Vorjahr € 2.986.810,20). Die Beteiligung an der Clinicall International Corporation beträgt 11,8% (Vorjahr 12,6%).

Weiterhin handelt es sich um eine 60%ige Beteiligung an der S-Ware Concept GmbH, Neuss, mit einem Buchwert in Höhe von € 1,00 (Vorjahr € 1,00).

Diese Gesellschaft erzielte in 2016 einen Jahresfehlbetrag von € 1.542 (Vorjahr € 1.957). Zum 31. Dezember 2016 beträgt das negative Eigenkapital € 29.249 (Vorjahr € 27.707).

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als
1 Jahr
Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als
1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 34.460,74 0,00 349.437,94 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 331.102,31 0,00 269.501,90 0,00
Sonstige Vermögens-gegenstände 84.619,13 0,00 122.937,39 17.534,28

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen gegen Gesellschafter von € 155.361,97 (Vorjahr € 182.426,47) ausgewiesen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Unter diesem Bilanzposten wird ein Disagio von € 105.290,28 (Vorjahr € 41.456,85) ausgewiesen.

Eigenkapital/Partiarische Darlehen/Gewinnrücklage/Bilanzverlust

Das Stammkapital von € 25.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktivische Ausweis „Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag“ ist gleichzusetzen mit der bilanziellen Überschuldung, nicht jedoch mit der Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechts.

Bei den partiarischen Darlehen handelt es sich um Darlehen von Privatpersonen in Höhe von insgesamt € 9.491.900,00 (Vorjahr € 13.064.300,00), zu denen Rangrücktrittsvereinbarungen in voller Höhe zugunsten von allen gegenwärtigen und künftigen Gläubigern bestehen, solange eine rechnerische Überschuldung in der Bilanz besteht.

Die partiarischen Darlehen haben eine Laufzeit von 36 Monaten. Die Verzinsung variiert zwischen 7% und 9%. Weiterhin ist eine gewinnabhängige Verzinsung von 10% des Jahresüberschusses vereinbart. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Vertragsende.

Sollten die Darlehen nicht fristgerecht zum Vertragsende gekündigt werden, verlängern sie sich um weitere 12 Monate. Der zuletzt gültige Zinssatz behält hierbei seine Gültigkeit.

In den Darlehen sind € 7.618.900,00 (Vorjahr € 7.357.600,00) mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und € 1.873.000,00 (Vorjahr € 5.706.700,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Für die Anteile an dem herrschenden Unternehmen Clinicall International Corporation, New York, in Höhe von € 2.936.808,60 (Vorjahr € 2.986.810,20) wurde in entsprechender Höhe eine Gewinnrücklage gebildet.

Im ausgewiesenen Bilanzverlust in Höhe von € 20.776.708,74 (Vorjahr € 16.319.469,06) ist ein Verlustvortrag in Höhe von € 16.319.469,06 (Vorjahr € 12.603.769,48) enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Abschlusskosten in Höhe von € 20.000,00 (Vorjahr € 20.000,00), Mitarbeiteransprüche in Höhe von € 31.410,00 (Vorjahr € 25.899,00) sowie übrige in Höhe von € 17.410,00 (Vorjahr 12.310,00).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit bis
1 Jahr
davon mit Rest-
laufzeit über
1 Jahr
Anleihen 13.764.000,00 0,00 13.764.000,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 41,80 41,80 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 124.926,34 124.926,34 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 501.212,42 501.212,42 0,00
Vorjahr davon mit Restlaufzeit bis
1 Jahr
davon mit Rest-
laufzeit über
1 Jahr
Anleihen 5.900.000,00 0,00 5.900.000,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.570,29 2.570,29 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 312.943,01 312.943,01 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 451.122,66 451.122,66 0,00

Bei den Anleihen handelt es sich um Inhaber-Teilschuldverschreibungen der Clinicall Germany GmbH, WKN A12T15 / ISIN DE000A12T150 mit einer Verzinsung von 8,3% p. a. und einer Laufzeit vom 15. September 2014 bis zum 14. September 2019 sowie WKN A1619V / ISIN DE000A1619V9 mit einer Verzinsung von 6,5% p. a. und einer Laufzeit vom 12. November 2015 bis zum 11. November 2020 und WKN A2BPB9 / ISIN DE000A2BPB92 mit einer Verzinsung von 6,0% p. a. und einer Laufzeit vom 01. Dezember 2016 bis zum 30. November 2021.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen selbstschuldnerische Bankbürgschaften in Höhe von € 55.467,11 für Mietverpflichtungen (unbefristete Laufzeit) und in Höhe von € 100.000,00 für die Besicherung von Umbau- und Renovierungsarbeiten an der Mietfläche (Laufzeit bis zum 31.12.2019). Als Sicherheit wurde der Bank ein Pfandrecht an bei der Bank jetzt und künftig unterhaltenen Werten eines Geldmarktkontos eingeräumt, welches zum 31.12.2016 ein Guthaben in Höhe von € 214.011,27 ausweist.

Für Verbindlichkeiten von Beteiligungsunternehmen wurden Sicherheiten in Form einer Rangrücktrittsvereinbarung zu der Forderung in Höhe von nominell € 36.010,42 (Vorjahr € 36.215,81 gestellt. Aufgrund der Vermögenslage des Beteiligungsunternehmens wurde die Forderung auf € 6.710,42 einzelwertberichtigt. Durch regelmäßigen Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind negative Entwicklungen zeitnah erkennbar. Derzeit bestehen keine Tatsachen, die auf eine weitere Inanspruchnahme aus den gewährten Sicherheiten hindeuten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen betragen T€ 141 mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr und T€ 1.121 mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr sowie T€ 586 mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Kapitalflussrechnung

2016 2015
TEUR TEUR
1. Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit
Jahresergebnis -4.507 -3.807
Abschreibungen Anlagevermögen 198 228
Zinsaufwendungen 1.771 1.399
Zinserträge -3
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen / EBITDA -2.541 -2.180
Ergebnis Anlagenabgänge 13 2
Veränderung Rückstellungen 11 -6
Veränderung sonstige Aktiva 327 -535
Veränderung sonstige Passiva -147 414
-2.337 -2.305
2. Cashflow aus der Investitions-
tätigkeit
Einzahlungen aus Sachanlage-verkäufen 5
Investitionen -160 -31
Erhaltene Zinsen 3
-152 -31
3. Cashflow aus der Finanzie-
rungstätigkeit
Einzahlungen/Rückzahlungen partiarische Darlehen, netto -3.522 -1.148
Einzahlungen Anleihen 7.864 5.261
Gezahlte Zinsen -1.826 -1.490
2.516 2.623
4. Entwicklung des Finanzmittel-
fonds
Zahlungswirksame Veränderungen 27 287
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.774 1.487
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.801 1.774
5. Zusammensetzung des Finanz-
mittelfonds
Flüssige Mittel 1.801 1.777
Bankschulden -3
1.801 1.774
Sonstige Angaben

Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt waren 16,25 Angestellte beschäftigt.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Frau Nadine Leicht, Kauffrau, Düsseldorf.

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Zum Abschlussstichtag betragen die den Geschäftsführern gewährten Darlehen € 10.561,25 (Vorjahr € 10.111,25).

Gesellschafter

Alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr die Clinicall International Corporation, New York.

Bildung von Bewertungseinheiten

Die Gesellschaft hat keine Bewertungseinheiten gebildet.

Neuss, den 18. April 2017

Nadine Leicht

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 21.7.2017.

12 Kommentare

  1. Urs Crapp 19. März 2018
  2. Dagobert 30. Oktober 2017
  3. Die Anleihenmacher 30. Juni 2017
  4. Geldvernichtung 30. Januar 2017
  5. Kundeleipzig 19. Dezember 2016
  6. fred 16. Februar 2016
  7. Heiner Ettwein 22. September 2015
  8. Michael 4. September 2015
  9. Michael Webster 27. August 2015
  10. vrabec 18. August 2015
    • Heiner Ettwein 1. September 2015
  11. fastreingefallener 15. April 2015

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