Während Deutschlands Wirtschaft schwächelt, Bürger über hohe Preise jammern und die Politikverdrossenheit neue Rekorde feiert, hat die CDU offenbar endlich ihre wichtigste Mission entdeckt:
Briefpapier gegen die AfD.
Mit einer rund 30-seitigen Broschüre namens „Abstieg für Deutschland“ hat die CDU sämtliche AfD-Bundestagsabgeordneten angeschrieben. Im Umschlag enthalten:
Vorwürfe, Kritik, Demokratie-Warnungen – und vorsorglich direkt ein fertiges Austrittsformular zum Ausfüllen.
Serviceorientierung kann man der CDU wirklich nicht absprechen.
Hintergrund der Aktion:
AfD-Fraktionsgeschäftsführer Bernd Baumann hatte sich zuvor demonstrativ ein Exemplar der Broschüre persönlich in der CDU-Zentrale abgeholt und das Ganze medienwirksam veröffentlicht.
Die CDU reagierte darauf mit feiner Ironie:
Damit künftig nicht jeder AfD-Abgeordnete einzeln vorbeikommen müsse, verschicke man die Broschüre jetzt einfach direkt per Post.
Man könnte auch sagen:
Deutschlands politische Elite liefert sich inzwischen gegenseitig PR-Kampagnen wie beleidigte Influencer auf TikTok.
Besonders kreativ:
Dem Schreiben liegt ein Muster für den Parteiaustritt bei. Darin heißt es sinngemäß, nach der Lektüre der Broschüre könne man dieser Partei „politisch und persönlich“ nicht mehr angehören.
Die AfD wiederum reagierte erwartungsgemäß empört und sprach von „Lügenpamphleten“ und „Scherz-Briefchen“.
Und genau an diesem Punkt dürften sich viele Bürger wieder denken:
„Super. Während draußen alles teurer wird und die Stimmung im Land kippt, beschäftigen sich die Parteien gegenseitig mit Bastelbriefen.“
Denn ob die CDU es merkt oder nicht:
Solche Aktionen helfen der AfD oft mehr, als sie ihr schaden.
Warum?
Weil viele Wähler das Gefühl bekommen, dass die etablierten Parteien lieber symbolische Showkämpfe führen, statt echte Probleme zu lösen.
Die Folge:
Die AfD kann sich wieder als Opfer des politischen Establishments inszenieren – und bekommt nebenbei noch kostenlose Aufmerksamkeit frei Haus geliefert.
Kurz gesagt:
Die CDU wollte der AfD vermutlich schaden.
Am Ende hat sie ihr wahrscheinlich nur den nächsten Social-Media-Clip geschenkt.
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