Cannerald und Cannergrow nur eine große Kundenverarsche? Sammelklage?

Published On: Sonntag, 14.05.2023By

In den letzten Stunden haben wir mehrere Hinweise darauf erhalten, dass sich bei dem von uns bereits vor geraumer Zeit kritisiertem Investmentangebot, es sich möglicherweise nur um Kundenverarsche bzw. möglicherweise sogar um reine Abzocke handelt.

Anders können wir uns die Nachricht, die so mancher Kunde des Unternehmens erhalten hat, dann nicht erklären. Hier, in der Nachricht, ist von zu hohen Kosten für Strom die Rede, um das Projekt umzusetzen.

Mal ehrlich, stimmt das, dann fragen wir uns natürlich, was ist mit den ganzen Geldern passiert, die Anleger für die Pflanzen bezahlt haben? Wurde das Geld nur für Provisionen und möglicherweise auch den eigenen Lebensunterhalt der Initiatoren ausgegeben? Alles reine Spekulation, aber die Anzeichen, die wir sehen, lassen nichts Gutes vermuten.

Natürlich holen wir uns dann immer auch juristischen Rat ein, denn in Deutschland dürfen wir zwar über juristische Dinge diskutieren, nicht aber in juristischen Fragen dann auch eine Beratung vornehmen.

Das bleibt einem zugelassenen Rechtsanwalt vorbehalten. Geht man mit den Initiatoren vor Gericht, was wohl offensichtlich viele der Investoren wollen, mit denen wir gesprochen haben, dann gibt es da vor dem Landgericht immer einen sogenannten Anwaltszwang.

Gesprochen haben wir dazu mit Rechtsanwalt Jens Reime aus Bautzen, dessen Rat wir in den letzten Jahren bei vielen solchen „schiefgelaufenen Investments“ eingeholt haben. Reime kennt sich auch aus im Schweizer Recht, heißt, er weiss, was man in Deutschland und der Schweiz tun kann und muss, um zu seinem Recht zu kommen.

Natürlich haben wir Jens Reime auch gefragt, „ob eine Sammelklage“ Sinn machen könnte. Das muss man sich anschauen, so Reime in seiner Antwort, aber denkbar ist das durchaus, so Rechtsanwalt Jens Reime.

Zunächst einmal muss man hier sowohl die Schweizer Justizbehörden aber auch die Schweizer Finanzaufsicht informieren und um Prüfung der Sach- und Rechtslage bitten. Ob danach dann dort rechtliche Schritte eingeleitet werden, wird man abwarten müssen.

Reime zumindest sieht hier deutliche Ansatzpunkte, dass es zu Ermittlungen kommen wird. In der Pflicht sieht Reime aber auch die Berater, die die Produkte angeboten und vermittelt haben. Auch die wird man in Haftung nehmen.

Reime hat in einem ähnlichen Vorgang/Initiatoren Schweiz und Anleger in Deutschland bereits konkrete Erfahrungen gesammelt, die ihm natürlich nun zu Gute kommen werden.

 

 

 

One Comment

  1. Andreas Grunwald Freitag, 07.06.2024 at 17:12 - Reply

    Ich bin jetzt 2 Jahre bei Cannergrow investiert. Und ich habe noch keinen Rappen gesehen. Das stinkt zum Himmel

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