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Bericht: Irans neuer oberster Führer soll bei Angriff verletzt worden sein

qimono (CC0), Pixabay
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Der neue oberste Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, soll nach Angaben aus informierten Kreisen bereits am ersten Tag der Luftangriffe der USA und Israels verletzt worden sein. Das berichtete ein mit der Situation vertrauter Insider.

Verletzungen bei Angriff

Demnach erlitt der 56-Jährige

  • einen Bruch am Fuß,
  • eine Prellung am linken Auge sowie
  • mehrere Schnittverletzungen im Gesicht.

Die Verletzungen sollen während der ersten Angriffe entstanden sein, als Streitkräfte der United States und Israel militärische Ziele im Iran bombardierten.

Zuvor hatte bereits eine israelische Quelle berichtet, Khamenei sei bei einem Attentatsversuch verletzt worden. Offiziell bestätigt sind diese Angaben bislang jedoch nicht.

Angriff, bei dem auch sein Vater starb

Der iranische Botschafter in Cyprus, Alireza Salarian, erklärte gegenüber Medien, die Verletzungen seien bei demselben Luftangriff entstanden, bei dem auch der frühere oberste Führer Ali Khamenei ums Leben gekommen sein soll.

Neben ihm seien dabei auch mehrere Familienmitglieder getötet worden.

Seit seiner Ernennung zum neuen religiösen und politischen Führer des Landes ist Mojtaba Khamenei nicht öffentlich aufgetreten. Laut dem Botschafter sei er wegen seiner Verletzungen derzeit nicht in der Lage, öffentlich zu sprechen.

Regierung versucht Gerüchte zu beruhigen

Der Sohn des iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian, Yousef Pezeshkian, erklärte gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur ISNA, Khamenei sei „in Sicherheit und es gebe keinen Grund zur Sorge“.

Iranische Staatsmedien greifen derzeit verstärkt auf Archivmaterial des neuen Führers zurück. Beobachter berichten, dass teilweise auch KI-generierte Bilder verwendet werden, um aktuelle Aufnahmen zu ersetzen.

Ein lange im Hintergrund agierender Machtfaktor

Obwohl Mojtaba Khamenei außerhalb des Iran lange relativ unbekannt war, spielte er im Machtgefüge seines Vaters über Jahre eine wichtige Rolle.

Er studierte in der religiösen Hochburg Qom, kämpfte als Jugendlicher im Iran-Iraq War und pflegte enge Beziehungen zur Islamic Revolutionary Guard Corps.

Viele Beobachter sehen ihn als besonders hardline-orientierten Vertreter des Regimes.

Kritik aus Washington

Die United States Department of the Treasury verhängte bereits 2019 Sanktionen gegen Mojtaba Khamenei. Ihm wurde vorgeworfen, gemeinsam mit den Revolutionsgarden die regionale Politik seines Vaters zu unterstützen.

US-Präsident Donald Trump bezeichnete seine Ernennung zuletzt als „inakzeptabel“.

Symbolfigur eines umkämpften Regimes

Schon während der Proteste nach der umstrittenen iranischen Präsidentschaftswahl 2009 richtete sich der Zorn vieler Demonstranten gegen Mojtaba Khamenei. Kritiker warfen ihm vor, maßgeblich am Machterhalt der konservativen Führung beteiligt gewesen zu sein.

Mit seinem Aufstieg zum neuen obersten Führer steht nun ein Mann an der Spitze des Iran, der bisher nur selten öffentlich auftrat – dessen politischer Einfluss jedoch seit Jahren als erheblich gilt.

Ob und wann er erstmals öffentlich auftreten kann, bleibt angesichts der Berichte über seine Verletzungen weiterhin offen.

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