Die Cleveland Cavaliers stehen nach einer Machtdemonstration in den NBA-Conference-Finals. Im entscheidenden Spiel 7 fertigte Cleveland die Detroit Pistons mit 125:94 ab und machte dabei schnell klar:
Dieses Team hatte genug von jeder Diskussion über Nervosität oder Druck.
Detroit komplett überrollt
Schon früh wirkte die Partie einseitig. Cleveland dominierte:
- unter dem Korb,
- beim Rebound,
- beim Tempo,
- und vor allem bei der Intensität.
Gleich vier Cavaliers-Spieler erzielten mindestens 21 Punkte:
- Donovan Mitchell,
- Jarrett Allen,
- Sam Merrill
- und Evan Mobley.
Detroit dagegen fiel offensiv komplett auseinander. Die Starting Five der Pistons traf nur knapp 29 Prozent ihrer Würfe.
James Harden enttäuscht erneut
Besonders bitter für Detroit:
James Harden blieb praktisch unsichtbar.
Der Superstar kam am Ende auf nur neun Punkte und wirkte laut US-Medien zeitweise mehr damit beschäftigt, Fouls zu ziehen, als wirklich offensiv Gefahr auszustrahlen.
Knicks warten jetzt auf Cleveland
Doch die eigentliche Herausforderung beginnt jetzt erst:
Im Conference-Finale wartet New York.
Die Knicks gelten aktuell als heißestes Team der Eastern Conference und gehen ausgeruht mit Heimvorteil in die Serie.
US-Analysten sprechen bereits von einer „Buzzsaw“ – also einer Art Basketball-Kreissäge, die aktuell alles zerlegt, was ihr in den Weg kommt.
Jarrett Allen wird zum Schlüsselspieler
Besonders stark präsentierte sich erneut Cleveland-Center Jarrett Allen.
Der Big Man erzielte:
- 23 Punkte,
- 7 Rebounds,
- und dominierte phasenweise komplett unter dem Korb.
Gerade gegen die körperlich starken Knicks könnte Allen nun zum wichtigsten Faktor der Cavaliers werden.
Cleveland lebt – aber New York wirkt gefährlicher
Der klare Sieg gegen Detroit zeigt:
Cleveland ist definitiv bereit für den nächsten Schritt.
Doch gleichzeitig wurde auch sichtbar:
Gegen New York wird deutlich mehr nötig sein.
Denn die Knicks wirken derzeit wie das geschlossenste, stabilste und gefährlichste Team im Osten.
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