Start Allgemeines Benjamin Kühn – wenn die eigene Pressemitteilung schon von angeblichen Sicherheiten spricht.

Benjamin Kühn – wenn die eigene Pressemitteilung schon von angeblichen Sicherheiten spricht.

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Die Persönlichkeit des jungen Mannes ist fesselnd. Der Werbeauftritt ist traumhaft.

Der Senat der Wirtschaft, welche Benjamin Kühn aufgenommen hat, ist ein privater Verein nach deutschem Recht.

Die Gesellschaften der ADCADA Unternehmensgruppe

Wenn man sich allerdings die Mühe macht, in das Unternehmensregister zu schauen, finden sich unterschiedliche Unternehmen in Deutschland.

https://www.unternehmensregister.de/ureg/result.html;jsessionid=0CB213968DA75DFCE0821F35FEC36E10.web01-1

Junge Gesellschaften ohne erfolgreiche Geschichte

Genau so wie der Herr Kühn sind die Gesellschaften jung. Der Redaktion liegt ein Werbeflyer für Geldinvestitionen vor. Ob jeder, der den Flyer liest, das versteht? Irreführend könnte eine Angabe in dem Werbeflyer sein, denn dort ist von einem Zertifikat der Creditreform für eine Gesellschaft die Rede, welche eine besonders gute Bonität hat.

Erläuterungen hierzu finden sind unter:

https://www.creditreform.de/fileadmin/user_upload/crefo/download_de/wirtschaftsinformation/crefozert/Broschuere_Crefozert.pdf

Der im Prospekt genannte ehemalige Topmanager ist nach seinem Internetauftritt noch beruflich aktiv. Das Berufsbild ist Gesundheit und Sportförderung bzw. seelische Gesundheit.

https://www.profession-fit.de/unternehmen

Geldanlage, macht das Sinn für beide Seiten?

„In Bezug auf das Geldanlagekonzept wird wie folgt geworben: „adcada.money Hypozins – von 2 % bis 5 % im Jahr

Anleger, die Wert auf bankübliche Sicherheiten legen, finden mit dem adcada.money Hypozins die richtige Anlagemöglichkeit. Sie erhalten mit der ADCADA Immobilienanlage die amtliche Eintragung einer erstrangigen Briefgrundschuld im Grundbuch von einer der ADCADA Bestandsimmobilien in Höhe von 110 % des Anlagebetrags.

adcada.money Festzins – von 5 % bis 8 % im Jahr Anleger, die bei Ihrer Geldanlage auf eine hohe attraktive Verzinsung mit bestmöglichen Sicherheiten setzen, finden mit dem adcada.money Festzins die beste Anlagemöglichkeit. Mit dieser ADCADA Unternehmensanlage profitieren Sie von einer 100 % erstrangigen Sicherheit.“

Die Rechtskonstruktion erscheint hier nicht (BaFin?, Prospektpflicht?). Soweit jetzt jeder Anleger (Projekt Hypozins) tatsächlich diese hohen Zinsen fest erhält und mittels Grundpfandrecht abgesichert sein soll, erscheint das Konzept kaufmännisch sinnlos für den Kreditnehmer. Bei solchen Sicherheiten wäre eine Bankfinanzierung kein Problem.

Also, Herr Kühn, warum gehen Sie nicht einfach zur Sparkasse und holen sich dort einen Kredit? Warum zahlen Sie so absurd hohe Zinsen?

Soweit die Geldanlage tiefer geprüft wird, fällt folgendes auf:

Keine deutsche Gesellschaft ist Schuldner (schon gar nicht die glänzend dastehende GmbH mit dem Topzertifikat der Creditreform) sondern eine ADCADA International AG
Industriering 40
9491 Ruggell
Liechtenstein

Telefon: 00423-3770 200
Telefax: 00423-3770 201
E-Mail: investor-relations[at]adcada[dot]li
www.adcada.li

Geschäftsführer / CFO:
Benjamin Kühn

Registereintrag:
FL-0002.600.350-5

Angeblich „bankübliche Sicherheiten“ als Werbeargument

Die Gesellschaft spricht in einer eigenen Pressemitteilung schon von ….

https://www.presseportal.de/pm/130968/4210318

Erstere verspricht profitable Zinsen bei soliden Sicherheiten, zweitere betont den Sicherheitsaspekt noch stärker mit angeblich „banküblichen Sicherheiten“.

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