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Bekleidung-das preiswerte Konsumgut

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Die Zeiten, in denen Hosen geflickt und Socken gestopft wurden, gehören längst der Vergangenheit an. Kleidung ist zu einem preiswerten Konsumgut geworden, das im Überfluss verfügbar ist und als kurzlebiger Modeartikel hergestellt wird.

Laut Statistik kaufen wir in Deutschland rund 25 Kilogramm neue Textilien im Jahr, wovon in etwa die Hälfte auf Kleidung fällt. Dabei landet zu Lasten von Umwelt und Textilarbeitern immer mehr Mode für immer weniger Geld in den Einkaufstüten. Doch die Nachrichten über Gift in unserer Kleidung und Brände in Kleiderfabriken in Bangladesh haben vielen Menschen die Augen geöffnet – immer mehr fragen nach umweltverträglich hergestellter und fair gehandelter Kleidung. Doch wo kann man diese kaufen?

„Bio-Kleidung” in Hamburger Läden und in Online-Shops

Wir empfehlen beim Kauf von Kleidung auf Qualität zu achten und hier sehen wir Bio-Kleidung ganz vorn. Um Ihnen den Einkauf zu erleichtern, haben wir uns auf die Suche begeben und in Hamburg zwanzig Geschäfte ausfindig gemacht, in denen Ökokleidung angeboten wird. Über das Internet haben wir fünfzig weitere Anbieter gefunden.

Schick aber schädlich

Immer weniger Menschen können Gebrauchs- und Pflegeeigenschaften der unterschiedlichen Materialien beurteilen, aus denen Kleidung hergestellt ist. Dass die „Veredelung“ mit allerlei chemischen Ausrüstungen nicht nur Knitterarmut und Fleckenschutz, sondern auch Allergien zur Folge hat, erzählen die Etiketten im Shirt oder an der Hose nicht. Sie geben auch keine Information darüber, dass bei der Herstellung vieler Textilien im Ausland noch immer Pestizide und Ausrüstungschemikalien eingesetzt werden, die in Deutschland längst verboten sind und am Produktionsort die Umwelt vergiften.

Broschüre mit Labeln im Überblick

Doch wer bessere Kleidung kaufen will, scheitert oft an der mangelhaften Kennzeichnung der Textilien sowie den vielen verschiedenen Siegeln, die eigentlich der Orientierung dienen sollen. In unserer Broschüre „Korrekte Klamotten“ stellen wir mehr als 30 übergeordnete und firmeneigene Textillabel vor, erläutern ihre Bedeutung und geben Hinweise zu den Vergabekriterien. Nützliche Tipps für den Kauf und die Pflege der Lieblingskleidungsstücke runden die kompakte Lektüre ab.

Quelle:VZ HH

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