Für viele der rund 12.000 Beschäftigten bei Galeria dürften diese Nachrichten wie ein unangenehmes Déjà-vu wirken. Kaum scheint etwas Ruhe eingekehrt zu sein, sorgen neue Berichte über ausbleibende Mietzahlungen erneut für Unruhe – und vermutlich auch für schlaflose Nächte in den Belegschaften.
Nach Angaben mehrerer Vermieter sind Mieten für April bislang nicht oder nicht vollständig gezahlt worden. In einzelnen Fällen soll das Unternehmen sogar um Zahlungsaufschub gebeten haben. Besonders brisant: Offenbar sind Ansprechpartner teils schwer erreichbar, was die Sorgen zusätzlich verstärkt.
Gerade für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das ein alarmierendes Signal. Viele erinnern sich noch gut an die jüngste Insolvenz und die darauffolgenden Filialschließungen. Dass nun erneut finanzielle Schwierigkeiten im Raum stehen, lässt die Frage aufkommen: Steht die nächste Krise bereits vor der Tür?
Hinzu kommt, dass ohnehin mehrere Standorte auf der Kippe stehen. Mietverträge werden neu verhandelt – und wo keine Einigung gelingt, droht im schlimmsten Fall das Aus für weitere Häuser. Für die Beschäftigten bedeutet das vor allem eines: Unsicherheit.
Die Warenhäuser sind nicht nur Arbeitsplätze, sondern oft auch zentrale Ankerpunkte in den Innenstädten. Doch genau diese Strukturen geraten immer stärker unter Druck. Wenn nun auch noch Zahlungsprobleme hinzukommen, wächst die Angst, dass sich die Geschichte wiederholen könnte.
Offiziell hält sich das Unternehmen bedeckt und verweist auf laufende Gespräche. Doch hinter den Kulissen dürfte die Nervosität steigen – nicht nur bei Vermietern, sondern vor allem bei den Menschen, die täglich in den Filialen arbeiten.
Die entscheidende Frage lautet daher: Handelt es sich um ein vorübergehendes Problem – oder ist das der Beginn einer neuen, schwierigen Phase für Galeria? Für die Beschäftigten fühlt es sich zumindest schon jetzt wieder nach Zittern an.
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Jetzt dauert es nicht mehr kange bis der Insolvenzantrag beim Amtsgericht Düsseldorf eingeht. Das ist auch gut so. Man kann nur hoffen, dass der Staat bicht wieder gutes Geld, schlechtem hinterher wirft. Last den Ladenvendlich sterben.