Bayrisches Münzkontor:Warnung der Verbraucherzentrale

In diesen Tagen erhalten viele Hessen Post vom Bayerischen Münzkontor aus Aschaffenburg.

Es geht um eine „Zuweisungsbescheinigung“ mit „Vorzugsgutschein“ zur Bestellung angeblich streng limitierter und exklusiver, „mit reinstem Gold veredelter“ Gedenkprägungen mit „nummeriertem Echtheitszertifikat“ zum „Vorzugspreis“ von nur 10 € statt später 51,95 € – portofrei. Wer den beigefügten „Auswahlbescheid“ unterschrieben zurückschickt, erhält „als besonderen Sammler-Service“ weitere Ausgaben der Edition zum Vorzugspreis, zwar mit Rückgaberecht, jedoch ohne Angaben zum Umfang oder Preis der kommenden Lieferungen. Will man diesen „besonderen Sammler-Service“ nicht in Anspruch nehmen, muss man den entsprechenden Satz im Kleingedruckten streichen. Vorausgesetzt natürlich, man nimmt ihn bei der Bestellung überhaupt zur Kenntnis. Anderenfalls sind erfahrungsgemäß starke Nerven, Zeit und Ausdauer erforderlich, um den besonderen „Service“ wieder aus der Welt zu schaffen. Wer den Folge-Ärger vermeiden will, sollte seine Kaufentscheidung genau überdenken und ganz genau im Kleingedruckten nachlesen, worauf er sich einlässt.

Quelle.VBZ Hessen

6 Kommentare

  1. Wolfgang Schröder 9. November 2017
  2. münzenjogi 17. Oktober 2017
  3. Ingrid 17. August 2017
  4. Gundolf Lübcke 22. Juli 2017
  5. Spanke, Gerd 18. Mai 2017
  6. Gottschald 24. Dezember 2016

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