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BaFin warnt vor arbitpad.de: Anleger sollten vorsichtig sein

geralt (CC0), Pixabay
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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor der Handelsplattform arbitpad.de. Nach Angaben der Finanzaufsicht besteht der Verdacht, dass die bislang unbekannten Betreiber über die Website ohne die erforderliche Erlaubnis Finanzdienstleistungen und Kryptowerte-Dienstleistungen anbieten.

Die Warnung wurde am 16. September 2026 veröffentlicht.

Damit sollten Anleger, die bereits Kontakt mit der Plattform hatten oder dort zu einer Einzahlung aufgefordert wurden, besonders vorsichtig sein.

BaFin: Betreiber verfügen möglicherweise nicht über erforderliche Erlaubnis

Wer in Deutschland Bankgeschäfte, Finanzdienstleistungen oder Kryptowerte-Dienstleistungen anbietet, benötigt grundsätzlich eine entsprechende Erlaubnis der BaFin.

Bei arbitpad.de besteht nach Angaben der Behörde der Verdacht, dass entsprechende Dienstleistungen angeboten werden, obwohl die hierfür notwendige Erlaubnis fehlt.

Für Verbraucher ist das ein wichtiges Warnsignal.

Eine professionell wirkende Handelsplattform, vermeintliche Kontostände oder dargestellte Gewinne sind kein Beleg dafür, dass ein Anbieter tatsächlich von einer Finanzaufsichtsbehörde zugelassen und überwacht wird.

Vor einer Einzahlung sollte deshalb immer unabhängig überprüft werden, wer tatsächlich Betreiber einer Plattform ist und ob dieser über die erforderliche Erlaubnis verfügt.

Vorsicht bei Einzahlungen und vermeintlichen Gewinnen

Wer bereits Geld über arbitpad.de angelegt hat, sollte insbesondere bei Forderungen nach weiteren Zahlungen vorsichtig sein.

Bei problematischen Online-Handelsplattformen können Verbraucher beispielsweise mit angeblichen Steuern, Gebühren, Provisionen oder zusätzlichen Sicherheitsleistungen konfrontiert werden, bevor ein vermeintliches Guthaben ausgezahlt werden soll.

Die aktuelle BaFin-Mitteilung enthält allerdings keine Feststellung, dass arbitpad.de einen Betrug betreibt. Die Behörde warnt konkret aufgrund des Verdachts, dass die unbekannten Betreiber ohne die erforderliche Erlaubnis Finanz- und Kryptowerte-Dienstleistungen anbieten.

Diese Unterscheidung ist wichtig.

Anleger sollten Anbieter vor jeder Überweisung überprüfen

BaFin, Bundeskriminalamt und Landeskriminalämter warnen grundsätzlich vor Finanzbetrug im Internet und raten Verbrauchern, bei Online-Geldanlagen besonders vorsichtig zu sein.

Wer mit arbitpad.de bereits in Kontakt steht, sollte deshalb zunächst von weiteren Zahlungen absehen und die Identität sowie den regulatorischen Status des tatsächlichen Vertragspartners überprüfen.

Wurden bereits Zahlungen geleistet, sollten sämtliche Unterlagen gesichert werden. Dazu gehören insbesondere Überweisungsbelege, Konto- beziehungsweise Wallet-Adressen, E-Mails, Chatverläufe, Telefonnummern und Namen angeblicher Berater.

Auch die BaFin-Unternehmensdatenbank kann genutzt werden, um zu überprüfen, ob ein Finanzunternehmen über eine entsprechende Zulassung verfügt.

Warnsignal ernst nehmen

Die Warnung der BaFin bedeutet nicht automatisch, dass jeder Kontakt mit arbitpad.de strafrechtlich als Betrug einzuordnen ist.

Sie bedeutet aber etwas für Anleger Entscheidendes:

Die deutsche Finanzaufsicht sieht den Verdacht, dass die unbekannten Betreiber Finanz- und Kryptowerte-Dienstleistungen anbieten, ohne über die dafür erforderliche Erlaubnis zu verfügen.

Bis dieser Punkt zweifelsfrei geklärt ist, sollten Verbraucher daher äußerste Vorsicht walten lassen.

Bei unbekannten Trading- und Kryptoplattformen gilt: Erst Betreiber und Lizenz überprüfen – und erst danach über eine Einzahlung nachdenken.

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