Australien könnte als erstes Land weltweit eine Krebsart nahezu ausrotten – Gebärmutterhalskrebs. Möglich macht das eine Kombination aus Impfungen und Früherkennung.
Impfung als Schlüssel
Seit 2007 setzt Australien flächendeckend auf die HPV-Impfung, die vor den wichtigsten Auslösern von Gebärmutterhalskrebs schützt. Inzwischen werden nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen geimpft. Die Impfquote liegt bei über 80 Prozent.
Moderne Vorsorge ergänzt Strategie
Parallel wurde das Screening verbessert: Statt klassischer Pap-Tests kommen heute sensiblere HPV-Tests zum Einsatz. Zudem können Frauen Proben selbst entnehmen – ein wichtiger Schritt, um Hürden bei der Vorsorge zu senken.
Erfolge bereits sichtbar
Die Zahlen sprechen für sich: Seit den 1980er-Jahren haben sich Erkrankungs- und Sterberaten halbiert. Bei Frauen unter 25 wurde zuletzt kein einziger Fall mehr registriert. Aktuell liegt die Rate bei rund 6,3 Fällen pro 100.000 Frauen – Ziel ist es, unter vier zu kommen.
Herausforderungen bleiben
Trotz Fortschritten gibt es Probleme: Impfquoten sinken leicht, besonders in indigenen Gemeinschaften, wo Erkrankungs- und Sterberaten deutlich höher sind. Auch Impfskepsis, Kosten und fehlender Zugang zum Gesundheitssystem bremsen den Fortschritt.
Vorbild mit globaler Wirkung
Australien könnte das Ziel bis 2035 erreichen – vielleicht sogar früher. International wächst das Interesse: Länder wie Schweden oder Ruanda verfolgen ähnliche Strategien. Doch gerade ärmere Staaten stoßen bei Umsetzung und Finanzierung an Grenzen.
Der Ansatz gilt als Meilenstein der Medizin: Erstmals könnte eine Krebsart durch gezielte Prävention weitgehend verschwinden – ein Modell mit globalem Potenzial.
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