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Apple warnt vor Lieferengpässen bei iPhone, iPad und Mac

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Apple hat trotz starker Quartalszahlen vor wachsenden Lieferproblemen gewarnt. Nach Angaben des scheidenden Konzernchefs Tim Cook könnten Engpässe künftig nicht nur Mac-Computer, sondern auch iPhones und iPads betreffen.

Die Warnung sorgte an der Börse für Unruhe. Die Apple-Aktie verlor im nachbörslichen Handel mehr als sieben Prozent, obwohl der Konzern seinen Umsatz um 16 Prozent auf 109 Milliarden US-Dollar steigern konnte. Der Gewinn legte um 26 Prozent auf 29 Milliarden Dollar zu.

Cook erklärte, Apple stoße derzeit auf erhebliche Einschränkungen in der Lieferkette. Besonders betroffen seien wichtige Chipkomponenten. Für leistungsfähige Geräte wie iPhones und Macs benötigt Apple moderne Halbleiter, die größtenteils vom taiwanischen Hersteller TSMC produziert werden.

Nach Einschätzung des Apple-Chefs liegt das Problem jedoch nicht allein bei den Zulieferern. Vor allem die unerwartet hohe Nachfrage habe die bisherigen Planungen übertroffen. Die iPhone-Umsätze stiegen im Quartal um 22 Prozent, das Mac-Geschäft sogar um 25 Prozent. Apple hatte zuvor erklärt, der Marktstart des iPhone 17 sei der erfolgreichste in der Unternehmensgeschichte gewesen.

Neben den Lieferproblemen rückte auch Apples KI-Strategie in den Fokus. Der Konzern arbeitet an einer neuen Version seines Sprachassistenten Siri. Cook bezeichnete künstliche Intelligenz als große Wachstumschance. Ein wichtiger Vorteil sei, dass viele KI-Funktionen direkt auf Apple-Geräten ausgeführt werden könnten. Gespräche mit den Behörden der Europäischen Union über eine möglichst gleichzeitige Einführung in allen Märkten liefen weiter.

Auch Amazon veröffentlichte starke Zahlen. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 200 Milliarden Dollar, der Gewinn erhöhte sich auf 63 Milliarden Dollar. Besonders das Cloudgeschäft AWS überzeugte mit einem Wachstum von 37 Prozent.

Gleichzeitig investiert Amazon enorme Summen in KI-Infrastruktur. Der Konzern plant für dieses Jahr Ausgaben von rund 220 Milliarden Dollar. Analysten sehen darin große Chancen, warnen aber auch vor langfristigen Risiken durch Rechenzentren, Energieverträge und zusätzliche Kapazitäten, die erst 2027 oder 2028 verfügbar werden.

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