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Antonelli rast der Konkurrenz davon

AxxLC (CC0), Pixabay
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Kimi Antonelli bleibt das Maß der Dinge in der Formel 1. Der erst 19-jährige Mercedes-Pilot gewann auch den Grand Prix von Kanada in Montreal und feierte damit bereits seinen vierten Sieg in Folge. In der WM-Wertung baute der Italiener seinen Vorsprung weiter deutlich aus.

Lange Zeit stand dabei vor allem das packende teaminterne Duell mit George Russell im Mittelpunkt. Die beiden Mercedes-Piloten lieferten sich über weite Strecken einen erbitterten Zweikampf an der Spitze. Russell führte zunächst das Rennen an, ehe Antonelli vorbeiging. Mehrfach wechselten die Positionen, beide gingen dabei sichtbar ans Limit.

Die Entscheidung fiel schließlich durch einen technischen Defekt bei Russell. Der Brite musste seinen Mercedes nach einem Batterieproblem abstellen und schied frustriert aus. Antonelli kontrollierte danach das Rennen souverän bis ins Ziel.

Hinter dem Mercedes-Star sicherte sich Lewis Hamilton im Ferrari Platz zwei vor Max Verstappen im Red Bull. Besonders Hamilton zeigte sich nach starken Duellen mit Verstappen zufrieden und sprach von einem wichtigen Erfolgserlebnis für Ferrari.

Für McLaren wurde Kanada dagegen zum Debakel. Das Team verzockte sich bei der Reifenwahl und blieb am Ende ohne Punkte.

Grand Prix von Kanada in Montreal

Endstand nach 68 Runden (296,548 km):
1. Kimi Antonelli ITA Mercedes 1:28:15,758
2. Lewis Hamilton GBR Ferrari + 10,768
3. Max Verstappen NED Red Bull 11,276
4. Charles Leclerc MON Ferrari 44,151
5. Isack Hadjar FRA Red Bull 1 Runde
6. Franco Colapinto ARG Alpine 1 Runde
7. Liam Lawson NZL Racing Bulls 1 Runde
8. Pierre Gasly FRA Alpine 1 Runde
9. Carlos Sainz ESP Williams 1 Runde
10. Oliver Bearman GBR Haas 1 Runde
11. Oscar Piastri AUS McLaren 2 Runden
12. Nico Hülkenberg GER Audi 2 Runden
13. Gabriel Bortoleto BRA Audi 2 Runden
14. Esteban Ocon FRA Haas 2 Runden
15. Lance Stroll CAN Aston Martin 4 Runden
16. Valtteri Bottas FIN Cadillac 4 Runden

Out: Sergio Perez (MEX/Cadillac), Lando Norris (GBR/McLaren), George Russell (GBR/Mercedes), Fernando Alonso (ESP/Aston Martin), Alexander Albon (THA/Williams), Arvid Lindblad (GBR/Racing Bulls)

Schnellste Runde: Antonelli (1:14,210)

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