Startseite Allgemeines Another Day in Paradies? Phil Collins‘ Sohn trainiert bei 1860 München vor
Allgemeines

Another Day in Paradies? Phil Collins‘ Sohn trainiert bei 1860 München vor

BrightPixelsStudio (CC0), Pixabay
Teilen

„Oh, think twice, ‚cause it’s another day for you and me in paradise“ sang Phil Collins einst in einem seiner größten Welthits. Ob Sohn Mathew Collins bei 1860 München tatsächlich im Paradies landet, ist derzeit allerdings ungefähr so sicher wie die Löwen-Lizenz für die kommende Saison.

Während die Münchner weiterhin verzweifelt nach rund 2,7 Millionen Euro suchen und zwischen 3. Liga, Regionalliga und finanzieller Schockstarre pendeln, wird bereits am Kader für die Zukunft gearbeitet. Ganz nach dem Motto: Wenn schon nicht klar ist, in welcher Liga gespielt wird, dann wenigstens, wer dort auflaufen könnte.

Nun soll Mathew Collins vorspielen. Ja, genau: der Sohn von Weltstar Phil Collins. Der Vater füllte Stadien, verkaufte Millionen Platten und schrieb Musikgeschichte. Der Sohn versucht nun, bei einem Traditionsverein unterzukommen, der aktuell vor allem Schlagzeilen über Lizenzunterlagen produziert.

Für die Löwen wäre die Verpflichtung zumindest marketingtechnisch ein Volltreffer. Falls es sportlich nicht reicht, könnte man in der Halbzeitpause immerhin „In The Air Tonight“ spielen und hoffen, dass dabei zufällig ein Investor mitsingt.

Collins junior bringt Stationen in Hannover, Tirol und Salzburg mit. Dort bescheinigte man ihm Bodenständigkeit und gute Umgangsformen. Eigenschaften, die bei 1860 derzeit vermutlich genauso wichtig sind wie ein sauberer erster Kontakt.

Vielleicht bringt der berühmte Nachname ja tatsächlich etwas Glanz an die Grünwalder Straße. Vielleicht schaut Papa Phil sogar mal vorbei. Und vielleicht lösen sich bis dahin auch die Lizenzprobleme.

Bei 1860 München weiß man allerdings inzwischen: Gegen einen drohenden Absturz hilft manchmal selbst der beste Soundtrack nicht.

Oder um es mit Phil Collins zu sagen: „I can feel it coming in the air tonight“ – die Frage ist nur, ob damit die neue Saison oder die nächste Hiobsbotschaft gemeint ist.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Drogenrazzia mit Kunstbonus: Polizei sucht Haschisch – und findet Picasso

Manche Menschen finden beim Frühjahrsputz alte Fotos. Die französische Polizei findet bei...

Allgemeines

Mama, Papa, legt das Handy weg! – Neue Studie erklärt, warum Teenager genervt sind

Lange Zeit glaubten Eltern, das größte Bildschirmproblem der Familie sei der Nachwuchs....

Allgemeines

Wer will denn schon einen polnischen Orden?

Wenn Diplomatie plötzlich zur Retourenabteilung wird Es gibt politische Krisen, die werden...

Allgemeines

Lok Leipzigs Transfer-Sommer: Zwischen Geduld, Galgenhumor und der Frage, ob Toni Wachsmuth doch noch die Schuhe schnürt

Als Lok-Fan braucht man im Sommer 2026 vor allem eins: starke Nerven....