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Alpha Centauri Investment Management GmbH. Gegensteuern gefragt da Ergebnis rückläufig

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Wir wollen uns auf diebewertung.de in den nächsten Wochen einmal intensiver mit den von der BaFin zugelassenen Finanzdienstleistungsinstituten befassen, hierunter insbesondere Vermögensverwaltungen. Beginnen wollen wir beim Alphabet natürlich mit A. Hier mit dem Unternehmen Alpha Centauri aus Hamburg. Die letzte im Unternehmensregister hinterlegte Bilanz zeigt ein positives aber rückläufiges Ergebnis. Hier müssen die Verantwortlichen des Unternehmens jetzt Gegensteuern um dann im nächsten Jahr ein besseres Ergebnis abliefern zu können.

Alpha Centauri Finanz-Beratungsgesellschaft mbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht 2014

Marktumfeld

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Finanzmärkte im Geschäftsjahr 2014 beruhigt. Die US-Notenbank sowie die Europäische Zentralbank haben die Märkte aber weiterhin mit hohen Liquiditätszuflüssen versorgt, die vom Bankensystem zu einem großen Teil nicht an die Realwirtschaft weitergegeben wurden, sondern in die Finanzmärkte flossen. Dies hat u.a. zu steigender Nachfrage nach Realwerten geführt. Die Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten der entwickelten Länder setzte sich fort. Der Dax legte im Jahresverlauf unter starken Schwankungen am Ende um 4 % zu. Immobilienpreise stiegen tendenziell weiter an. Bei den derzeit geringen Inflationsraten in den Industrieländern bewegten sich die Zinsen weiterhin auf rekordniedrigem Niveau. Die Zinsen erreichten mit ca. 1,0 % (für die 10-jährige Bundesanleihe) neue Tiefststände. Da die Lage in den europäischen Schulden-Ländern vorläufig stabilisiert werden konnte und sich die Risikoaufschläge deutlich ermäßigten, herrschten auch hier wieder niedrigere Zinsen vor. Lediglich in wichtigen „Emerging Markets“ führten gedämpfte Wachstumserwartungen (insbesondere China), teilweise politische Instabilität und erhöht empfundene Risiken zu rückläufigen Entwicklungen.

Die konjunkturelle Talsohle der EU-Staaten wurde nach Einschätzung der Wirtschaftsforschungsinstitute erreicht, zum Teil mit geringen Wachstumsraten durchschritten. In der Bundesrepublik Deutschland wuchs das Brutto-Inlandsprodukt um 1,5 %. Diese Entwicklung wurde von weiterhin robusten Exportüberschüssen getragen. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich ebenfalls positiv. Die Steuereinnahmen der öffentlichen Hand wuchsen weiter auf Rekordstände, wodurch nach vorläufigen Berechnungen der Haushalt des Bundes erstmalig seit 1969 ausgeglichen sein könnte. Dennoch wurden bei Bund und Ländern immer noch neue Schulden aufgenommen.

Die für die Welt-Finanzmärkte bestimmende Entwicklung in den Vereinigten Staaten von Amerika bleibt weiterhin von einem zwar bemerkenswerten Wirtschaftswachstum gekennzeichnet (2014 um 2,44 %), das auch wieder zu einer Belebung der Beschäftigtenzahlen führte und zu einer Verringerung der Staatsverschuldung ausreichte. Die Problematik der Staatsverschuldung bleibt aber in den westlichen Industrieländern ungelöst. Das Wachstum reicht für eine deutliche Steigerung der Staatseinnahmen über die Ausgaben nicht aus. Die westlichen Demokratien sind – so der vermittelte Eindruck – zudem nicht in der Lage, mit notwendigen Strukturreformen für eine finanziell solide, nachhaltige Politik zu sorgen.

Diese Situation stellt das Agieren auf den Finanzmärkten weiterhin vor besondere Herausforderungen.

Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsstrategie von Alpha Centauri beschränkte sich 2014 bewusst auf die Tätigkeit als Anlageberater von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) und den dadurch gesetzten, regulatorischen Rahmen. Alpha Centauri verfolgt einen Multi-Strategie-Ansatz in der Finanzberatung. Dieser basiert auf regelgebundenen oder systematisch-diskretionären, Risikogesteuerten Investmentansätzen in verschiedenen Asset-Klassen auf nationalen sowie allen bedeutenden internationalen Anlage-Märkten. Die Anlagekonzepte von Alpha Centauri sowie die Absicherungstechniken (Hedge bzw. Risiko-Steuerung) folgen dem Ziel eines realen Kapitalerhalts. Sie werden vor dem Hintergrund aktueller Marktentwicklungen sowie systematischer eigener Research-Aktivitäten kontinuierlich weiterentwickelt, nachjustiert und verfeinert. Die von Alpha Centauri beratenen Fonds erzielten in dem gegebenen Marktumfeld 2014 eine Performance über alles von 0,5 %.

Kunden für die Anlageberatung durch Alpha Centauri sind ausschließlich KVG namhafter Banken im In- und Ausland. Im Geschäftsjahr 2014 handelt es sich um vier KVG. Die beratenen Publikums-Fonds wurden überwiegend von langfristig orientierten Großanlegern gezeichnet. Im Geschäftsjahr wurden die Datenplattformen für Markt- und Risiko-Informationen – auch im Fixed-Income-Bereich – deutlich verbessert und auf dieser Basis weitere quantitative Strategien entwickelt. Alpha Centauri bemühte sich 2014 unverändert, institutionelle Anleger für seine in Publikumsfonds eingesetzten Investment-Strategien zu interessieren.

Alpha Centauri hat zum 31. Dezember 2014 sieben Publikumsfonds mit einem Anlagevolumen von rd. € 2,8 Mrd. (Vj.: rd. € 2,9 Mrd.) beraten. Die Gesellschaft erwirtschaftete Provisionserlöse in Höhe von rd. € 3,3 Mio. (Vj.: rd. € 4,4 Mio.). Die Kosten des Mitarbeiterteams sowie Kosten für Datendienste und IT prägten die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen im Geschäftsjahr in Höhe von rd. € 2,6 Mio. (Vj.: rd. € 2,4 Mio.). Die Ertragsentwicklung war mit einem Jahresüberschuss von T€ 486 (Vj.: T€ 1.029) positiv, jedoch rückläufig. Aus dem Bilanzgewinn sollen T€ 145 ausgeschüttet werden. Das Eigenkapital der Gesellschaft (gezeichnetes Kapital plus Gewinnrücklagen) beträgt T€ 3.350.

Alpha Centauri untersteht als Anlage-Beratungsgesellschaft (gemäß § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 1 a KWG) der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Alpha Centauri ist ausdrücklich nicht befugt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Alpha Centauri betreibt auch keinen Eigenhandel. Die Gesellschaft beschränkt sich bewusst auf die reine Anlageberatung für der Aufsicht unterliegende Kapitalverwaltungsgesellschaften.

Bedingt durch die Einstufung der Gesellschaft als Finanzdienstleistungsinstitut sind auf die Alpha Centauri Finanz-Beratungsgesellschaft mbH die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. Weiterhin gelten die Vorschriften des KWG für Finanzdienst-leistungsinstitute, soweit hier nicht Ausnahmeregelungen bestehen, welche auf Institute anzuwenden sind, die (ausschließlich) die Anlageberatung betreiben, Der Jahresabschluss 2014 wurde entsprechend den für Banken geltenden Rechnungslegungsvorschriften (Rech-KredV) unter Anwendung der Musterformblätter für Kreditinstitute erstellt.

Nachtragsbericht

Im November des Geschäftsjahres hat der Gesellschafter kundgetan, sich aus dem Geschäft zurückzuziehen und die Firma entweder in andere Hände zu überführen oder abwickeln zu wollen. Zudem war dem Gesellschafter bekannt geworden, dass Anleger, die ein bedeutendes Anlagevolumen in mehreren, von Alpha Centauri beratenen Publikumsfonds halten, beabsichtigen, eine Investment AG aufbauen zu wollen. Es wurde damit für die Geschäftsleitung absehbar, dass die Anlageberatung von Alpha Centauri für die betroffenen Fonds demnächst überflüssig würde. Daher wurde beschlossen, einen geordneten Rückzug anzutreten. Die Beratungsverträge fast aller Fonds wurden entsprechend zum 31. Dezember 2014 beendet. Die Mitarbeiter wurden entsprechend informiert. Es wurde begonnen, für ein Kernteam eine Anschlussbeschäftigung mit neuen Aktivitäten unter Aufrechterhaltung der Voraussetzungen der BaFin-Genehmigung zu entwickeln. Da Alpha Centauri keinerlei Zugriff auf Gelder von Anlegern hat, bleiben die Anlagen in den zuvor von Alpha Centauri beratenen Fonds von dieser Entwicklung völlig unberührt.

Risikobericht

Die Risiko-Strategie 2014 war durch das spezielle Geschäftsmodell von Alpha Centauri geprägt. Das allgemeine Geschäftsrisiko – nämlich die Gefahr, dass mit dem Alpha-Centauri-Investmentansatz kein ausreichend großes und kostendeckendes Beratungsvolumen zu sichern wäre – wurde in der Vergangenheit durch die vorhandene Wertschätzung bei den beratenen KVG sowie bei den Großanlegern in den Investmentfonds als gering eingeschätzt. Die eingesetzten Anlagestrategien führten auch im Jahr 2014 zu einer positiven Gesamtperformance.

Operationelle Risiken, wie sie sich etwa als Rechtsrisiken aus vertraglichen Vereinbarungen ergeben könnten, sind praktisch bedeutungslos. Alpha Centauri bedient sich überwiegend spezieller Kapitalmarkt-Datendienste wie Bloomberg und Thomson-Reuters sowie der Risiko-Software von APT-Sungard. Die daraus gewonnenen Daten sind ebenso wie die internen IT-Prozesse nach dem Stand der Technik gegen Verlust gesichert. Die IT-Infrastruktur wurde in 2014 nach dem Stand der Technik hoch verfügbar und mit weitgehender Backup-Fähigkeit weiter entwickelt.

Durch eine hohe Gewinnthesaurierung in der GmbH wurden in den Vorjahren gezielt die Eigenmittel gestärkt, die stets liquide zur Verfügung stehen. Diese bilanzielle Stärke – hohe Eigenmittel im Verhältnis zum Betriebsaufwand – stellt auch in der gegenwärtigen Situation einen soliden Risikopuffer dar.

Alpha Centauri ist kraft Gesetzes seit dem 1. November 2007 Mitglied der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) und haftet damit nach der derzeitigen Rechtslage grundsätzlich auch für Altentschädigungsfälle der EdW aus der Zeit, in der Alpha Centauri nicht als Finanzdienstleistungsinstitut zu klassifizieren war.

Prognosebericht

Das Kernteam von Alpha Centauri betreibt mit Nachdruck die Entwicklung neuer Geschäftsfelder auf Basis des erarbeiteten Knowhow. Die vorhandene Eigenkapitalbasis ermöglicht es der Gesellschaft, im Einklang mit dem Gesellschafter alle Verpflichtungen gegenüber Vertragspartnern, den Mitarbeitern sowie der Aufsicht angemessen und korrekt zu erfüllen. Dies gilt für eine begrenzte Zeit selbst für den Fall, dass kurzfristig keine neuen Erlösquellen erschlossen werden können. Schlimmstenfalls müsste die Firma abgewickelt werden. Weitergehende Prognosen wären zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts verfrüht.

 

13. Mai 2015

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

31.12.2014 31.12.2013
EUR EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 1.594.203,11 3.001.655,92
b) andere Forderungen 2.728.823,16 756.549,07
4.323.026,27 3.758.204,99
2. Forderungen an Kunden 242.660,03 371.930,02
3. Immaterielle Anlagewerte 3.555,50 6.524,50
4. Sachanlagen 71.749,50 96.786,50
5. Sonstige Vermögensgegenstände 257.955,31 154.525,00
6. Rechnungsabgrenzungsposten 74.255,46 86.773,45
4.973.202,07 4.474.744,46

Passiva

31.12.2014 31.12.2013
EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 234.120,45 235.049,54
2. Rückstellungen
a) andere Rückstellungen 424.534,53 266.470,86
3. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 80.000,00 80.000,00
b) Gewinnrücklagen
ba) andere Gewinnrücklagen 3.270.000,00 2.270.000,00
c) Jahresüberschuss 486.323,03 1.028.535,78
d) Gewinnvortrag auf neue Rechnung 478.224,06 594.688,28
4.973.202,07 4.474.744,46

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2014 bis 31.12.2014

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus Kredit – und Geldmarktgeschäften 6.719,36 11.523,72
2. Provisionserträge 3.291.328,77 4.413.974,77
3. Provisionsaufwendungen 0,00 3.291.328,77 505.441,02
4. Sonstige betriebliche Erträge 7.426,68 16.347,65
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 1.695.014,03 1.563.742,20
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 158.791,34 1.853.805,37 148.263,45
b) andere Verwaltungsaufwendungen 703.149,35 669.051,83
2.556.954,72 2.381.057,48
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 30.422,48 36.347,81
7. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 718.097,61 1.518.999,83
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 231.774,58 490.464,05
9. Jahresüberschuss 486.323,03 1.028.535,78

Anhang für 2014

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG, der RechKredV und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Formblatt 3 (Staffelform) der RechKredV aufgestellt.

Die Gesellschaft gilt seit dem 1. November 2007 als Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind gemäß § 340 Abs. 4 Satz 1 HGB zusätzlich die §§ 340a ff. HGB anzuwenden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden

Von den Forderungen an Kreditinstitute sind TEUR 1.594 innerhalb von drei Monaten sowie TEUR 2.729 innerhalb von vier Monaten fällig.

Die Forderungen an Kunden TEUR 243 sind insgesamt innerhalb von drei Monaten fällig.

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände entfallen im Wesentlichen mit TEUR 254 auf Forderungen aus Ertragsteuern für das Jahr 2014.

Verbindlichkeiten

Von den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 234 entfallen TEUR 205 auf Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer für den Monat Dezember 2014. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 28 enthalten, die auf USD lauten (TUSD 34).

Andere Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen berücksichtigen überwiegend Rückstellungen für Tantiemen, Gehaltszahlungen und Abfindungen (TEUR 337) sowie für Beiträge (TEUR 36) und die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 49).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 5 handelt es sich im Wesentlichen um Gutschriften aus der Betriebs- und Heizkostenabrechnung für das Jahr 2013.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Herr Wilfried Boysen, Hamburg, Geschäftsführender Gesellschafter

Herr Ulf Füllgraf, Hamburg, Geschäftsführer

Frau Tanja Steffens, Geschäftsführerin im Zeitraum 14. Oktober bis 31. Dezember 2014

Herr Wilfried Boysen vertritt die Gesellschaft allein und ist gemäß Handelsregister von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Herr Ulf Füllgraf vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen.

Frau Tanja Steffens war Prokuristin / Geschäftsführerin. Sie vertrat die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Angestellte 11
Geschäftsführer/Prokuristen 3
14

Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, vom Bilanzgewinn in Höhe von EUR 964.547,09 wie im Vorjahr einen Betrag von EUR 145.000,00 an den Gesellschafter auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 819.547,09 auf neue Rechnung vorzutragen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 28
28

 

Hamburg, 13. Mai 2015

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2014

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2014 Zugänge Abgänge 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.086,04 0,00 0,00 20.086,04
20.086,04 0,00 0,00 20.086,04
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 218.526,51 0,00 0,00 218.526,51
2. Wirtschaftsgüter Sammelposten 15.184,42 0,00 0,00 15.184,42
3. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 2.416,48 2.416,48 0,00
233.710,93 2.416,48 2.416,48 233.710,93
253.796,97 2.416,48 2.416,48 253.796,97
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2014 Zugänge Abgänge 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.561,54 2.969,00 0,00 16.530,54
13.561,54 2.969,00 0,00 16.530,54
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.760,01 25.037,00 0,00 146.797,01
2. Wirtschaftsgüter Sammelposten 15.164,42 0,00 0,00 15.164,42
3. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 2.416,48 2.416,48 0,00
136.924,43 27.453,48 2.416,48 161.961,43
150.485,97 30.422,48 2.416,48 178.491,97
Buchwerte Buchwerte
31.12.2014 31.12.2013
EUR TEUR
I. Immaterielle Anlagewerte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.555,50 6,5
3.555,50 6,5
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.729,50 96,8
2. Wirtschaftsgüter Sammelposten 20,00 0,0
3. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,0
71.749,50 96,8
75.305,00 103,3

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 sowie dem Lagebericht der Alpha Centauri Finanz-Beratungsgesellschaft mbH, Hamburg, den folgenden

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Alpha Centauri Finanz-Beratungsgesellschaft mbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 13. Mai 2015

RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Wiechmann, Wirtschaftsprüfer

Brinkmann, Wirtschaftsprüfer

 

 

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