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Alles Neue aus den fünf Regionalligen – Stand 8. Oktober 2026

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In den vergangenen 24 Stunden hat sich in den fünf deutschen Regionalligen einiges getan. Im Norden sorgt ein Trainerwechsel für Aufmerksamkeit, im Nordosten richtet sich alles auf das Spitzenspiel Chemnitz gegen Erfurt, im Westen geht Rot-Weiß Oberhausen mit breiter Brust ins nächste Duell, im Südwesten stehen gleich zwei Trainerdebüts an und in Bayern warten zwei besonders brisante Derbys.

Regionalliga Nord: Jeddeloh II trennt sich von Trainer Kristian Arambasic

Die wichtigste Nachricht aus dem Norden kommt vom SSV Jeddeloh II.

Der Verein hat sich von Cheftrainer Kristian Arambasic getrennt. Die Entscheidung fällt nur wenige Wochen nach dem überraschenden 5:2-Erfolg im DFB-Pokal gegen den damaligen Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim.

In der Regionalliga entwickelte sich die Lage allerdings völlig anders. Jeddeloh rutschte nach einer Serie schwacher Ergebnisse bis auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Besonders die deutliche 2:7-Niederlage gegen Drochtersen/Assel dürfte den Ausschlag für die Trennung gegeben haben.

Vorläufig übernimmt der sportliche Leiter Olaf Blanke die Mannschaft. Ein neuer Cheftrainer steht noch nicht fest.

Damit beginnt für Jeddeloh eine schwierige Phase. Einerseits kämpft der Verein um den Klassenerhalt, andererseits wartet Ende Oktober im DFB-Pokal mit Hertha BSC bereits das nächste große Spiel. DIE WELT

An der Tabellenspitze bleibt Weiche Flensburg das Maß der Dinge. Dahinter halten Drochtersen/Assel und Hannover 96 II den Druck hoch.

Regionalliga Nordost: Alles schaut auf Chemnitz gegen Erfurt

Im Nordosten ist das Topspiel des kommenden Wochenendes das große Thema.

Der Chemnitzer FC empfängt Rot-Weiß Erfurt.

Erfurt steht weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. Chemnitz liegt unmittelbar dahinter und hat bislang vor allem durch eine sehr stabile Defensive überzeugt.

Damit treffen am Sonntag die beiden derzeit wohl konstantesten Mannschaften der Staffel direkt aufeinander.

Für Chemnitz bietet sich die Chance, den Tabellenführer zu überholen. Erfurt kann dagegen mit einem Auswärtssieg ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz senden. mdr.de

Auch bei der BSG Chemie Leipzig wächst die Hoffnung.

Nach dem 2:1-Erfolg gegen Erzgebirge Aue hat Chemie aus den vergangenen fünf Spielen acht Punkte geholt. Das ist nach dem schwachen Saisonbeginn ein deutlicher Aufwärtstrend.

Nun kommt Schlusslicht Luckenwalde nach Leipzig.

Auf dem Papier ist Chemie Favorit. Luckenwalde wartet seit acht Spielen auf einen Sieg und besitzt bislang lediglich drei Punkte. Für Leipzig wäre ein weiterer Erfolg enorm wichtig, um sich endgültig aus dem Tabellenkeller herauszuarbeiten. DIE WELT

Am Freitag stehen außerdem VSG Altglienicke gegen BFC Dynamo und Zwickau gegen Tasmania Berlin auf dem Programm. Am Sonntag empfängt Greifswald Erzgebirge Aue, Babelsberg trifft auf Lok Leipzig.

Regionalliga West: Rot-Weiß Oberhausen will seine Siegesserie fortsetzen

In der Regionalliga West geht Rot-Weiß Oberhausen als Mannschaft der Stunde in das kommende Wochenende.

RWO hat die letzten fünf Spiele allesamt gewonnen und zuletzt die U21 des SC Paderborn deutlich mit 4:0 besiegt.

Mit nur neun Gegentoren verfügt Oberhausen zudem über die derzeit beste Defensive der Liga.

Nun kommt der 1. FC Bocholt.

Die Ausgangslage könnte kaum unterschiedlicher sein. Bocholt befindet sich im Tabellenmittelfeld und hat bereits 26 Gegentore kassiert. In den vergangenen fünf Spielen gelang nur ein Sieg.

Oberhausen kann mit einem weiteren Erfolg seine Position an der Spitze weiter festigen. DIE WELT

Besonders interessant bleibt die Verfolgerrolle von Borussia Dortmund II.

Die Dortmunder Zweitvertretung ist weiterhin ungeschlagen und hält engen Kontakt zu Oberhausen.

Damit zeichnet sich im Westen zunehmend ein Rennen zwischen RWO, Dortmund II und dem FC Gütersloh ab.

Für Oberhausen gilt allerdings: Nach fünf Siegen in Folge wächst mit jedem Spiel auch der Erwartungsdruck.

Regionalliga Südwest: Zwei neue Trainer stehen vor ihrer Heimpremiere

Im Südwesten richtet sich der Blick zunächst nach Offenbach.

Kickers Offenbach empfängt am Freitagabend den FC 08 Homburg. Es ist ein Duell zweier ehemaliger Bundesligisten.

Der OFC besitzt die Möglichkeit, zumindest vorübergehend die Tabellenführung zu übernehmen.

Am Samstag stehen dann gleich zwei Trainer besonders im Mittelpunkt.

Beim SSV Ulm feiert Alois Schwartz sein erstes Heimspiel als neuer Cheftrainer und Sportdirektor.

Die Ausgangslage ist schwierig. Ulm steht am Tabellenende, wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg und hat vor allem defensiv erhebliche Probleme.

Gegen Eintracht Frankfurt II soll endlich der Befreiungsschlag gelingen. Regionalliga Südwest

Auch bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz gibt es einen neuen Trainer.

Miroslav Jagatic, lange Zeit Trainer von Chemie Leipzig, steht vor seinem ersten Heimspiel.

Sein Gegner ist ausgerechnet der formstarke VfR Aalen.

Fulda wartet seit neun Spielen auf einen Sieg und besitzt mit 22 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga. Aalen dagegen kommt nach einem klaren 4:1 gegen den FSV Frankfurt mit viel Selbstvertrauen. DIE WELT

Ein weiteres interessantes Spiel steigt zwischen dem VfR Mannheim und den Stuttgarter Kickers.

Mannheim hat bislang nur eine Partie verloren. Die Kickers stehen dagegen ganz oben und wollen ihre Aufstiegsambitionen unterstreichen.

Auch Kaiserslautern II gegen Hessen Kassel dürfte interessant werden. Beide Mannschaften bewegen sich bislang im unteren Mittelfeld und benötigen Punkte. DIE WELT

Regionalliga Bayern: Bayern II vor zwei Derbys – 1860 unter besonderer Beobachtung

In Bayern steht vor allem die zweite Mannschaft des FC Bayern München im Mittelpunkt.

Die Münchner haben gleich zwei Derbys vor sich.

Am Freitag kommt die SpVgg Unterhaching ins Grünwalder Stadion.

Nur neun Tage später folgt das große Stadtduell gegen den TSV 1860 München.

Für Bayern II ist das eine wichtige Phase, denn die Nachwuchsmannschaft ist bislang nicht konstant durch die Saison gekommen. Gleichzeitig besitzen Derbys für junge Spieler immer eine besondere Bedeutung. Bayerischer Fussball-Verband

Auch 1860 München steht vor einem interessanten Wochenende.

Die Löwen treten beim FV Illertissen an.

Nach dem deutlichen 4:0 gegen Ansbach will 1860 nun nachlegen und den Abstand zur Tabellenspitze verkürzen.

Illertissen ist allerdings alles andere als ein angenehmer Gegner.

Besonders spannend bleibt die Situation beim Tabellenführer TSV Buchbach. Der Verein hat sich bislang überraschend vor mehreren deutlich größeren Namen behauptet.

Auch der FC Memmingen sorgt weiterhin für Aufmerksamkeit. Die Mannschaft gewann zuletzt 1:0 in Aubstadt und blieb damit bereits zum siebten Mal ohne Gegentor.

Diese defensive Stabilität ist derzeit eines der auffälligsten Merkmale der gesamten Regionalliga Bayern. Bayerischer Fussball-Verband

Was in den kommenden Tagen besonders wichtig wird

In allen fünf Regionalligen stehen nun Spiele an, die für die weitere Saisonentwicklung richtungsweisend sein können.

Im Norden muss Jeddeloh nach dem Trainerwechsel schnell Stabilität finden.

Im Nordosten könnte Chemnitz gegen Erfurt die Tabellenführung wechseln lassen.

Im Westen versucht Oberhausen, seine beeindruckende Siegesserie auszubauen.

Im Südwesten stehen mit Alois Schwartz in Ulm und Miroslav Jagatic in Fulda gleich zwei neue Trainer unter besonderer Beobachtung.

Und in Bayern beginnt eine Derbyserie, die sowohl für Bayern II als auch für Unterhaching und 1860 München sportlich wie emotional viel Bedeutung besitzt.

Die kommenden Tage versprechen damit in allen fünf Staffeln reichlich Bewegung.

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