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Duisburg stürmt vorneweg, Traditionsvereine jagen und im Tabellenkeller brennt es bereits

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Sieben Spieltage sind in der 3. Liga absolviert – und der MSV Duisburg hat sich zunächst zum Maßstab der Liga entwickelt.

Sechs Siege aus sieben Spielen und 18 Punkte bringen die Zebras an die Spitze. Dahinter folgen Viktoria Köln, Rot-Weiss Essen und der 1. FC Saarbrücken.

Ganz anders sieht es bei Jahn Regensburg, Wehen Wiesbaden und dem TSV Havelse aus. Dort wächst bereits der Druck.

MSV Duisburg: Der Tabellenführer

19:7 Tore und sechs Siege aus sieben Spielen sind eine klare Ansage.

Duisburg hat zudem alle bisherigen Heimspiele gewonnen. Nun kommt Hoffenheim II – und damit eine der offensiv stärkeren Mannschaften der Liga.

Viktoria Köln: Der erste Verfolger

15 Punkte und ebenfalls 19 erzielte Tore bringen Viktoria Köln auf Rang zwei.

Am Sonntag geht es zu Alemannia Aachen. Ein Sieg würde die Kölner Position in der Spitzengruppe weiter festigen.

Rot-Weiss Essen: Nur eine Niederlage

RWE steht mit 14 Punkten auf Rang drei.

Am Freitag eröffnet Essen bei Preußen Münster den achten Spieltag.

1. FC Saarbrücken: Offensiv brandgefährlich

Saarbrücken hat bereits 19 Tore geschossen und 13 Punkte gesammelt.

Bei Fortuna Köln wartet nun allerdings ein unangenehmer Gegner.

TSG Hoffenheim II: Starker Aufsteiger beziehungsweise Nachwuchsunterbau

13 Punkte und ein Torverhältnis von 14:8 machen Hoffenheim II zu einer der positiven Erscheinungen der bisherigen Saison.

Nun folgt allerdings die maximale Herausforderung: auswärts beim Spitzenreiter MSV Duisburg.

Hansa Rostock: Nur einmal verloren

Rostock hat zwölf Punkte und erst eine Niederlage kassiert.

Das Problem: 15 erzielten Toren stehen ebenfalls 15 Gegentreffer gegenüber. Bei den Würzburger Kickers gilt es, defensiv stabiler aufzutreten.

Alemannia Aachen: Solider Saisonstart

Aachen steht mit elf Punkten auf Rang sieben.

Gegen Viktoria Köln bietet sich nun die Chance, den Anschluss nach ganz oben herzustellen.

Preußen Münster: Ebenfalls elf Punkte

Münster bewegt sich im oberen Mittelfeld.

Gegen Rot-Weiss Essen wartet zum Auftakt des Spieltags ein reizvolles Traditionsduell.

Waldhof Mannheim: Mittelfeld mit Blick nach oben

Mannheim steht bei zehn Punkten.

In Großaspach kann der Waldhof zeigen, ob der Weg eher in Richtung Spitzengruppe oder Tabellenmittelfeld führt.

Fortuna Düsseldorf: Noch nicht konstant genug

Düsseldorf hat ebenfalls zehn Punkte.

Erst sechs erzielte Treffer zeigen allerdings, dass in der Offensive noch Luft nach oben besteht.

SC Verl: Ausgeglichene Bilanz

Drei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen bringen Verl zehn Punkte.

Am Sonntag geht es zu Fortuna Düsseldorf.

Fortuna Köln: Schwer zu schlagen

Fortuna Köln steht bei neun Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis von 8:8.

Gegen Saarbrücken wartet nun eine der stärksten Offensiven der Liga.

SG Sonnenhof Großaspach: Mittelfeld

Acht Punkte aus sieben Spielen bringen Großaspach auf Rang 13.

Gegen Waldhof Mannheim könnte sich die Mannschaft Richtung obere Tabellenhälfte orientieren.

FC Ingolstadt: Noch nicht überzeugend

Acht Punkte und elf Gegentore bedeuten Rang 14.

Gegen Wehen Wiesbaden ist ein Heimsieg möglich und zugleich wichtig.

VfB Stuttgart II: Viel Offensivmut, aber zu viele Gegentore

Stuttgart II hat zwölf Tore erzielt, aber 15 kassiert.

Bei Meppen geht es darum, den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern.

Würzburger Kickers: Sieben Punkte

Würzburg steht unmittelbar über der Abstiegszone.

Mit Hansa Rostock kommt nun ein anspruchsvoller Gegner.

SV Meppen: Bereits fünf Niederlagen

Meppen besitzt sechs Punkte.

Gegen Stuttgart II braucht der SVM dringend ein Erfolgserlebnis.

Jahn Regensburg: Krisenstart

Nur fünf Punkte aus sieben Spielen und bereits 17 Gegentore bedeuten Rang 18.

Regensburg hat keines der letzten fünf Spiele gewonnen. Nun kommt mit Havelse ausgerechnet der Tabellenletzte – ein klassisches Krisenduell. DIE WELT

Wehen Wiesbaden: Nur fünf Punkte

Auch Wiesbaden steht tief im Tabellenkeller.

Fünf erzielte Tore sind derzeit einer der schwächsten Offensivwerte der Liga. Beim FC Ingolstadt muss mehr Torgefahr entstehen.

TSV Havelse: Schlusslicht

Vier Punkte aus sieben Spielen bedeuten den letzten Platz.

Mit 15 Gegentoren ist die Defensive ebenfalls anfällig. Das direkte Duell gegen Regensburg besitzt deshalb bereits enorme Bedeutung.

Fazit: Duisburg gibt den Takt vor

Der MSV Duisburg ist bislang die Mannschaft der Saison. Doch mit Viktoria Köln, Essen, Saarbrücken und Hoffenheim II sitzt eine große Verfolgergruppe unmittelbar dahinter.

Besonders interessant wird der achte Spieltag mit Duisburg gegen Hoffenheim II, Münster gegen Essen und Aachen gegen Viktoria Köln.

Im Tabellenkeller könnte Regensburg gegen Havelse bereits zum Nervenspiel werden. DFB

Artikel 4: Regionalligen aktuell – Traditionsvereine, Überraschungsteams und heiße Aufstiegsrennen

Unterhalb der drei Profiligen wird längst um jeden Punkt gekämpft. Die fünf Regionalligen bieten in dieser Saison eine spannende Mischung aus traditionsreichen Namen, ambitionierten Aufstiegskandidaten, zweiten Mannschaften und Überraschungsteams.

Ein Blick auf Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern zeigt: In mehreren Staffeln entwickeln sich bereits sehr interessante Rennen um die Spitze.

Regionalliga Nord: Weiche Flensburg vorne

Im Norden führt der SC Weiche Flensburg die Tabelle an.

Nach zwölf Spielen stehen 28 Punkte und ein beeindruckendes Torverhältnis von 37:14 zu Buche. Dahinter folgt Drochtersen/Assel mit 25 Punkten, Hannover 96 II kommt auf 24 Zähler.

Auch Schöningen, Phönix Lübeck und Oldenburg befinden sich noch in Schlagdistanz.

Besonders interessant ist die Offensive von Drochtersen/Assel: 40 Treffer nach zwölf Partien sind ein bemerkenswerter Wert.

Damit zeichnet sich im Norden kein Alleingang ab. Flensburg besitzt zwar die beste Ausgangsposition, dahinter lauert jedoch eine ganze Gruppe ambitionierter Vereine.

Regionalliga Nordost: Erfurt und Chemnitz liefern sich ein enges Rennen

Im Nordosten steht Rot-Weiß Erfurt ganz oben.

27 Punkte aus elf Spielen und noch keine Niederlage sind eine beeindruckende Bilanz. Doch der Chemnitzer FC sitzt dem Spitzenreiter unmittelbar im Nacken: 26 Punkte und lediglich fünf Gegentore zeigen, wie stabil der CFC bislang spielt.

Dahinter folgen der Hallesche FC, der BFC Dynamo, die VSG Altglienicke und Erzgebirge Aue.

Gerade Aue macht die Staffel zusätzlich interessant. Ein ehemaliger Zweit- und Drittligist in der Regionalliga sorgt automatisch für besondere Aufmerksamkeit.

Chemie Leipzig befindet sich dagegen deutlich weiter unten. Nach dem jüngsten 2:1 gegen Erzgebirge Aue zeigt die Formkurve immerhin nach oben. Acht Punkte aus den vergangenen fünf Partien sprechen dafür, dass sich die Leipziger stabilisieren.

Für Schlusslicht Luckenwalde wird die Situation dagegen zunehmend schwierig.

Regionalliga West: Rot-Weiß Oberhausen macht Druck

Rot-Weiß Oberhausen führt die Regionalliga West an.

28 Punkte aus elf Spielen, 28 erzielte Tore und nur neun Gegentreffer sind eine starke Bilanz.

Besonders beeindruckend: RWO hat die letzten fünf Spiele gewonnen.

Dahinter folgt Borussia Dortmund II mit 25 Punkten und ist sogar noch ungeschlagen. Der FC Gütersloh liegt mit 23 Punkten ebenfalls aussichtsreich im Rennen.

Borussia Mönchengladbach II folgt auf Rang vier.

Am anderen Ende der Tabelle steckt Sportfreunde Lotte tief in Schwierigkeiten. Der Traditionsverein wartet weiterhin auf seinen ersten Saisonsieg und besitzt lediglich drei Punkte.

Auch Wiedenbrück und Rödinghausen müssen aufpassen.

Regionalliga Südwest: Ganz eng an der Spitze

Besonders spannend ist die Situation im Südwesten.

SGV Freiberg und die Stuttgarter Kickers stehen mit jeweils 20 Punkten ganz oben. Kickers Offenbach folgt mit 19 Punkten unmittelbar dahinter.

Auch der VfR Aalen mischt mit 18 Punkten kräftig mit.

Damit liegen zwischen Rang eins und vier gerade einmal zwei Punkte.

Freiberg ist zudem noch ungeschlagen. Die Stuttgarter Kickers haben dagegen sechs ihrer ersten zehn Spiele gewonnen.

Aalen unterstrich seine gute Form zuletzt mit einem klaren 4:1 gegen den FSV Frankfurt.

Im Tabellenkeller sieht es für die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz und den SSV Ulm deutlich unangenehmer aus.

Fulda wartet seit längerer Zeit auf einen Sieg und hat bereits 22 Gegentreffer kassiert. Ulm steht noch ohne Saisonsieg da und hat zu Hause erhebliche Probleme.

Regionalliga Bayern: Buchbach sorgt für Aufsehen

In Bayern steht derzeit nicht einer der ganz großen Namen vorne, sondern der TSV Buchbach.

Der Verein führt die Tabelle mit 27 Punkten an. Dahinter folgt der FC Memmingen mit 24 Punkten.

VfB Eichstätt kommt auf 21 Punkte, während der TSV 1860 München und die SpVgg Unterhaching jeweils bei 20 Punkten liegen.

Gerade die Münchner Löwen sorgen natürlich für besondere Aufmerksamkeit. 1860 spielt nach seinem Abstieg nun in der Regionalliga und gehört zu den großen Namen der Staffel.

Zuletzt sorgte allerdings eine 1:3-Niederlage gegen Wacker Burghausen für Ärger. Trainer und Mannschaft machten anschließend keinen Hehl daraus, dass diese Niederlage intern intensiv aufgearbeitet wurde.

Trotzdem bleibt 1860 im Rennen um die Spitze.

Fünf Regionalligen – fünf völlig unterschiedliche Geschichten

Gerade das macht die vierte Spielklasse interessant.

Im Norden führt Weiche Flensburg vor einer starken Verfolgergruppe.

Im Nordosten liefern sich Rot-Weiß Erfurt und Chemnitz ein enges Duell.

Im Westen hat Rot-Weiß Oberhausen bislang die Nase vorne, während Borussia Dortmund II noch ungeschlagen ist.

Im Südwesten liegen gleich vier Mannschaften praktisch auf Augenhöhe.

Und in Bayern versucht Buchbach, die großen Namen hinter sich zu halten.

Fazit: Der Kampf um die 3. Liga beginnt lange vor dem Frühjahr

Noch ist die Saison jung. Dennoch wird bereits deutlich, welche Vereine sich Hoffnungen auf den Aufstieg machen dürfen.

Besonders spannend dürfte die Frage werden, welche Traditionsvereine ihre Ambitionen tatsächlich durchsetzen können und welche Überraschungsmannschaften bis zum Frühjahr durchhalten.

Für Vereine wie Rot-Weiß Erfurt, Chemnitz, Oberhausen, die Stuttgarter Kickers, Offenbach, 1860 München oder Oldenburg ist die Regionalliga ohnehin mehr als irgendeine vierte Spielklasse.

Viele dieser Klubs besitzen Stadien, Fans und Tradition aus deutlich höheren Ligen.

Genau deshalb verspricht die Saison 2026/27 in den Regionalligen noch sehr viel Spannung.

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