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Erstmals seit dem Brexit hat Großbritannien einen vollständig neuen Handelsvertrag vereinbart. Premierminister Boris Johnson einigte sich mit seinem australischen Kollegen Scott Morrison auf ein Freihandelsabkommen, wie die Regierung in London heute mitteilte.

Demnach würden etwa Hersteller von Autos und Whisky von Zollfreiheit profitieren. Branchen mit etwa 3,5 Millionen Beschäftigten im Vereinigten Königreich erhielten einen Schub.

2020 betrug der britisch-australische Handel 13,9 Mrd. Pfund (16,2 Mrd. Euro). Das Vereinigte Königreich ist der fünftgrößte Handelspartner Australiens. Der Vertrag werde für weiteres Wachstum sorgen, betonte die britische Regierung.

Großbritannien hat seit dem Brexit zwar bereits Handelsverträge mit Dutzenden Ländern beschlossen. Allerdings handelte es sich dabei stets um Kopien der bestehenden EU-Verträge mit diesen Staaten.

Der Australien-Deal ist allerdings in Großbritannien umstritten. Bauernverbände fürchten, dass zollfreie Fleischimporte aus Australien die britischen Schaf- und Rinderzüchter treffen könnten.

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