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Aaron Rodgers macht weiter – Steelers setzen erneut auf den Altmeister

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay
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Aaron Rodgers hängt noch ein Jahr dran. Der inzwischen 42 Jahre alte Quarterback wird laut mehreren Medienberichten einen Einjahresvertrag bei den Pittsburgh Steelers unterschreiben und damit in seine bereits 22. NFL-Saison gehen. Der Deal soll ihm bis zu 25 Millionen Dollar einbringen.

Damit endet wochenlanges Rätselraten um die Zukunft des viermaligen MVPs. Rodgers hatte erneut mit dem Gedanken gespielt, seine Karriere zu beenden, ließ sich mit der Entscheidung aber Zeit – typisch Rodgers eben. Noch im vergangenen Jahr hatte er erklärt, dass sein Vertrag bei den Steelers vermutlich seine letzte Station sein werde.

Wiedersehen mit Mike McCarthy

Ein wichtiger Grund für die Rückkehr dürfte Trainer Mike McCarthy sein. Der neue Steelers-Coach arbeitete bereits 13 Jahre lang mit Rodgers bei den Green Bay Packers zusammen. Gemeinsam gewannen sie 2011 den Super Bowl.

McCarthy hatte schon bei seiner Vorstellung keinen Zweifel daran gelassen, dass er Rodgers gerne zurückholen würde. Und offenbar war das gegenseitige Interesse groß genug, um noch einmal gemeinsame Sache zu machen.

Steelers setzen weiter auf Erfahrung

Sportlich war Rodgers vergangene Saison solide unterwegs. Mit über 3.300 Passing Yards und 24 Touchdowns führte er Pittsburgh sogar zum Titel in der AFC North. In den Playoffs folgte allerdings das böse Erwachen: Gegen Houston kassierten die Steelers eine deutliche Niederlage, Rodgers leistete sich mehrere Fehler.

Trotzdem setzt Pittsburgh weiter auf die Erfahrung des Routiniers. Gleichzeitig bauen die Steelers aber auch ihre Zukunft auf. Im Draft wurde Quarterback Drew Allar geholt, dazu stehen weitere junge Spieler im Kader.

Einer der letzten ganz Großen

Rodgers gehört inzwischen zu den ältesten aktiven Spielern der Liga. Im Dezember wird er 43 Jahre alt. Dennoch traut man ihm in Pittsburgh offenbar noch einmal eine starke Saison zu.

Für die Steelers bedeutet seine Rückkehr vor allem eines: Ruhe auf der wichtigsten Position im Football. Und für die NFL gibt es damit weiter einen ihrer größten Namen auf der ganz großen Bühne.

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