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Stefan trifft Stefan – und irgendwo bekommt ein Fernseher Angst

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Wenn zwei Männer namens Stefan gemeinsam eine Fernsehsendung bestreiten, kann eigentlich nur eines passieren: Es wird laut, ein bisschen nostalgisch – und irgendwann steht ein Bierfass herum.

Beim „Großen Stefan-Fest“ von Stefan Raab durfte diesmal Stefan Mross auf die Bühne. Der ehemalige „Immer wieder sonntags“-Dauermoderator erschien stilecht in Lederhose, ließ sich vom Publikum feiern und wirkte ungefähr so unauffällig wie ein Alphorn im Großraumbüro.

Mross begrüßte die Zuschauer bestens gelaunt und machte schnell klar: Heute wird nicht nur geschunkelt. Heute wird auch ausgeteilt.

Raab entdeckt das „HeidiFest“ – und hat Fragen

Stefan Raab wiederum hatte offenbar vorher sehr aufmerksam Fernsehen geschaut. Sein erstes Ziel: Heidi Klums „HeidiFest“.

Raab kommentierte die Sendung in gewohnt zurückhaltender Art – also ungefähr so zurückhaltend wie eine Abrissbirne mit Mikrofon. Auftritte, DJs und musikalische Darbietungen bekamen ihr Fett weg.

Besonders begeistert zeigte er sich von der Vorstellung, dass manche Zuschauer möglicherweise spontan überprüft hätten, ob ihr Fernseher auch ohne Fenster weiterläuft.

Spoiler: eher nicht.

Dann wird es persönlich

Nach diversen Seitenhieben und Erinnerungen an frühere TV-Zeiten ging es schließlich um Mross und sein Ende bei „Immer wieder sonntags“.

Über 300 Sendungen hatte er moderiert. Das ist so lange, dass vermutlich irgendwo im Europa-Park noch ein Klappstuhl steht, auf dem „Reserviert für Stefan“ klebt.

Mross scherzte über seine lange Zeit bei der Sendung und sprach anschließend auch über den Ärger nach seinem Abschied.

Seine Haltung: Irgendwann müsse man eben etwas sagen. Gleichzeitig wolle er aber nicht einfach wild um sich schlagen.

Oder anders gesagt: Dampf ablassen – ja. Flammenwerfer – nein.

Dass einige seiner internen Aussagen trotzdem öffentlich wurden, erklärte Mross mit sogenannten „Maulwürfen“.

Ob tatsächlich kleine Tiere mit Aufnahmegerät unter dem Studioboden saßen, blieb ungeklärt.

Raab wäre nicht Raab, wenn er das einfach so stehen ließe

Natürlich konnte Stefan Raab das Gespräch nicht mit einer seriösen Gesprächsrunde enden lassen.

Er erinnerte an Mross’ Abschiedssendung und stellte unter anderem sehr spezielle Fragen zur musikalischen Qualität einzelner Abschiedsmomente.

Kurz gesagt: Wo andere Mitgefühl anbieten, bringt Raab lieber noch einen kleinen verbalen Seitenspiegel-Schaden an.

Zum Abschluss wurde dann ein Bierfass angestochen.

Denn offenbar lautet eine alte deutsche Fernsehregel:

Wenn zwei Stefans, Lederhosen, Volksmusik, persönliche Abrechnungen und Stefan Raab zusammentreffen, muss am Ende irgendwo Bier fließen.

Und so endete der Abend vermutlich genau so, wie er begonnen hatte:

Niemand wusste ganz genau, was als Nächstes passiert – aber langweilig wurde es definitiv nicht.

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