5. RWB Global Market GmbH & Co. Typ A geschlossene Investment-KG: Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -1.468.969,76

Die Bilanzen werden leider für die Anleger nicht besser.

5. RWB Global Market GmbH & Co. Typ A geschlossene Investment-KG

Oberhaching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis 31.12.2015

Lagebericht

1. Grundlagen des Geschäfts

Die Gesellschaft (im Folgenden auch Berichtsgesellschaft) ist eine Publikumsinvestmentkommanditgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB). Zweck der Gesellschaft ist die Anlage und Verwaltung ihrer Mittel nach einer festen Anlagestrategie zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage zum Nutzen der Anleger nach Maßgabe der §§ 261 bis 272 KAGB.

Die Berichtsgesellschaft hat potenziellen Anlegern Kommanditbeteiligungen zur Zeichnung angeboten. Der Platzierungsbeginn erfolgte zum 01.10.2011, die Schließung zum 30.06.2014. Die Gesellschaft verfügt über Einzahlungen auf bestehende Kommanditeinlagen in Höhe von insgesamt TEUR 12.452 (Vj. TEUR 10.179). Abzüglich der zum Bilanzstichtag nicht ergebnisberechtigten Einzahlungen ergeben sich daraus 12.451.612 (Vj. 10.178.955) umlaufende Anteile. In Anwendung der Definition im Gesellschaftsvertrag der 5. RWB Global Market GmbH & Co. Typ A geschlossene Investment-KG, gilt dabei ein eingezahlter und gewinnbezugsberechtigter Euro als ein Anteil.

Die Gesellschaft ist ein Alternativer Investmentfonds (AIF), der von der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG verwaltet wird, auf den gemäß § 353 Abs. 6 S. 1 KAGB die Vorschriften dieses Gesetzes anzuwenden sind.

Bei der Gesellschaft bestehen keine Teilgesellschaftsvermögen.

Der Zweck der Berichtsgesellschaft wird hierbei insbesondere erreicht durch den Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Veräußerung von Geschäftsanteilen an der 5. RWB Global Market GmbH (im Folgenden auch Fondsgesellschaft) mit dem Sitz in 82041 Oberhaching. Die Fondsgesellschaft dient der Berichtsgesellschaft und der 5. RWB Global Market GmbH & Co. Typ B geschlossene Investment-KG als Zweckgesellschaft zur Vornahme von Investitionen.

Anlageziel des AIF ist die Investition in ein, teilweise mittelbar gehaltenes, global diversifiziertes Portfolio aus Beteiligungen an Private Equity Zielfonds, welche ihrerseits direkt oder indirekt in Zielunternehmen investieren. Hierbei sollen langfristig mindestens 80 % des Wertes des AIF in Zielfonds der Anlageklasse Private Equity angelegt sein. Insbesondere bis zur Vornahme der Investitionen und Kapitalabrufe durch die Zielfonds kann ein Anteil von maximal bis zu 100 % des Wertes des AIF in Vermögensgegenstände nach Maßgabe der §§ 193 bis 195 KAGB zu Zwecken der verzinslichen Liquiditätsanlage gehalten werden. Ein Anteil von maximal bis zu 10 % des Wertes des AIF kann in Derivate mit dem Zweck der Absicherung gegen Wertverluste der von dem AIF gehaltenen Vermögensgegenstände getätigt werden. Eine Kreditaufnahme für Rechnung des Investmentvermögens ist zu marktüblichen Bedingungen maximal bis zu einer Grenze in Höhe von 25 % des Verkehrswertes der im AIF befindlichen Vermögensgegenstände möglich.

Die Anlagepolitik der Fondsgesellschaft und damit mittelbar des AIF ist insbesondere durch einen definierten Investitionsprozess in Ansehung der Zielfondsbeteiligungen geprägt. Als Anlageziel der Fondsgesellschaft sollen durch den definierten Investitionsprozess solche Zielfondsbeteiligungen für das Portfolio der Fondsgesellschaft ausgewählt werden, die ein überdurchschnittliches Entwicklungspotential besitzen. Hierbei sollen im Wege des „Balanced Portfolio Konzepts“ die Zielfonds des Portfolios zum Zwecke der Risikostreuung ausgewogen auf verschiedene Investitionsthemen (beispielsweise Regionen und Finanzierungsanlässe, gegliedert nach Vintagejahren) der Anlageklasse Private Equity verteilt werden. Vor dem Investment in einen Zielfonds wird für diesen nach definierten Kriterien, wie z. B. der Erfahrung des Managementteams des Zielfonds, ein Stärken-/Schwächen-Profil erstellt, welches Basis der Investitionsentscheidung des Portfoliomanagements der Fondsgesellschaft und damit mittelbar des AIF ist.

2. Wirtschaftsbericht

Makroökonomisches Umfeld

Im Geschäftsjahr war die wirtschaftliche Lage in vielen Ländern stabil. Allerdings zeigten sich dennoch zwischen einzelnen Ländern große Unterschiede. So deutete sich beispielsweise an, dass der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung Chinas größere Volatilitäten als bisher innewohnen. In der Private Equity Branche konnte das Niveau der Vorjahre gehalten werden. Daher ist die Geschäftsführung auch weiterhin vom Erfolg des Geschäftsmodells der Gesellschaft überzeugt.

Vermögenslage / Investitionen

Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus der Beteiligung an der Fondsgesellschaft, deren Marktwert zum Bilanzstichtag TEUR 6.727 (Vj. TEUR 4.820) beträgt, Barmitteln und Barmitteläquivalenten in Form einer auf Bankkonten gehaltenen Liquiditätsreserve der Gesellschaft in Höhe von insgesamt TEUR 550 (Vj. TEUR 781) sowie sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von insgesamt TEUR 278 (Vj. TEUR 649).

Um die notwendige Risikostreuung sicherzustellen, tätigt die Fondsgesellschaft ausschließlich Investitionen nach einem Dachfondskonzept. Zum Bilanzstichtag war die Fondsgesellschaft an 44 Zielfonds (Vj. 42) beteiligt. Im Berichtszeitraum wurden auf Beschluss der externen KVG Beteiligungen an zwei Ziel-AIF eingegangen.

Das langfristige Ziel, mindestens 80 % des Wertes des AIF in Zielfonds der Anlageklasse Private Equity zu investieren, war im Geschäftsjahr 2015 erreicht. Die anteiligen verbindlichen Investitionszusagen der Fondsgesellschaft gegenüber Zielfonds entsprechen mindestens 80 % des Nettoinventarwertes.

Über die gesamte Laufzeit hat die Fondsgesellschaft, mittelbar über Vintagegesellschaften, bis zum Bilanzstichtag 31.12.2015 TEUR 37.824 (Vj. TEUR 36.962) an verbindlichen Investitionszusagen (Commitments) gegenüber Zielfonds abgegeben. Davon entfallen TEUR 1.523 (Vj. TEUR 1.193) auf Zielfonds die die Anlagestrategie Venture Capital verfolgen und TEUR 36.300 (Vj. TEUR 35.770) auf Zielfonds mit der Anlagestrategie Buyout/Growth (Investitionszusagen jeweils mit dem Wechselkurs zum Stichtag der Zeichnung umgerechnet).

Von diesen Commitments wurden durch die Zielfonds im Geschäftsjahr TEUR 6.955 (Vj. TEUR 5.012) abgerufen. Von den Zielfonds flossen im Geschäftsjahr TEUR 939 (Vj. TEUR 283) zurück (Zahlungsströme jeweils mit dem Wechselkurs zum Stichtag der Zahlungen umgerechnet).

Bei der Fondsgesellschaft bestehen keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus noch nicht eingeforderten Einlagen der Vintagegesellschaften sowie mögliche sonstige finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit den bis zum Bilanzstichtag erhaltenen Rückflüssen der Zielfonds, für welche die Möglichkeit besteht, dass Teilbeträge hiervon wieder eingefordert werden (sog. Recallables), bestehen in Höhe von TEUR 40.256 (Vj. TEUR 48.588).

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2015 sind die wesentlichen Erträge der Gesellschaft solche aus Agio (TEUR 139; Vj. TEUR 230) sowie aus Ausgleichszahlungen (TEUR 81; Vj. TEUR 127).

Verwaltungsvergütungen fielen in Höhe von TEUR 1.582 (Vj. TEUR 2.129) an. Diese umfassen insbesondere die initialen Aufwendungen, welche der Fondskonzeption gemäß anfallen. Andere Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 110 (Vj. TEUR 261).

Der Rückgang der Agioerträge sowie auch der Verwaltungsvergütungen findet seine Ursache in der bereits im Vorjahr beendeten Platzierungsphase des AIF. Das realisierte Ergebnis des Geschäftsjahres hat sich in der Folge, maßgeblich resultierend aus dem Rückgang der initialen Aufwendungen, auf TEUR -1.469 (Vj. TEUR -1.989) verbessert und lag im Rahmen der Erwartungen. Konzeptionsgemäß sind wegen der Abschirmung durch die Stammkapitalbeteiligung an der Fondsgesellschaft keine Beteiligungserträge zu erwarten.

Finanzlage

Der Zuwachs des Beteiligungsvermögens war konzeptionsgemäß zu erwarten und entspricht der fortschreitenden Lebensdauer der Berichtsgesellschaft. Der Marktwert der Beteiligung an der Fondsgesellschaft übersteigt deren Buchwert. Das Verhältnis von Marktwert zu Buchwert hat sich hierbei im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessert. Die Anlegergelder fließen im Rahmen der ratierlich zu leistenden Einlagen weiter zu. Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtszeitraum stets sichergestellt.

Wert und Wertentwicklung

Angesichts der Ende 2011 begonnenen und erst in der Mitte des Vorjahres beendeten Platzierung sowie der dadurch erst relativ kurzen Investitionshistorie, ist die Wertentwicklung der Berichtsgesellschaft naturgemäß noch immer geprägt von den anfallenden initialen Aufwendungen, die den Wert je Anteil – der Konzeption entsprechend – zu diesem Zeitpunkt deutlich belasten. Der Nettoinventarwert je Anteil beträgt zum 31.12.2015 EUR 0,5969 (Vj. EUR 0,5965).

3. Bericht zur Kapitalverwaltungsgesellschaft

Im Vorjahr wurde die RWB PrivateCapital Emissionshaus AG, mit Wirkung zum 1. Juli 2014, formal zur externen Kapitalverwaltungsgesellschaft („KVG“) bestellt. Die hiermit verbundenen Aufgaben hatte sie bereits zuvor auf Basis von Geschäftsbesorgungsverträgen übernommen. Daher wird nachfolgend nicht zwischen der Zeit vor und nach dieser Bestellung unterschieden, es sei denn, es wird ausdrücklich darauf hingewiesen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG diese Tätigkeit mit Schreiben vom 29. Oktober 2014 genehmigt. Eine Auslagerung wurde nicht vorgenommen.

Der Verwaltungsvertrag mit der KVG ist bezüglich seiner wesentlichen Merkmale für die Laufzeit und Liquidationsdauer des AIF auf unbestimmte Zeit fest abgeschlossen. Der Verwaltungsvertrag kann nur aus wichtigem Grund unter Einhaltung einer Mindestkündigungsfrist von sechs Monaten gekündigt werden. Der Verwaltungsvertrag regelt in seinem Umfang insbesondere das Risiko- und Portfoliomanagement des AIF sowie weitere Verwaltungstätigkeiten, wie die Fondsbuchhaltung und die Anlegerverwaltung durch die KVG. Im Berichtszeitraum lag kein formaler Auslagerungsvertrag im Sinne des § 36 KAGB vor, auch wenn der Verwaltungsvertrag die Möglichkeit einer solchen Auslagerung vorsieht. Die Haftung der KVG ist – soweit gesetzlich zulässig – vertraglich beschränkt. Insbesondere haftet die KVG nicht für einen bestimmten Anlageerfolg des AIF. Bei der Umsetzung der Anlageverwaltung hat die KVG die Vorgaben der Anlagebedingungen und des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Die von der KVG abrechenbaren Gebühren ergeben sich aus den Anlagebedingungen des AIF. Hierbei betragen die von der KVG während der Beitrittsphase berechneten initialen Aufwendungen maximal 6,00 % (inkl. gesetzlicher USt) des Ausgabepreises. Die KVG erhält für die Verwaltung des AIF eine jährliche Vergütung bis zur Höhe von 1,30 % p.a. (inkl. gesetzlicher USt) des durchschnittlichen Nettoinventarwertes des AIF eines Jahres.

Die KVG hat im Geschäftsjahr an ihre Mitarbeiter, einschließlich der Vorstandsmitglieder, fixe Vergütungen in Höhe von TEUR 3.172 und variable Vergütungen in Höhe von TEUR 103 gezahlt. An Führungskräfte und Mitarbeiter der KVG, deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil des inländischen AIF ausgewirkt hat, zahlte sie insgesamt Vergütungen in Höhe von TEUR 2.317. Der Personalbestand (ohne Vorstand) der KVG belief sich dabei im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres auf 42.

4. Chancen und Risiken

Die Fondsgesellschaft beteiligt sich entsprechend ihrer Allokationsstrategie an Private Equity Zielfonds weltweit. Dabei werden Investitionen in spezialisierte Zielfonds mit Anlagestrategien wie z. B. Venture Capital oder Buyout/Growth angestrebt.

Durch auf Frühphasenfinanzierungen (Venture Capital) spezialisierte Zielfonds kann die Fondsgesellschaft auch an Unternehmen beteiligt sein, die erst relativ kurze Zeit bestehen oder in ihrem Geschäftsfeld noch über wenig operative Erfahrungen verfügen. Die Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung dieser Unternehmen ist daher prinzipiell mit größeren Unsicherheiten behaftet als bei anderen Unternehmensbeteiligungen wie bspw. bei Buyout-Transaktionen. Dem generell erhöhten Performancerisiko eines frühphasenorientierten Zielfonds steht jedoch eine entsprechend größere Wertsteigerungschance gegenüber.

Investitionen in Zielfonds, welche dem Finanzierungsanlass Buyout zuzuordnen sind, stellen grundsätzlich Investitionen in Unternehmen mit einem bereits etablierten Geschäftsmodell dar. Die Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung dieser Unternehmen ist daher mit geringeren Unsicherheiten behaftet, obwohl auch hier im Einzelfall Wertminderungen bis zum Totalverlust eintreten können.

Eventuelle Wertminderungen einzelner Unternehmen können jedoch durch Wertsteigerungen anderer Investitionen auf Ebene der Zielfonds zumindest ausgeglichen werden. Um eine Risikoreduktion in Bezug auf die Auswirkung des Ausfalls einzelner Zielunternehmen auf den Gesamtfonds zu erreichen, nimmt die Fondsgesellschaft ihre Investitionen nach einem Dachfondskonzept vor und betreibt eine Diversifikation der Investitionen nach verschiedenen Streuungskriterien.

Bei der Durchführung des Risiko- und Liquiditätsrisikomanagements für die Gesellschaft, wird ein Bearbeitungs- und Controlling-System eingesetzt, das auch bei der Verwaltung anderer Zweckgesellschaften und AIF der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG bereits im Einsatz ist. Zur Ermittlung von Liquiditätsrisiken wird durch die Gesellschaft im Rahmen einer kurz- bis mittelfristigen Finanzplanung die Soll-Liquidität mit der Ist-Liquidität verglichen und diese den Zahlungsverpflichtungen und den Zahlungszeitpunkten gegenübergestellt. Zur Ermittlung der Soll-Liquidität werden eigene sowie allgemein verfügbare Erfahrungswerte über Kapitalabrufe und -rückflüsse zu Grunde gelegt und laufend überwacht. In diesem Zusammenhang werden, soweit notwendig, Maßnahmen zur Vermeidung einer möglichen Liquiditätslücke ergriffen.

Die wesentlichen Chancen der Gesellschaft, die sich aus einem Investment in der Anlageklasse Private Equity ergeben, bestehen in einem hohen Renditepotenzial und einer innerhalb der Assetklasse vergleichsweise hohen Anlagesicherheit aufgrund der Konstruktion als Dachfonds. Aus Sicht der Gesellschaft ist zum Beurteilungszeitpunkt keine Neueinschätzung dieser Chancen geboten, da Unternehmensbeteiligungen auch und gerade über Krisenzeiten hinweg langfristig die höchsten Renditen aller Kapitalanlagemöglichkeiten, bei gleichzeitig vergleichsweise geringer Volatilität, erzielt haben.

Zum Berichtszeitpunkt sind der Geschäftsführung keine Tatsachen bekannt, die für eine überdurchschnittliche Eintrittswahrscheinlichkeit einzelner, sich aus der laufenden Marktbeobachtung durch die Fondsgesellschaft ergebender, systemimmanenter Risiken von (potenziellen) Private Equity Zielfonds sprechen. Änderungen der steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen können den künftigen Erfolg der Gesellschaft jedoch grundsätzlich beeinflussen.

Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter und unterhält keine Zweigniederlassungen; sie hat bzw. wird sich im Rahmen von Geschäftsbesorgungsverträgen die notwendigen Dienstleistungen verschaffen.

Für den AIF waren im Berichtszeitraum die nachfolgend beschriebenen Risiken wesentlich:

Wertschwankungen (Marktpreisrisiko)

Die Fondsgesellschaft stellt den jeweiligen Zielfonds Kapital zur Verfügung, welches diese wiederum in Zielunternehmen investieren. Die Zielunternehmen operieren ihrerseits unter Einsatz der erhaltenen finanziellen Mittel entsprechend ihrem jeweiligen Unternehmenszweck. Die Fondsgesellschaft, die Zielfonds und die Anleger tragen somit die allgemeinen wirtschaftlichen Risiken der Zielunternehmen, wie zum Beispiel das Auftreten von Wirtschaftskrisen oder Fehleinschätzungen des Managements. Eingetretene Risiken auf Zielunternehmensebene beeinflussen deren Marktwert und können bis zur Insolvenz eines Zielunternehmens führen, wodurch letztlich auch ein Totalverlust des von den Anlegern investierten Kapitals entstehen kann.

Die regelmäßig berichteten Unternehmenswerte fußen auf Stichtagsbewertungen. Aus diesen Bewertungen resultieren für den AIF jedoch lediglich unrealisierte Gewinne oder Verluste zu einem bestimmten Zeitpunkt und entfalten keinerlei unmittelbaren Einfluss auf dessen aktuelle Liquiditätsrisikosituation.

Durch die Sicherstellung einer ausreichend breiten Streuung wie beispielsweise über Finanzierungsanlässe, Vintagejahre sowie Regionen versucht das Risikomanagement die eingangs beschriebenen Risiken in Ihrer Wirkung abzumildern und trägt zur aktiven Vermeidung sogenannter Klumpenrisiken bei.

Währungsrisiken

Die Berichtsgesellschaft wirbt Anlagegelder in Euro ein und tätigt ebenso alle Auszahlungen an die Anleger in Euro. Der Investitionsschwerpunkt des AIF liegt auf der weltweiten Beteiligung an Private Equity Zielfonds. Die Investitionen des AIF in diese Zielfonds werden zum Ende der Investitionsphase des AIF zum überwiegenden Teil in Euro (mind. 70 %) erfolgt sein, jedoch können auch bis zu max. 30 % in Fremdwährungen investiert werden. Die Investitionen der Zielfonds in Zielunternehmen können ebenso in Fremdwährungen erfolgen. Damit ist das Ergebnis der Fondsgesellschaft zum Teil unmittelbar und mittelbar auch von den hieraus resultierenden möglichen Wechselkurs- und Währungsrisiken abhängig.

Das Risikomanagement trägt durch geeignete Verfahren dazu bei, diese Risiken für den AIF zu minimieren. Beispielsweise hält der AIF bereits während der Investitionsphase ausreichende Liquiditätsreserven in den relevanten Fremdwährungen vor (geglätteter Durchschnittskurs) um Kapitalabrufe, die in Fremdwährung erfolgen, in eben dieser finanzieren zu können. Darüber hinaus werden Rückflüsse aus Zielfondsbeteiligungen in Fremdwährungen zunächst den jeweiligen Fremdwährungs-Liquiditätsreserven zugeführt. Erst nach dem Ende der Kapitalabrufe der jeweiligen Zielfonds werden die Fremdwährungs-Liquiditätsreserven sukzessive aufgelöst und zurück in Euro getauscht. Dieses Vorgehen ermöglicht es, das allen Kapitalabrufen in Fremdwährung inhärente Transaktions- und Operationsrisiko zu reduzieren.

Gegenparteirisiken

Zur Laufzeit des AIF besteht ein wesentliches Gegenparteirisiko durch die Gefahr des Ausbleibens von zugesagten Ratenzahlungen der Anleger. Nach der Konzeption des AIF können sich Anleger sowohl mit Einmal- wie auch mit Ratenanlagen beteiligen. Hieraus erwächst das Risiko, dass Anleger ihre vertraglich zugesagten Raten nicht weiter bedienen (z. B. wegen Krankheit, beruflicher Situation, Todesfälle).

Die KVG beachtet diesen Risikofaktor bereits in den Planungsannahmen für weitere Investitionszusagen und hat überdies einen Prozess entwickelt, um ausstehende Raten einzufordern.

Liquiditätsrisiken

Die voran genannten Risiken münden in dem für den AIF letztlich zentralen Liquiditätsrisiko. Das Risiko des AIF seinen fälligen Zahlungsverpflichtungen nicht termingerecht nachkommen zu können, ist derzeit als gering einzustufen.

Operationelle Risiken

Operationelle Risiken erwachsen für den AIF aus der Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen eintreten. Risiken können hierbei unmittelbar auf Ebene des AIF oder mittelbar auf Ebene der KVG entstehen.

Für beide Fälle hat das Risikomanagement Vorkehrungen getroffen. So wurden beispielsweise die aus Sicht der Geschäftsführung wesentlichen Risiken (Kernrisiken), für die auf Grund ihrer Signifikanz eine fortlaufende Überwachung und Steuerung unabdingbar ist, auf beiden Ebenen identifiziert und in Risikokatalogen abgebildet. Weiterhin wurden ein Organisationshandbuch sowie zugehörige Abteilungshandbücher erarbeitet, in denen Präventionsstrategien und Eskalationsstrategien kodifiziert sind um den Eintritt von Risiken weitgehend vermeiden bzw. eingetretene Risiken sicher beherrschen zu können.

5. Prognosebericht

Die Gesellschaft befindet sich in der Investitionsphase und tritt erst mit Ablauf des 31.12.2026 in Liquidation. Konzeptionsgemäß sind erst dann Gewinnrealisierungen aus dem Private Equity Portfolio der Fondsgesellschaft zu erwarten. Daher geht die Geschäftsführung für das laufende und die kommenden Geschäftsjahre wieder von einem negativen realisierten Ergebnis aus. Jedoch werden die Verwaltungsvergütungen zukünftig, bedingt durch den Rückgang des Anteils der initialen Aufwendungen, weiter zurückgehen, so dass für das Geschäftsjahr 2016 von einem zwar weiter negativen, aber insgesamt deutlich besseren realisierten Ergebnis ausgegangen werden kann.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen, haben sich nicht ergeben.

 

Oberhaching, den 15. Juni 2016

für die persönlich haftende Gesellschafterin RWB PrivateCapital Verwaltungs GmbH

gez. Horst Güdel

gez. Norman Lemke

Bilanz

A. Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
1. Beteiligungen 6.727.460,15 4.820.012,32
2. Barmittel und Barmitteläquivalente 550.173,85 781.472,74
3. Sonstige Vermögensgegenstände 278.250,89 648.681,12
davon Forderungen an Gesellschafter EUR 23.799,13 / Vj: 43.452,32
4. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile und Entnahmen von zwei Kommanditisten 7.334,54 11.661,35
Summe Aktiva 7.563.219,43 6.261.827,53

B. Passiva

31.12.2015 31.12.2014
1. Rückstellungen 60.168,51 19.500,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 62.487,78 156.955,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr EUR 62.487,78 / Vj: 156.955,25
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern EUR 4.319,42 / Vj: 29.965,61
3. Sonstige Verbindlichkeiten 594,00 2.341,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr EUR 594,00 / Vj: 2.341,59
davon aus Steuern EUR 0,00 / Vj: 341,59
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern EUR 0,00 / Vj: 2.000,00
4. Eigenkapital
a. Kapitalanteile Kommanditisten
Treugeberkommanditisten 6.662.508,99 5.813.018,37
b. Nichtrealisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung 270.012,32 270.012,32
Summe Passiva 7.563.219,43 6.261.827,53

Gewinn- und Verlustrechnung

31.12.2015 31.12.2014
I. Erträge
1. Zinsen und ähnliche Erträge 10,78 125,86
2. Sonstige betriebliche Erträge 223.364,73 401.266,39
Summe der Erträge 223.375,51 401.392,25
II. Aufwendungen
1. Verwaltungsvergütung -1.582.254,47 -2.129.303,87
2. Verwahrstellenvergütung -2.680,20 -4.500,00
3. Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -15.266,21 -23.999,83
4. Sonstige Aufwendungen -92.144,39 -232.610,85
Summe Aufwendungen -1.692.345,27 -2.390.414,55
III. Ordentlicher Nettoertrag -1.468.969,76 -1.989.022,30
IV. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -1.468.969,76 -1.989.022,30
V. Zeitwertänderungen
1. Erträge aus der Neubewertung 518.414,79 277.972,26
2. Aufwendungen aus der Neubewertung -10.966,96 -7.959,94
Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres 507.447,83 270.012,32
VI. Ergebnis des Geschäftsjahres
1. Ergebnis des Geschäftsjahres vor Ergebnisanteil Kommanditisten -961.521,93 -1.719.009,98
2. Gewinn- und Verlustanteile Kommanditisten 1.468.969,76 1.989.022,30
3. Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung 507.447,83 270.012,32

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die 5. RWB Global Market GmbH & Co. Typ A geschlossene Investment-KG, Oberhaching, ist eine extern verwaltete geschlossene Investmentgesellschaft (AIF) in Rechtsform einer Kommanditgesellschaft i. S. d. § 1 Abs. 3, 5, 11 und 13 Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB).

Der Jahresbericht ist gemäß § 158 Satz 1 KAGB i. V. m. § 135 KAGB unter Berücksichtigung der Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und -Bewertungsverordnung (KARBV) erstellt. Soweit sich aus den Vorschriften des KAGB und der KARBV nichts anderes ergibt, sind die Bestimmungen des Dritten Buches des Handelsgesetzbuchs anzuwenden.

Die Bilanz wird nach den Bestimmungen des § 135 Abs. 3 KAGB in Staffelform aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 135 Abs. 4 KAGB gegliedert. Der Anhang ist gemäß § 135 Abs. 5 KAGB i. V. m. § 101 Abs. 1 und 2 KAGB erstellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Allgemeines

Die Bewertung erfolgt nach den investmentrechtlichen Grundsätzen, §§ 168 f. KAGB i. V. m. §§ 271 f. KAGB und §§ 26, 28 und 29 KARBV. Die externe Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) hat hierfür eine interne Bewertungsrichtlinie erstellt, welche geeignete und kohärente Verfahren für die ordnungsgemäße, transparente und unabhängige Bewertung der Vermögensgegenstände des Investmentvermögens festlegt. Das Verfahren für die laufende Bewertung folgt dem internationalen Branchenstandard der „International Private Equity and Venture Capital Valuation Guidelines“, die als marktübliches Bewertungsmodell im Sinne des § 28 Abs. 1 KARBV angesehen werden können. Hiernach ist der Nettoinventarwert (NAV) einer eingegangenen Zielfondsbeteiligung der zentrale Anknüpfungspunkt für eine Bewertung im Bereich der Anlageklasse Private Equity Dachfonds. Die KVG hat sich daher bei der Auswahl ihres grundsätzlichen Bewertungsmodells entschieden, eine Methode anzuwenden, in welcher der NAV den Ausgangspunkt der Bewertung darstellt. Hierbei wird im Rahmen der laufenden Bewertung geprüft, ob dieser NAV aufgrund individueller Umstände anzupassen ist.

Die Gesellschaft besitzt kein Investmentbetriebsvermögen i. S. d. § 156 Abs. 1 KAGB.

2.2 Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2015 ergibt sich aus der beigefügten Anlage zum Anhang.

Die Investmentgesellschaft ist, gemessen am zum Bilanzstichtag im Handelsregister eingetragenen Stammkapital, mit 90,91 % an der 5. RWB Global Market GmbH, Oberhaching, beteiligt. Der Stimmrechtsanteil beträgt 50 %. Die Investmentgesellschaft ging die Beteiligung zum 27.04.2012 ein. Der letzte Jahresabschluss der 5. RWB Global Market GmbH zum 31. Dezember 2015 weist ein Eigenkapital i. H. v. 28.803.774,00 € (Vorjahr: 27.328.530,18 €) aus (davon entfallen 22.614.575,83 € [Vorjahr: 22.672.335,61 €] auf atypisch stille Gesellschafter). Der Jahresüberschuss beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf 658.388,21 € (Vorjahr: 649.109,25 €) (davon entfallen 525.384,61 € [Vorjahr: 529.652,13 €] auf atypisch stille Gesellschafter). Der Verkehrswert der Beteiligung zum 31.12.2015 betrug 6.727.460,15 € (Vorjahr: 4.820.012,32 €).

Diese Beteiligung ist nicht Gegenstand von Rechten Dritter.

Der Anteil der Vermögensgegenstände, welche gemäß § 300 Abs. 1 Nr. 1 KAGB schwer zu liquidieren sind, beträgt 90,51 % des Werts des AIF.

Der AIF tätigte im Geschäftsjahr 2015 keine Wertpapiergeschäfte.

Barmittel und Barmitteläquivalente sind mit dem Nennwert bilanziert.

Die Forderungen haben vollständig eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und wurden nach Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um bestehende und erkennbare Risiken abzudecken. Sie enthalten Gewerbesteuerrücksstellung i. H. v. 3.145,50 € (Vorjahr: 0,00 €), sonstige Rückstellungen i. H. v. 44.193,01 € (Vorjahr. 0,00 €) und Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten i. H. v. 12.830,00 € (Vorjahr: 15.000,00 €) und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Zur Erläuterung des Eigenkapitals wird auf die Entwicklungsrechnung i. S. d. § 13 KARBV und die Darstellung der Kapitalkonten i. S. v. § 25 Abs. 4 KARBV verwiesen. Der realisierte Verlust wurde den Kapitalkonten der Kommanditisten belastet.

Der Nettoinventarwert des AIF zum 31.12.2015 betrug 7.432.634,60 € (Vorjahr: 6.071.369,34 €).

2.3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen Agio-Erträge i. H. v. 139.091,73 € (Vorjahr: 229.595,74 €), Erträge aus Ausgleichzahlungen i. H. v. 81.148,50 € (Vorjahr: 126.686,63 €) und Erträge aus Rücklastschriftgebühren i. H. v. 2.730,00 € (Vorjahr: 3.270,00 €).

Die Verwahrstellenvergütung der Depotbank CACEIS Bank Deutschland GmbH, München, betrug 2.680,20 € (Vorjahr: 4.500,00 €).

Die Prüfungs- und Veröffentlichungskosten enthalten Abschluss- und Prüfungskosten i. H. v. 15.266,21 € (Vorjahr: 18.356,98 €).

Die sonstigen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus den Aufwendungen aus Anteilsauflösungen i. H. v. 82.765,19 € (Vorjahr: 201.648,75 €) und den Nebenkosten des Geldverkehrs i. H. v. 3.752,21 € (Vorjahr: 3.737,27 €).

3. Sonstige Angaben

Die Gesamtkostenquote der an die Kapitalverwaltungsgesellschaft, an Gesellschafter der Kapitalverwaltungsgesellschaft oder der Fondsgesellschaft sowie Dritte (Verwahrstelle und Vertriebsgesellschaft) gezahlten laufenden Kosten beläuft sich auf 2,24 %.

Die Gesamtkostenquote drückt sämtliche vom AIF im Berichtszeitraum getragenen Kosten (ohne Transaktions- und Emissionskosten) im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoinventarwert des AIF des laufenden Geschäftsjahres aus.

Die Transaktionskosten betrugen im Geschäftsjahr 2015 insgesamt 5.538,58 € (Vorjahr: 5.338,82 €).

Dem AIF wurden Verwaltungsvergütungen i. S. v. § 101 Abs. 2 Nr. 4 KAGB i. H. v. insgesamt 1.582.254,47 € (Vorjahr: 2.129.303,87 €) berechnet. Davon entfällt ein Betrag von 1.449.267,68 € (Vorjahr: 2.047.154,04 €) auf die initialen Aufwendungen, welche der Fondskonzeption gemäß anfallen.

Die KVG erhält keine Rückvergütungen der aus dem AIF an die Verwahrstelle und an Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwendungserstattungen.

Bei der Gesellschaft bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Im Zusammenhang mit der Zeichnung der Anteile an der 5. RWB Global Market GmbH, Oberhaching besteht zum 31.12.2015 keine finanzielle Verpflichtung mehr (Vorjahr: 450.000,00 €). Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

Die Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin, RWB PrivateCapital Verwaltungs GmbH, Oberhaching. Ihr Stammkapital beträgt 25.000,00 €. Sie ist nicht am Eigenkapital der Gesellschaft beteiligt und wird vertreten durch die Geschäftsführer Horst Güdel, Bankkaufmann und Norman Lemke, Diplom-Kaufmann.

 

Oberhaching, den 15. Juni 2016

für die persönlich haftende Gesellschafterin RWB PrivateCapital Verwaltungs GmbH

gez. Horst Güdel

gez. Norman Lemke

Vermögensaufstellung zum 31. Dezember 2015
Vermögensgegenstand Verkehrswert
in EUR
Anteil am Fondsvermögen
Beteiligungen
Beteiligungen 6.727.460,15 90,51%
Barmittel und Barmitteläquivalente
Täglich verfügbare Bankguthaben bei
Merck Finck München (in EUR geführtes Konto) 550.173,85 7,40%
Sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen Vorschüsse Emissionskosten 254.451,76 3,42%
Forderungen Vorschüsse Emissionskosten gegenüber Gesellschaftern 18.268,33 0,25%
Forderungen an RWB PrivateCapital Emissionshaus AG 5.530,80 0,07%
Rückstellungen
Gewerbesteuerrückstellung -3.145,50 -0,04%
Sonstige Rückstellungen -44.193,01 -0,59%
Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten -12.830,00 -0,17%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
aus anderen Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -58.168,36 -0,78%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern -4.319,42 -0,06%
Sonstige Verbindlichkeiten
Andere
Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Anlegern -594,00 -0,01%
Nettoinventarwert 7.432.634,60 100,00%

Verwendungsrechnung zum 31.12 .2015

EUR
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -1.468.969,76
2. Gutschrift/Belastung auf Kapitalkonten 1.468.969,76
3. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,00
Entwicklungsrechnung zum 31. Dezember 2015
Kommanditisten
EUR
I. Wert des Kommanditkapitals am Beginn des Geschäftsjahres 6.076.828,65
1. Entnahmen für das Vorjahr -5.459,31
2. Zwischenentnahmen -83.878,50
3. Mittelzufluss (netto)
a) Mittelzuflüsse aus Gesellschaftereintritten 2.324.615,28
b) Mittelabflüsse wegen Gesellschafteraustritten 82.050,41
4. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres gemäß Verwendungsrechnung -1.468.969,76
5. Nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 507.447,83
II. Wert des Kommanditkapitals am Ende des Geschäftsjahres 7.432.634,60

Ausweis der Kapitalkonten (gemäß § 8 Gesellschaftsvertrag)

Entsprechend der Regelung in § 8 des Gesellschaftsvertrags lassen sich die Kapitalkonten der Kommanditisten sowie der Komplementärin im Geschäftsjahr 2015 wie folgt darstellen:

Kapitalkonten Beschreibung Kommanditisten
RWB PrivateCapital Emissionshaus AG
in EUR
DMK Mittelstandskontor Beteiligungstreuhand GmbH
in EUR
31.12.2015 31.12.2014 31.12.2015 31.12.2014
Kapitalkonto I Einlagenkonto 10.000,00 10.000,00 1.000,00 1.000,00
Kapitalkonto II Gewinn- und Verlustkonto -16.666,25 -20.599,72 -1.666,63 -2.059,97
Kapitalkonto III Entnahmekonto -1,51 -1,51 -0,15 -0,15
Kapitalkonten Beschreibung Komplementärin
Treugeberkommanditisten
in EUR
RWB PrivateCapital Verwaltungs GmbH
in EUR
31.12.2015 31.12.2014 31.12.2015 31.12.2014
Kapitalkonto I Einlagenkonto 12.440.611,77 10.167.955,32 0,00 0,00
Kapitalkonto II Gewinn- und Verlustkonto -5.771.315,37 -4.349.479,30 0,00 0,00
Kapitalkonto III Entnahmekonto -6.787,41 -5.457,65 0,00 0,00

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
in EUR
01.01.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
I. Beteiligungen
Beteiligungen 4.550.000,00 1.400.000,00 0,00 5.950.000,00
4.550.000,00 1.400.000,00 0,00 5.950.000,00
4.550.000,00 1.400.000,00 0,00 5.950.000,00
Zeitwertänderungen
in EUR
01.01.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
I. Beteiligungen
Beteiligungen 270.012,32 536.210,87 28.763,04 777.460,15
270.012,32 536.210,87 28.763,04 777.460,15
270.012,32 536.210,87 28.763,04 777.460,15
Kumulierte Abschreibungen
in EUR
01.01.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
I. Beteiligungen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Verkehrswert
in EUR
31.12.2015 31.12.2014
I. Beteiligungen
Beteiligungen 6.727.460,15 4.820.012,32
6.727.460,15 4.820.012,32
6.727.460,15 4.820.012,32

Sonstiges

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern, dass nach bestem Wissen der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken in Bezug auf die voraussichtliche Entwicklung beschrieben sind.

 

Oberhaching, den 15. Juni 2016

für die persönlich haftende Gesellschafterin RWB PrivateCapital Verwaltungs GmbH

gez. Horst Güdel

gez. Norman Lemke

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde noch nicht festgestellt.

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