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1. Mai in den USA

jonye123 (CC0), Pixabay
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Am 1. Mai 2025 – dem Internationalen Tag der Arbeit – versammelten sich in den gesamten Vereinigten Staaten zehntausende Menschen zu Protesten gegen die Politik von Präsident Donald Trump und dessen Unterstützer aus der Milliardärsklasse, insbesondere Elon Musk. Die Proteste, unter dem Motto „May Day Strong“, wurden von über 250 Organisationen unterstützt, darunter Gewerkschaften, Studierendengruppen und zivilgesellschaftliche Bewegungen.

Die Demonstrationen richteten sich gegen die als arbeitnehmerfeindlich kritisierten Maßnahmen der Trump-Regierung. Dazu zählen unter anderem Massenentlassungen im öffentlichen Dienst, die Aushöhlung von Gewerkschaftsrechten sowie Kürzungen bei Sozial- und Gesundheitsleistungen. Elon Musk, der eine Schlüsselrolle bei der sogenannten „Effizienzinitiative“ des Staates spielt, wird dabei ebenfalls stark kritisiert.

In Washington, D.C. fand eine zentrale Kundgebung auf der National Mall statt, während in Philadelphia der Senator Bernie Sanders an einer weiteren Großdemonstration teilnahm. Auch in internationalen Städten wie Paris, Florenz und London fanden Solidaritätsaktionen statt.

„Wir stellen uns gegen eine Politik, die Reiche schützt und Arbeiter:innen vernachlässigt“, erklärten die Organisatoren. Sie fordern unter anderem gut finanzierte Schulen, bezahlbare Gesundheitsversorgung, sozialen Wohnungsbau und den Schutz von Minderheitenrechten.

Der 1. Mai hat eine lange Tradition als Tag der Arbeiterbewegung. Besonders bekannt ist der Haymarket-Aufstand von 1886 in Chicago, bei dem ein Bombenanschlag auf eine Arbeiterkundgebung mehrere Todesopfer forderte. Seitdem wird der 1. Mai weltweit als Internationaler Tag der Arbeit begangen – in den USA jedoch bislang nicht als offizieller Feiertag.

Trotz sinkender Zustimmungswerte verteidigte Präsident Trump kürzlich seine bisherigen politischen Maßnahmen in einer Rede in Michigan. Er versprach weitere Schritte zur „Effizienzsteigerung“ des Staates und betonte, dass seine Regierung in drei Monaten mehr erreicht habe als andere in mehreren Jahren.

Die May-Day-Proteste 2025 markieren laut den Organisatoren den Auftakt zu einer breiteren Protestbewegung gegen die wachsende Machtkonzentration in den Händen weniger Superreicher.

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