Man kennt das: Man sitzt geschniegelt im Online-Meeting, will gerade seriös über wichtige Dinge sprechen – und plötzlich platzt jemand rein, der definitiv nicht auf der Teilnehmerliste stand. Genau das ist offenbar russischen Beamten passiert.
Ukrainische Hacker sollen sich kurzerhand in eine Videokonferenz aus Moskau eingeloggt haben – vermutlich ohne Einladung, aber mit viel Humor. Statt höflicher Wortmeldungen gab es wohl eher direkte Ansagen. Diplomatie mal anders: „Ja, du mit der Glatze…“
Peinlich, peinlich – und vielleicht auch brisant
Das Ganze wurde natürlich mitgeschnitten und ins Netz gestellt. Neben verbalen Seitenhieben sollen dabei auch gleich noch ein paar heikle Details zur russischen Rüstungsindustrie mitgehört worden sein. Ob das alles echt ist? Weiß keiner so genau. Aber im Internet gilt ja bekanntlich: Wenn es laut ist, bleibt etwas hängen.
Pipeline-Politik: Öl fließt nur mit guter Laune
Parallel dazu wird an anderer Stelle wieder ernst verhandelt – zumindest theoretisch. Die gute alte Druschba-Pipeline könnte bald wieder Öl liefern. Technische Tests laufen, politischer Druck sowieso.
Die Ukraine signalisiert Bereitschaft, Ungarn signalisiert ebenfalls plötzlich gute Laune – und irgendwo dazwischen wartet ein 90-Milliarden-Euro-Paket der EU darauf, endlich freigegeben zu werden.
Fazit mit einem Grinsen
Am Ende bleibt die Erkenntnis:
Während oben jemand aus dem Meeting fliegt, geht es unten um Milliarden und Öl.
Oder noch einfacher gesagt:
Im Krieg der Systeme läuft es manchmal wie im Homeoffice –
man weiß nie, wer wirklich mithört.
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