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England rätselt: Hat Pep Guardiola Manchester City verlassen – oder nur Natalie Pike nicht?

jorono (CC0), Pixabay
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Großbritannien hat mal wieder das getan, was Großbritannien am besten kann: Aus ein paar Umarmungen, einem Kuss auf die Wange und einem Instagram-Video eine Titelgeschichte basteln.

Die „Sun“ berichtet riesig über Ex-ManCity-Trainer Pep Guardiola und Moderatorin Natalie Pike. Übersetzt heißt das ungefähr: Die Sommerpause hat begonnen und es sind noch keine Außerirdischen gelandet.

Nach zehn Jahren bei Manchester City verabschiedete sich Guardiola emotional vom Klub. Es gab Tränen, Umarmungen, Interviews, eine Busparade und vermutlich mindestens 17.000 Menschen, die behaupten, sie seien Paps bester Freund gewesen.

Mitten drin: Moderatorin Natalie Pike. Seit Jahren Gesicht des Klub-TV, Interviewpartnerin, Begleiterin und offenbar neuer Lieblingsgrund der britischen Boulevardpresse, ihre Druckmaschinen warm laufen zu lassen.

Der große Aufreger? Pike umarmte Guardiola bei den Feierlichkeiten und gab ihm einen Abschiedskuss. Für normale Menschen ein freundschaftlicher Moment. Für Boulevardzeitungen praktisch schon die erste Folge einer neuen Netflix-Serie.

Eine anonyme Quelle erklärte, die beiden hätten über die Jahre eine enge Freundschaft entwickelt. Schockierend. Menschen, die zehn Jahre zusammenarbeiten, verstehen sich gut. Als Nächstes wird enthüllt, dass Feuerwehrleute manchmal miteinander Kaffee trinken.

Besonders dramatisch wurde ein Instagram-Post ausgeschlachtet, in dem Pike schrieb: „Liebe Dich, Pep.“ Verschwiegen wurde zunächst, dass sich der Spruch auf ein Fantasy-Football-Spiel bezog. Aber wer lässt sich schon von Kontext die Schlagzeile kaputtmachen?

Während ganz England nun jeden Like, jedes Emoji und jede Umarmung analysiert, dürften Guardiola und Pike vermutlich damit beschäftigt sein, ihr Leben weiterzuleben.

Die eigentliche Sensation bleibt daher: Pep Guardiola hat nach zehn Jahren Manchester City verlassen – und die „Sun“ hat daraus eine Liebesgeschichte gemacht, die ungefähr so belastbar ist wie eine Wettervorhersage für das Jahr 2043

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