Donald Trump und Benjamin Netanjahu galten lange als politisches Dreamteam:
Der eine liebt große Auftritte,
der andere große Militärschläge.
Zusammen wirkte das oft wie eine Mischung aus geopolitischem Pokerabend und Reality-TV mit Atomrisiko.
Doch jetzt knallt es offenbar gewaltig zwischen den beiden Alphamännern.
Laut US-Medien soll Trump bei einem Telefonat mit Israels Premier Netanjahu komplett die Geduld verloren haben. Der angebliche Originalton:
„You’re fucking crazy.“
Übersetzt in diplomatische Sprache heißt das ungefähr:
„Benjamin, vielleicht drehen wir heute mal NICHT komplett durch.“
Der Hintergrund:
Trump möchte unbedingt noch schnell einen Iran-Deal präsentieren — idealerweise rechtzeitig zur Fußball-WM.
Denn was wäre schöner, als beim Anpfiff der Weltmeisterschaft gleichzeitig als Friedensstifter, Fußballpräsident und Retter des Nahen Ostens aufzutreten?
Problem nur:
Während Trump offenbar von Nobelpreis und WM-Eröffnungsfeier träumt, macht Netanjahu weiterhin Netanjahu-Dinge.
Und das sorgt im Weißen Haus inzwischen offenbar für leichte Nervenzusammenbrüche.
Besonders bitter:
Trump verkündete noch großspurig:
„Israel wird sie nicht angreifen und sie werden Israel nicht angreifen.“
Praktisch zeitgleich flogen dann wieder Raketen durch die Gegend.
Das ist ungefähr so, als würde ein Fußballtrainer sagen:
„Das Spiel bleibt heute ganz fair.“
Und drei Sekunden später fliegt schon die erste Blutgrätsche durchs Stadion.
In Washington dürfte man langsam merken:
Nahost-Diplomatie ist vielleicht doch komplizierter als ein Immobilien-Deal in Florida.
Der Iran wiederum droht inzwischen damit, die Gespräche komplett abzubrechen.
Israel bombardiert weiter.
Die Hisbollah schießt zurück.
Und Trump versucht irgendwo dazwischen verzweifelt, die Weltlage bis zum WM-Start halbwegs instagramtauglich zu stabilisieren.
Denn natürlich soll die Fußball-WM zum großen Trump-Festival werden:
volle Stadien,
große Hymnen,
patriotische Bilder
und am besten noch ein selbst ausgehandelter Frieden als Halbzeitshow.
Stattdessen sieht es aktuell eher nach:
„Geopolitischer Gruppenkollaps mit Pyrotechnik“ aus.
Besonders kurios:
Die iranische Nationalmannschaft quartiert sich vorsichtshalber lieber in Mexiko ein.
Man weiß ja nie, ob zwischen zwei Gruppenspielen plötzlich wieder irgendwo eine Krise eskaliert.
Und so stellt sich langsam die entscheidende Frage:
War das zwischen Trump und Netanjahu wirklich eine strategische Partnerschaft —
oder einfach nur eine sehr lange Männerfreundschaft mit zu vielen Raketen und zu wenig Therapie?
Fest steht:
Wenn Trump schon öffentlich die Nerven verliert, dann dürfte hinter den Kulissen inzwischen ungefähr die Stimmung eines WhatsApp-Gruppenchats kurz vor der Scheidung herrschen.
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