Auf dem Transfermarkt der Bundesliga blieb es zuletzt vergleichsweise ruhig. Dennoch sorgten der FC Schalke 04 und RB Leipzig mit wichtigen Personalentscheidungen für Schlagzeilen. Während die Königsblauen den Vertrag mit Routinier Edin Džeko verlängerten, endet bei RB Leipzig eine Ära: Stammtorhüter Péter Gulácsi verlässt den Verein nach elf Jahren.
Der FC Schalke 04 setzt auch in der Bundesliga auf die Erfahrung von Edin Džeko. Der 40-jährige Angreifer hat seinen Vertrag bis zum Sommer 2027 verlängert und bleibt damit über den Aufstieg hinaus ein wichtiger Bestandteil des Kaders.
Džeko war erst im Januar 2026 nach Gelsenkirchen gewechselt und entwickelte sich schnell zu einem entscheidenden Faktor im Aufstiegskampf. Mit sechs Toren und drei Vorlagen in elf Zweitligaspielen hatte der frühere bosnische Nationalmannschaftskapitän maßgeblichen Anteil an der Rückkehr der Schalker in die Bundesliga. Nun soll seine Erfahrung auch im deutschen Oberhaus helfen.
Weniger erfreulich sind die Nachrichten aus der Schalker medizinischen Abteilung. Neuzugang Robin Gosens fällt nach einer im Testspiel gegen Hessen Kassel erlittenen Oberschenkelverletzung vorerst aus. Eine genaue Ausfallzeit nannte der Verein nicht. Ebenfalls pausieren muss Mittelfeldspieler Dejan Ljubičić, der sich eine Wadenverletzung zugezogen hat. Positiv ist dagegen die Rückkehr von Innenverteidiger Nikola Katić, der nach seinem Urlaub im Anschluss an die Weltmeisterschaft wieder in das Mannschaftstraining einsteigen soll.
Gulácsi verlässt Leipzig nach elf Jahren
Auch bei RB Leipzig wurde eine bedeutende Personalentscheidung offiziell bestätigt. Torhüter Péter Gulácsi wechselt zum spanischen Erstligisten FC Villarreal und beendet damit seine elfjährige Zeit bei den Sachsen.
Der ungarische Nationaltorhüter prägte die erfolgreichste Phase der Vereinsgeschichte entscheidend mit. Seit seinem Wechsel im Jahr 2015 absolvierte Gulácsi 296 Bundesligaspiele für RB Leipzig und blieb dabei 96 Mal ohne Gegentor. Er war sowohl am Aufstieg in die Bundesliga als auch an den DFB-Pokalsiegen 2022 und 2023 beteiligt.
Mit seinem Abschied übernimmt Maarten Vandevoordt die Rolle der neuen Nummer eins im Leipziger Tor. Gleichzeitig halten sich weiterhin Spekulationen über eine Rückkehr des norwegischen Nationaltorhüters Örjan Nyland nach Leipzig. Eine offizielle Bestätigung für einen Transfer liegt allerdings bislang nicht vor.
Ansonsten bleibt es ruhig
Bei den übrigen Bundesligisten gab es im aktuellen Berichtszeitraum keine wesentlichen neuen Entwicklungen. Weder auf dem Transfermarkt noch bei Vertragsverlängerungen, Verletzungen oder personellen Entscheidungen wurden neue offiziell bestätigte Meldungen veröffentlicht.
So richtet sich der Blick vieler Vereine inzwischen zunehmend auf die letzten Vorbereitungswochen vor dem Saisonstart. Während die Kaderplanung bei zahlreichen Klubs weitgehend abgeschlossen scheint, könnten die kommenden Tage dennoch einzelne personelle Veränderungen mit sich bringen.
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